Melania Trump vermittelte einen lokalen Waffenstillstand um Oleschky; die Waffenruhe sollte am Dienstag um 2 Uhr MEZ beginnen.
Die russischen Behörden meldeten drei Tote und acht Verletzte nach einem ukrainischen Raketenangriff auf eine Fabrik in der Region Orjol.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte, es habe in der Nacht 616 ukrainische Drohnen über mehr als 20 Regionen abgeschossen.
Die Ukraine meldet, ihre Starlink-Verbindung sei nach Tagen der berichteten Drosselung wieder stabil.
Trotz erneuter US-Vermittlung setzten Russland und die Ukraine ihre gegenseitigen Angriffe am Freitag und in der Nacht fort. Nach Angaben des Weißen Hauses vermittelte First Lady Melania Trump einen lokalen Waffenstillstand zwischen Moskau und Kiew um die Frontstadt Oleschky im besetzten Süden der Ukraine, die seit Monaten abgeschnitten ist. Beide Seiten bestätigten dies. Der russische Generalstabschef Valery Gerasimov erklärte, die russischen Streitkräfte würden im Rahmen einer humanitären Operation die Kampfhandlungen in Richtung Cherson einstellen. Auch Kiew stimmte zu. Der Waffenstillstand sollte am Dienstag um 2 Uhr MEZ beginnen, seine Dauer war zunächst nicht bekannt.
Der ukrainische Generalstab erklärte, er habe ein Rüstungswerk getroffen, das elektronische Bauteile für Raketen und Flugzeuge produziert, sowie eine Anlage zur Herstellung von Raketentreibstoff in Togliatti in der Region Samara, wo es in der Folge zu einer Explosion und einem Brand kam. Die Ukraine bestätigte zudem einen Angriff auf das Werk Proton-Electrotex in Orjol, einen Hersteller optoelektronischer Geräte. Der russische Gouverneur Andrei Klychkov sagte, bei einem ukrainischen Raketenangriff in der Region Orjol seien drei Menschen getötet und acht verletzt worden; aus den Trümmern eines Fabrikgebäudes seien Leichen geborgen worden. Das Ziel wurde offiziell nicht genannt.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte, es habe in der Nacht 616 ukrainische Drohnen über mehr als 20 Regionen abgeschossen, herabfallende Trümmer hätten Brände ausgelöst und mehrere Menschen verletzt. Zudem hätten Drohnen den Schwarzmeerhafen Tschornomorsk und ein Frachtschiff mit Ziel Odessa angegriffen. Die ukrainische Luftwaffe erklärte, Russland habe mindestens 126 Drohnen auf die Ukraine abgefeuert, von denen 101 abgeschossen worden seien; in der Hauptstadt Kiew seien zwei Menschen verletzt worden. Die Angaben beider Seiten lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Auf der besetzten Krim meldete der von Moskau eingesetzte Chef der Halbinsel, Sergei Aksyonov, Einschränkungen bei Strom und Wasser nach einem ukrainischen Angriff. Zahlen zu betroffenen Haushalten in einer Region mit mehr als 2,5 Millionen Einwohnern nannte er nicht. Die ukrainische Regierung erklärte, Starlink, der Satelliteninternetdienst von SpaceX, sorge wieder für eine stabile Verbindung. Verteidigungsminister Yevhen Khmara sagte, dies sei entscheidend für die Front, Drohneneinsätze, Logistik und Kommunikation. Das Wall Street Journal berichtete, Elon Musk habe Einschränkungen für Starshield in der Ukraine angeordnet, was Trump bestritt, bevor er eingriff, sodass der volle Zugang wiederhergestellt wurde.
Der außenpolitische Sprecher der CDU, Norbert Röttgen, sagte dem Kölner Stadt-Anzeiger, Trump verfolge einen Deal mit großen Zugeständnissen und setze die Ukraine unter Druck, womit er auf der Seite Russlands stehe.
„Trump kann unter keinen Umständen Frieden bringen, aber möglicherweise die militärische Niederlage der Ukraine herbeiführen.“
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Pollar unterstützenSicherheit · Oleschky, Orjol und Togliatti
Melania Trump half, einen lokalen Waffenstillstand um die belagerte Frontstadt Oleschky zu vermitteln, doch beide Seiten griffen weiter Infrastruktur an. Die russischen Behörden meldeten mindestens drei Tote bei einem Angriff auf ein Werk in Orjol.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Spiegel Online, N-tv, tagesschau.de und weiteren Medien. Veröffentlicht .