Konflikte · El Callao, Maracay und Caracas

US-Luftangriff tötet Chef des Tren de Aragua bei venezolanischem Einsatz; Bergbauambitionen und neue Sicherheitskooperation zeichnen sich ab

Ein US-Luftangriff tötete den 42-jährigen Anführer des Tren de Aragua, Héctor Rusthenford Guerrero, bei einer gemeinsamen Operation mit Venezuela. Der am Freitag bekannt gegebene Angriff spiegelt die sich vertiefenden Sicherheitsbeziehungen nach Maduro und das US-Interesse am venezolanischen Bergbausektor wider.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL MUNDO, AP NEWS, France 24 und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

El Callao, Maracay, Caracas · Venezuela
Wie es dazu kam
  1. 2013Wieder gefasst; beginnt mit dem Aufbau des Tren de Aragua
  2. September 2023Flucht aus Tocorón während einer Regierungsrazzia
  3. 12.06.Getötet bei einem gemeinsamen US-venezolanischen Luftangriff

Der Angriff

Am Freitag, dem 12. Juni, führten US-Streitkräfte einen Luftangriff durch, bei dem Héctor Rusthenford Guerrero Flores, bekannt als „Niño Guerrero“, der 42-jährige Chef der kriminellen Organisation Tren de Aragua, in einem ländlichen Anwesen im südöstlichen venezolanischen Bundesstaat Bolívar getötet wurde. Präsident Donald Trump gab den Tod auf Truth Social bekannt und bezeichnete die Operation als „schnellen und tödlichen Schlag“. Die venezolanische Übergangsregierung unter Delcy Rodríguez beschrieb die Aktion als „kombinierte Operation“ gegen die organisierte Kriminalität und bestätigte eine enge Zusammenarbeit bei Geheimdienst und Technologie. Pentagon-Chef Pete Hegseth bestätigte, dass der Angriff Anfang der Woche stattgefunden habe und Guerreros Tod während der Mission bestätigt worden sei. Die Tötung erfolgt, nachdem Guerrero seit seiner Flucht aus dem Tocorón-Gefängnis im Jahr 2023 durch ein Tunnelsystem auf der Flucht war.

Wer war Niño Guerrero?

Guerrero wurde in Maracay geboren und begann als Kleinkrimineller, der 2005 einen Polizisten tötete. 2010 erstmals in Tocorón inhaftiert, floh er 2012 und wurde ein Jahr später wieder gefasst. Von seiner Zelle aus baute er den Tren de Aragua zu einer der mächtigsten kriminellen Gruppen Lateinamerikas auf. Im Gefängnis genoss er einen Swimmingpool, einen Zoo, einen Nachtclub, ein Baseballfeld und Restaurants.

„Er lebte in einem zweistöckigen Haus im Gefängnis, wo er alle Arten von Besuchern empfing. Er hatte einen Swimmingpool, ein Baseballfeld, eine Diskothek, Restaurants und sogar einen Zoo.“

Ronna Rísquez, Autorin eines Buches über den Tren de Aragua

Das US-Außenministerium setzte eine Belohnung von 5 Millionen Dollar für seine Ergreifung aus und stufte den Tren de Aragua 2025 als ausländische terroristische Vereinigung ein, der Drogenhandel, Erpressung, Menschenhandel und Morde in ganz Amerika vorgeworfen werden. Guerrero galt als hochintelligenter Verbrecherboss.

„Er wurde nicht so sehr wegen seiner Wildheit oder Unmenschlichkeit gefürchtet, sondern weil er einen kriminellen Geist hatte, der die Tentakel des Tren de Aragua ausweitete und stärkte.“

Luis Izquiel, Kriminologe und Professor an

Wandel der US-Strategie und Bergbauambitionen

Die Operation markiert eine Vertiefung der Sicherheitsbeziehungen zwischen den USA und Venezuela seit der Festnahme des ehemaligen Präsidenten Nicolás Maduro im Januar und der Einsetzung einer Übergangsregierung. Analysten zufolge sieht Washington neue Möglichkeiten, sich Zugang zu Venezuelas Bodenschätzen zu sichern, insbesondere zu Gold und kritischen Mineralien im Bundesstaat Bolívar. Die Region wird seit langem von illegalem Bergbau dominiert, der von Banden wie dem Tren de Aragua und kolumbianischen Rebellen betrieben wird. Die venezolanischen Behörden verstärkten Anfang dieser Woche Razzien gegen wilden Bergbau.

„Wir wissen, dass Venezuelas Mineralien, darunter Gold und kritische Mineralien, auf Trumps Speisekarte stehen. Diese Operation kann nicht losgelöst von Washingtons größerem Vorstoß gesehen werden, Zugang zu Venezuelas natürlichen Ressourcen zu erhalten.“

Bram Ebus, Berater

Die Trump-Administration hat bereits Boote des Tren de Aragua angegriffen und mutmaßliche Mitglieder in ein Hochsicherheitsgefängnis in El Salvador abgeschoben, oft mit begrenzten Beweisen, aber in hoch choreografierten Inszenierungen.

Was als Nächstes passiert

Guerreros Tod wirft Fragen über die Zukunft der Bande auf. Experten zufolge könnte die Gruppe, die sich auf acht südamerikanische Länder und sogar Europa ausgeweitet hat, zersplittern, obwohl Führungskämpfe neue Gewalt auslösen könnten. Die Bereitschaft der Regierung in Caracas, bei Sicherheitsoperationen zu kooperieren, in Kombination mit der technischen Unterstützung der USA, könnte den Kampf gegen die transnationale organisierte Kriminalität in der gesamten Region prägen.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen