
Amadeus und Warner Bros. Discovery beenden Vertrag zwei Jahre vorzeitig – Zukunft des italienischen Moderators offen
Der italienische Fernsehmoderator Amadeus und Warner Bros. Discovery haben sich einvernehmlich auf die Auflösung eines Vertrags geeinigt, der noch zwei weitere Spielzeiten laufen sollte, wie das Unternehmen am 26. Juni 2026 mitteilte.
Die Ankündigung
Warner Bros. Discovery und Amadeus gaben am Morgen des 26. Juni eine gemeinsame Erklärung heraus, in der sie die einvernehmliche Beendigung ihrer Vereinbarung bestätigten. Der 2024 unterzeichnete Vertrag, den Amadeus nach seinem Weggang von Rai abgeschlossen hatte, war ursprünglich ein Vierjahresvertrag im Wert von Berichten zufolge 10 Millionen Euro netto und umfasste noch zwei Fernsehsaisons.
Mit Amadeus haben wir eine wichtige Reise geteilt, die wir mit Engagement, Hingabe und Professionalität angegangen sind. Über den Wert der gemeinsamen Arbeit hinaus bleibt eine persönliche Beziehung bestehen, die auf gegenseitiger Wertschätzung und Respekt beruht.
Hintergrund
Amadeus wechselte im April 2024 nach einem überraschenden Abschied von Rai, wo er eine der bekanntesten Persönlichkeiten des italienischen Fernsehens war, zu Warner Bros. Discovery. Auf dem Sender Nove moderierte er ein Quiz, zwei Abendsendungen und neue Formate zur Hauptsendezeit und in der Access-Prime-Time. Die Zusammenarbeit dauerte zwei Jahre, kürzer als die ursprünglich geplanten vier.
Es waren zwei intensive Jahre. Ich danke Alessandro Araimo für die Wertschätzung, die absolut gegenseitig ist, und wünsche der gesamten Warner Bros. Discovery-Gruppe viel Glück für zukünftige Projekte.
Wie es weitergeht
Da der Vertrag nun aufgelöst ist, kann Amadeus frei mit anderen Sendern verhandeln. Italienische Medien haben über eine mögliche Rückkehr zu Rai spekuliert, wo der Entertainer Fiorello sich Berichten zufolge stark für seine Rückkehr eingesetzt hat, obwohl dieses Szenario derzeit unwahrscheinlich erscheint. Mediaset und La7 werden ebenfalls als mögliche Ziele genannt. Warner Bros. Discovery seinerseits erklärte, man blicke zuversichtlich auf neue Herausforderungen und Wachstumsziele.


