
'Pasapalabra' startet neue Finalrunde 'AlaZ' nach Verlust der Rechte an 'El Rosco'
Die spanische Spielshow 'Pasapalabra' hat am 19. Juni 2026 ihre neue Finalrunde 'AlaZ' eingeführt, die 'El Rosco' ersetzt, nachdem ein Urteil des Obersten Gerichtshofs die Änderung erzwungen hatte. Die Kandidaten Javier Alonso und David Trigo erzielten im ersten Duell jeweils 22 richtige Antworten und lagen gleichauf.
Ein erzwungener Abschied
Der spanische Oberste Gerichtshof entschied im Mai 2026, dass die Urheberrechte an 'El Rosco' der niederländischen Produktionsfirma MC&F gehören. Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten war Antena 3 gezwungen, die Runde nicht mehr zu verwenden. Die letzte 'El Rosco'-Folge wurde am 18. Juni 2026 ausgestrahlt und beendete eine 25-jährige Ära.
- Oberster Gerichtshof entscheidet, dass die Rechte an 'El Rosco' MC&F gehören (Mai 2026).
- Letzte 'El Rosco'-Folge ausgestrahlt.
- Erste 'AlaZ'-Finalrunde ausgestrahlt; Kandidaten David Trigo und Javier Alonso liegen gleichauf.
Die neue Runde
'AlaZ' ist eine originalgetreue Adaption von 'DallAZetA', einem Format des Schweizer öffentlich-rechtlichen Fernsehens RSI, das bereits mehrere Staffeln lief. Der Name behält die ursprüngliche Phonetik bei. Anders als bei 'El Rosco' zeigt die neue Runde die Anzahl der Buchstaben jeder Antwort als Leerzeichen an, und die Kandidaten müssen das exakte Wort einfügen, ähnlich wie beim Spiel Galgenmännchen. Sie können gegen einen Abzug von fünf Sekunden die Enthüllung eines Buchstabens verlangen.
Erstes Duell endet unentschieden
Am 19. Juni traten die Kandidaten Javier Alonso und David Trigo in der neuen Runde an. David, der mehr Zeit angesammelt hatte, wählte die alphabetische Reihenfolge von A bis Z, während Javier rückwärts vorging. Beide erzielten 22 richtige Antworten und ließen drei Wörter ungelöst. Sie teilten sich 600 Euro und vermieden den Ausscheidungsplatz, die 'Silla azul'.
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Vertragsmanöver im Schatten des Konkurrenzformats
Da Telecinco plant, im Herbst eine Quizshow mit 'El Rosco' zu starten, hat Antena 3 Berichten zufolge mindestens sechs ehemalige Kandidaten mit Exklusivverträgen gebunden, die ihnen für mindestens ein Jahr das Auftreten bei Konkurrenzsendern untersagen. Die Identitäten und genauen Bedingungen bleiben ungenannt. Der Schritt zielt darauf ab, die Talentbasis der Sendung zu sichern, während die beiden Sender um das Quizshow-Publikum konkurrieren.

