Gastgeber dürfen von Gästen bei Buchungen ab dem 20. November nicht mehr verlangen, Betten abzuziehen, Müll hinauszubringen oder Geschirr zu spülen und wegzuräumen.
Gastgeber können sieben Standard-Hausregeln festlegen und weitere Wünsche hinzufügen, die im Inserat erscheinen müssen und nicht per Nachricht oder als Schild mitgeteilt werden dürfen.
Einige Gastgeber in Airbnbs Community-Foren argumentieren, Reinigung sei für hygienische Bedingungen nötig; ein Gastgeber erklärte, er könne die Plattform nach zwölf Jahren verlassen.
Airbnb hat seine Richtlinie zu Hausregeln überarbeitet. Gastgeber können nun sieben Standardregeln festlegen und weitere Wünsche hinzufügen, die sie für zumutbar halten. Grundsätzlich dürfen Gastgeber von Gästen keine Aufgaben verlangen, die erheblichen Aufwand oder Zeit erfordern oder die üblicherweise eine Reinigungskraft erledigt. Als Beispiele nennt das Unternehmen das Abziehen der Betten, das Hinausbringen von Müll und das Spülen und Wegräumen von Geschirr. Gäste zu bitten, benutztes Geschirr in die Spüle zu stellen oder gebrauchte Handtücher zusammenzulegen, bleibt zulässig. Gastgeber dürfen zusätzliche Regeln auch nicht per Nachricht, über Schilder in der Unterkunft oder persönlich weitergeben.
Die Richtlinie gilt für alle Buchungen, die am oder nach dem 20. November vorgenommen werden. Airbnb kündigte die Änderung am 21. Oktober in einer E-Mail an Gastgeber an. Regeln und Wünsche sollen auf den Inseraten und in den Buchungserinnerungen der Gäste prominenter erscheinen. Bei Inseraten, die nach Inkrafttreten der Richtlinie noch Aufgabenwünsche enthalten, können Gäste einen Hinweis „enthält Reinigungswünsche“ sehen. Geldstrafen darf ein Gastgeber nicht verhängen; verstößt ein Wunsch gegen die Richtlinie, wird das Problem gemeldet und der Gastgeber kann Einspruch einlegen. Verträge sind nur in begrenzten Fällen zulässig, etwa wenn Gesetze oder Regeln einer Eigentümergemeinschaft sie verlangen.
Airbnb erklärt, Gäste hätten sich wiederholt über komplizierte oder überzogene Hausregeln beschwert. Gegenüber der BBC erklärte das Unternehmen, es habe die Regeln neu gestaltet, damit sie leichter zu finden und klarer zu setzen seien.
„Hausregeln helfen Gästen zu verstehen, was Gastgeber erwarten, aber wir haben aus unserer Community gehört, dass sie verwirrend, belastend und schwer zu handhaben sein können.“
Airbnb zufolge bleiben die Wünsche mit der neuen Richtlinie zumutbar, ohne Überraschungen. Das Unternehmen kann in bestimmten Fällen Ausnahmen gewähren, etwa wenn Gäste gebeten werden, während lokaler Dürrebeschränkungen das Duschen zu begrenzen oder in Gebieten mit Bären Müll in tiersichere Behälter zu geben.
Einige Gastgeber argumentieren, eine Grundreinigung sei nötig, um hygienische Bedingungen und ihre Immobilien zu schützen, und die Richtlinie treibe Airbnb in Richtung eines hotelähnlichen Modells. In Airbnbs Community-Foren erklärte ein Gastgeber, er könne sein Inserat zurückziehen und die Plattform nach zwölf Jahren verlassen. Auf Reddit verglich ein Nutzer das Unternehmen mit einem missbräuchlichen Partner, und ein Gastgeber veröffentlichte einen als Screenshot bezeichneten Beleg eines gescheiterten Versuchs, den Bereich „Anfragen“ zu bearbeiten. Viele Gäste fragen sich, warum sie Reinigungsaufgaben übernehmen sollen, obwohl sie bereits eine Reinigungsgebühr gezahlt haben. Airbnb hat erklärt, Gastgeber könnten die Richtlinie nicht umgehen, indem sie Reinigungsaufgaben stattdessen im Bereich „Anfragen“ auflisten.
Gäste beschweren sich seit Jahren darüber, dass sie Reinigungsgebühren zahlen und dennoch vor dem Check-out eine Liste von Aufgaben erledigen sollen. Airbnb geriet 2024 wegen der Preistransparenz in die Kritik, nachdem Gastgeber im Anschluss an Gästebuchungen Reinigungsgebühren erhoben hatten. 2023 erklärte das Unternehmen, mehr als 260.000 Gastgeber hätten ihre Reinigungsgebühren gesenkt oder abgeschafft. Videos zweier Airbnb-Gastgeber aus Georgia, die ihre Unterkunft nach der Abreise der Gäste genau inspizierten, wurden weithin verspottet und inspirierten Parodien; die Gastgeber erklärten, ihre Inhalte seien missverstanden worden.
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Airbnb untersagt Gastgebern nun, von Gästen vor dem Check-out das Abziehen der Betten, das Spülen von Geschirr oder das Hinausbringen von Müll zu verlangen. Die Regeln gelten für Buchungen ab dem 20. November, mit Ausnahmen bei Dürre und Wildtierrisiken.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von watson.ch/, BBC, TechCrunch und weiteren Medien. Veröffentlicht .