González forderte die am 29. November gewählte Regierung auf, die Null-Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel befristet wiederherzustellen und die Steuern auf die Energieversorgung zu senken.
Die Lebensmittelinflation lag im September bei 2,7 % gegenüber 4,9 % allgemeiner Inflation, obwohl die Lebensmittelpreise seit 2021 um 29 % gestiegen sind.
Verbraucherpanels zeigen den bislang schwächsten Monat des Jahres 2026, und der Einzelhandelsindex ist seit drei Monaten negativ, während für 2026 weiterhin ein Konsumwachstum von 3,5 % prognostiziert wird.
Das Steueraufkommen liegt etwa 50 % über dem Wert von vor sieben Jahren, die Produktivität 23 % unter dem der Eurozone und der Krankenstand kostet 36.000 Millionen Euro pro Jahr.
Der 41. AECOC-Gran-Consumo-Kongress wurde am Mittwoch, 21. Oktober 2026, in Sevilla eröffnet. Sein Präsident Ignacio González forderte die Regierung, die aus der Parlamentswahl am 29. November hervorgeht, auf, die Steuern zu senken – beginnend mit einer befristeten Rückkehr zur Null-Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel und niedrigeren Steuern auf die Energieversorgung. Die Veranstaltung versammelte 1.340 Führungskräfte aus 480 Unternehmen, und der Verband vertritt mehr als 35.000 Hersteller und Händler. González stellte die Forderung als Antwort auf eine Verengung der Haushaltsbudgets dar, die sowohl von den Preisen als auch von den Steuern ausgeht.
„Mehrwertsteuer und Energiesteuern lassen sich senken, also tun wir es, denn wir können sehen, wie hoch das Steueraufkommen ist, und es ist machbar.“
González sagte, die Lebensmittelpreise seien seit 2021 um 29 % gestiegen – ein Anstieg, den er als Inflation auf die Inflation bezeichnete. Die allgemeine Inflation erreichte im September 4,9 %, während die Lebensmittelinflation in diesem Monat bei 2,7 % lag und damit unter der Gesamtrate blieb. Die von González zitierten Verbraucherpanels beschreiben den bislang schwächsten Monat des Jahres 2026, und der Einzelhandelsindex ist seit drei Monaten negativ. Der Verband prognostiziert für 2026 insgesamt dennoch ein Konsumwachstum von 3,5 %.
Daten aus dem Artikeltext
Die Unternehmen absorbieren einen Teil ihrer Kostensteigerungen und senken ihre Margen, um weitere Preissteigerungen zu verhindern, und sie fahren dafür Pläne zur Ausgabenreduzierung. González warnte, dieser Puffer habe Grenzen. Je länger die Störung in der Straße von Hormus andauere, desto schwerer werde es für die Unternehmen, durchzuhalten.
„Je länger das Problem in der Straße von Hormus andauert, desto schwerer wird es für die Unternehmen, durchzuhalten.“
González argumentierte, der Staat habe Spielraum für eine Steuersenkung, weil das Steueraufkommen etwa 50 % höher liege als vor sieben Jahren, während die öffentlichen Ausgaben jährlich um 6,2 % gewachsen seien. Er sagte, es gebe keine Haushalte, um diese Einnahmen sinnvoll einzusetzen. Laut González verdienen zwei von drei Angestellten in Spanien 30.000 Euro oder weniger im Jahr, und ein Gehalt von 30.000 Euro erzeuge 17.000 Euro an Steuern. Er warf der Regierung vor, die Einkommensteuer (IRPF) nicht an die Inflation anzupassen – eine stille Steuererhöhung, die die Kaufkraft der Mittelschicht gesenkt habe.
Die Produktivität in Spanien liege 23 % unter dem Durchschnitt der Eurozone, sagte González, und der Krankenstand koste 36.000 Millionen Euro pro Jahr – der drittgrößte Posten der öffentlichen Ausgaben nach Renten und Gesundheit. Er rahmte das Problem als eines der Führung und nicht der Gesundheit.
„Der Krankenstand ist kein Gesundheitsproblem, sondern ein Führungsproblem.“
González forderte eine „vernünftige und geordnete“ Migrationspolitik, um etwa 160.000 offene Stellen auf dem spanischen Arbeitsmarkt zu besetzen. Er sagte, die soziale Realität Spaniens unterscheide sich von der Frankreichs, wo Unruhen und Proteste Carrefour dazu veranlasst hätten, seine Prognosen zu senken. Er hoffe, die französische Episode erweise sich als vorübergehend und Spanien bleibe von ähnlichen Ereignissen verschont. Zudem drängte er die nächste Regierung, Haushalte zu verabschieden, das Parlament zu entblocken, bei dringenden Fragen Konsens zu erzielen und Polarisierung sowie die Normalisierung von Korruption zu vermeiden.
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Pollar unterstützenMakroökonomie · Sevilla
Ignacio González, Präsident der Einzelhandelslobby Aecoc, hat die am 29. November gewählte Regierung aufgefordert, die Steuern zu senken, da Lebensmittelinflation und schwächere Ausgaben die Haushalte belasten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaVanguardia, europa press, El Confidencial und weiteren Medien. Veröffentlicht .