Sicherheit · Pozzuoli und Portici

Portici-Fan nach Schlägerei in Pozzuoli im Koma – acht Personen festgenommen

Polizei und Carabinieri haben in der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober fünf Erwachsene und drei Minderjährige festgenommen. Ein 19-Jähriger soll gestanden haben, das Opfer bei den Auseinandersetzungen nach einem Derby mit einem Holzschläger geschlagen zu haben.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Rai news, ANSA.it, Il Messaggero und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Pozzuoli, Portici · Italien
Wie es dazu kam
  1. 25.10.Portici gewinnt das Derby mit 2:0, anschließend kommt es vor dem Stadion zu Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Anhängern
  2. Nacht vom 25. auf den 26. OktoberDer 34-jährige Anhänger wird im Krankenhaus von Pozzuoli notoperiert
  3. Nacht vom 26. auf den 27. OktoberPolizei und Carabinieri nehmen acht Personen fest, fünf Erwachsene und drei Minderjährige

Der Angriff nach dem Derby

Am Sonntag, 25. Oktober, spielten Puteolana und Portici in Pozzuoli ein Derby, das die Gäste aus Portici mit 2:0 gewannen. Nach dem Schlusspfiff gerieten Gruppen von Anhängern beider Vereine in den Straßen rund um das Stadion Domenico Conte aneinander. Ein 34-jähriger Portici-Anhänger wurde am Kopf getroffen und brach zusammen. Erste, von Il Messaggero verbreitete Informationen beschreiben vermummte Ultras, die in Autos anrückten und Fahrzeuge mit Gästefans auf dem Rückweg angriffen. Andere Berichte besagen, der Mann sei auf dem Heimweg in der Nähe der Zufahrten zur Tangenziale geschlagen und in der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober operiert worden.

Gesundheitszustand und Appell der Familie

Ärzte des Krankenhauses Santa Maria delle Grazie in Pozzuoli führten eine neurochirurgische Notoperation und anschließend eine CT-Untersuchung durch. Rai News berichtet, er liege im künstlichen Koma, seine Prognose sei weiterhin als ernst einzustufen. Seine Schwester sagte, er sei Vater von zwei Kindern, seine Frau erwarte ein weiteres Kind. In einem in sozialen Netzwerken verbreiteten Video forderte sie den Verantwortlichen auf, sich zu stellen, und sagte, die Ärzte hätten der Familie keine Hoffnung gemacht. Am Montag, 26. Oktober, besuchten die Bürgermeister von Pozzuoli und Portici, Luigi Manzoni und Claudio Teodonno, das Opfer im Krankenhaus und gaben eine gemeinsame Erklärung ab.

„Wir sind zutiefst erschüttert über das, was geschehen ist.“

Luigi Manzoni, Bürgermeister von Pozzuoli

Die Bürgermeister erklärten, sie seien bereit, dem Mann und seiner Familie jede notwendige Unterstützung zukommen zu lassen.

Festnahmen und Vorwürfe

In der Nacht von Montag, 26., auf Dienstag, 27. Oktober nahmen Polizia di Stato und Carabinieri acht Personen fest, fünf Erwachsene und drei Minderjährige. Ihnen allen wird schwere Schlägerei vorgeworfen. Ein 19-Jähriger steht im Verdacht, den 34-Jährigen mit einem Holzschläger geschlagen zu haben; Berichten zufolge hat er gestanden, ihn bei den Auseinandersetzungen getroffen zu haben. Gegen diesen Tatverdächtigen richtet sich zudem der Vorwurf der schweren Körperverletzung. Die Staatsanwälte Siracusa und Regine koordinieren die Ermittlungen. Rai News berichtet, die Ermittler hätten die Tatverdächtigen innerhalb von Stunden anhand von Kameraaufnahmen und Zeugenaussagen identifiziert.

Festgenommene im Zuge der Ermittlungen zur Schlägerei von PozzuoliPersonen
Festgenommene Erwachsene
5 Personen
Festgenommene Minderjährige
3 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Umfang der Ermittlungen

Nach Angaben von Fanpage waren in den ersten Tagen etwa zehn Personen identifiziert worden, darunter einige Minderjährige. Die Ermittler versuchen, alle der rund 40 Beteiligten zu identifizieren, und werten Zeugenaussagen und Überwachungsaufnahmen aus, um die individuelle Verantwortung festzustellen. Der Verein Portici erklärte in einer Stellungnahme:

„Fußball kann und darf niemals zu einem Schauplatz von Gewalt werden.“

Portici Calcio

Der Verein fügte hinzu, sportliche Rivalität müsse auf dem Platz bleiben und dürfe nicht in Hass oder Aggression umschlagen. Der Vater des Opfers sagte Il Messaggero, die Polizei hätte die Sicherheit innerhalb und außerhalb des Stadions besser organisieren müssen; die Gästefans seien nur wenige Minuten nach den Heimfans und ohne Begleitung entlassen worden. Die Bürgermeister baten den Questore und den Präfekten um mehr Prävention und Streifen und kündigten an, die Präsenz der Stadtpolizei zu erhöhen.

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