Lokal · Krakau

Premier Tusk ordnet vorgezogene Bürgermeisterwahl in Krakau für den 27. September an, nachdem Gericht Abberufung bestätigt

Die vorgezogene Wahl folgt auf die Abberufung von Bürgermeister Aleksander Miszalski im Mai, die am 28. Juli vom Berufungsgericht in Krakau bestätigt wurde. Ein Dutzend Kandidaten haben bereits ihre Kandidatur angekündigt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Polska Agencja Prasowa SA, wiadomosci.radiozet.pl, Gazeta Krakowska und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er

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Kurz gefasst

Krakau · Polen
Wie es dazu kam
  1. 12.09.Kostenlose Sendezeiten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und Radio beginnen
  2. 25.09.Wahlkampfruhe beginnt um Mitternacht
  3. 27.09.Wahltag, Abstimmung von 7:00 bis 21:00 Uhr

Referendum und Gerichtsentscheidung

Am 24. Mai 2026 stimmten die Einwohner Krakaus für die Abberufung von Bürgermeister Aleksander Miszalski. Das „Ja“-Lager sammelte über 171.500 Stimmen, während die „Nein“-Stimmen bei rund 3.600 lagen. Bei einer Gesamtbeteiligung von über 176.000 Wählern erreichte die Wahlbeteiligung 29,99 % und übertraf damit knapp die erforderliche Schwelle von 26,98 % (158.555 Wähler). Ein gleichzeitiges Referendum über die Abberufung des Stadtrats verfehlte die erforderliche Schwelle, sodass der Rat im Amt bleibt. Einsprüche gegen die Gültigkeit des Bürgermeisterreferendums wurden zunächst vom Bezirksgericht Krakau und dann am 28. Juli vom Berufungsgericht abgewiesen, dessen Entscheidung endgültig ist. Diese Entscheidung beseitigte das letzte rechtliche Hindernis für den Premierminister, vorgezogene Neuwahlen anzuordnen.

Wahltermin und -kalender

Am 31. Juli unterzeichnete und veröffentlichte der Premierminister eine Anordnung im Gesetzblatt, die den Sonntag, den 27. September 2026, als Wahltag festlegt. Der beigefügte Wahlkalender sieht einen verkürzten Zeitplan vor. Die Ausschüsse müssen den Wahlkommissar bis zum 17. August über ihre Bildung informieren. Der Kommissar ernennt die kommunale Wahlkommission bis zum 24. August. Kandidatennominierungen müssen bis zum 3. September um 16:00 Uhr eingereicht werden. Kostenlose Sendezeiten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und Radio beginnen am 12. September und laufen bis Mitternacht des 25. September, wenn der offizielle Wahlkampf endet. Die Wahllokale sind am 27. September von 7:00 bis 21:00 Uhr geöffnet.

Die Kandidaten

Zwölf Bewerber haben bereits ihre Absicht erklärt, zu kandidieren. Darunter sind der ehemalige Präsident des Obersten Rechnungshofs Marian Banaś, der PiS-Kandidat Michał Drewnicki, Bartosz Bocheńczak von der Konfederacja und Michał Klimek von der Konfederacja Korony Polskiej sowie Monika Piątkowska, die gemeinsame Kandidatin der Bürgerkoalition und der Polnischen Volkspartei. Weitere sind Aleksandra Owca von der Partei Razem (Linke gemeinsam), Sławomir Pietrzyk von der Sozialdemokratie Polens, Grażyna Zofia Świat von den überparteilichen Kommunalverwaltern Kleinpolens und Marta Ratuszyńska von der Gruppierung Gutes Radom. Unabhängige Persönlichkeiten sind der Referendumsinitiator Jan Hoffman, der ehemalige Stadtrat Łukasz Wantuch und die Prominente Marianna Schreiber. Die zweiwöchige Wahlkampfphase bedeutet, dass die Kandidaten wenig Zeit haben, um Bekanntheit zu erlangen.

Interimsverwaltung

Seit dem Ausscheiden Miszalskis fungiert der ehemalige Vizebürgermeister Stanisław Kracik als Stadtkommissar, ernannt vom Premierminister. Kracik, ein ehemaliger Woiwode von Kleinpolen, wird das Amt bis zur Vereidigung des neuen Bürgermeisters nach der Wahl am 27. September innehaben.

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Quellen und Kontext

Orte
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