
Tschechischer UH-1Y Venom-Hubschrauber stürzt auf dem Luftwaffenstützpunkt Náměšť ab, ein Soldat getötet, vier verletzt
Der UH-1Y Venom stürzte am Donnerstagnachmittag auf dem 22. Hubschrauberstützpunkt in Náměšť nad Oslavou ab, an Bord fünf Soldaten. Rettungskräfte brachten vier Verletzte in Krankenhäuser in Brünn und Iglau.
Der Absturz
Am Donnerstag, dem 23. Juli 2026, stürzte ein UH-1Y Venom-Hubschrauber der tschechischen Luftwaffe auf dem 22. Hubschrauberstützpunkt in Náměšť nad Oslavou im Süden Tschechiens ab. Fünf Soldaten waren an Bord. Die Maschine stürzte innerhalb des Stützpunktgeländes ab, die Ursache wird noch untersucht. Die tschechische Armee bestätigte den Vorfall auf der Social-Media-Plattform X kurz nach 13:00 Uhr und erklärte, dass weitere Informationen veröffentlicht würden, sobald die Lage es zulässt.
Wir werden weitere Informationen veröffentlichen, sobald die Lage es zulässt.
## Rettungseinsatz Die Rettungsdienste erhielten den Notruf um 12:11 Uhr und entsandten vier bodengebundene Rettungswagen, einen Rettungshubschrauber aus Iglau und einen Reservehubschrauber aus der Region Olmütz. Der regionale Rettungssprecher Petr Janaczek bestätigte einen Todesfall und sagte, die Verletzten seien sowohl auf der Straße als auch auf dem Luftweg transportiert worden.
Leider ist eine Person bei dem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen, und die Verletzten wurden sowohl auf der Straße als auch auf dem Luftweg ins Krankenhaus gebracht.
Die vier verletzten Soldaten wurden in Krankenhäuser in Brünn und Iglau gebracht. Aufnahmen aus der Ferne zeigten den Hubschrauber beschädigt, aber nicht vollständig zerstört. Polizeisprecherin Dana Čírtková sagte der Tschechischen Nachrichtenagentur, dass die Behörden zu diesem Zeitpunkt keine detaillierten Informationen veröffentlichen würden.
Die Venom-Flotte
Der UH-1Y Venom ist ein Mehrzweckhubschrauber von Bell Textron, angetrieben von zwei General Electric T700-GE-401C-Triebwerken. Die Tschechische Republik unterzeichnete 2019 einen Vertrag mit den Vereinigten Staaten über 12 Hubschrauber: acht Venoms und vier AH-1Z Viper-Kampfhubschrauber. Die letzten davon wurden im Sommer 2024 an den Stützpunkt Náměšť ausgeliefert und ersetzten ältere sowjetische Mi-Serien-Hubschrauber. Weitere acht Hubschrauber werden in den Jahren 2027–2028 aus den USA erwartet als Ausgleich für die tschechische Militärhilfe für die Ukraine. Im März 2026 wurden zwei tschechische Venoms zu ihrem ersten Auslandseinsatz verlegt und schlossen sich einem NATO-Kontingent an der Ostflanke Polens an, um den Luftraum nahe der belarussischen Grenze vor möglichen russischen Drohneneinfällen zu schützen.
- Rettungsdienste erhalten Notruf über den Absturz auf dem 22. Hubschrauberstützpunkt.
- Tschechische Armee gibt den Absturz auf der Social-Media-Plattform X bekannt und bestätigt fünf Soldaten an Bord.
- Vier verletzte Soldaten in Krankenhäuser in Brünn und Iglau gebracht; Verteidigungsminister Jaromir Zuna reist zum Stützpunkt; polnischer Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz spricht Beileid aus.
Internationale Reaktionen
Der tschechische Verteidigungsminister Jaromir Zuna reiste nach dem Absturz zum Stützpunkt. Der polnische Vizepremier und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz sprach auf X sein Beileid aus, gerichtet an Minister Zuna und die Familie des Opfers.
Heute erreichte uns die Nachricht von einem tschechischen Militärhubschrauberunfall, bei dem ein Soldat ums Leben kam und mehrere verletzt wurden. Im Namen meiner selbst und der polnischen Streitkräfte spreche ich der Familie und den Angehörigen des Opfers mein tiefstes Mitgefühl aus. Ich wünsche den bei dem Unfall verletzten Soldaten eine schnelle Genesung. Unsere Gedanken und Gebete sind bei allen, die von dieser Tragödie betroffen sind.
Die tschechische Armee hat die Identität der Besatzung oder die genauen Umstände des Absturzes noch nicht bekannt gegeben. Eine Untersuchung läuft.


