Konflikte · Oświęcim
86 Jahre nach dem ersten Transport nach Auschwitz: Überlebende und Würdenträger ehren die Opfer an der Todesmauer
Am 86. Jahrestag der ersten Massendeportation nach Auschwitz versammelten sich Überlebende, Staatsvertreter und Jugendliche an der Todesmauer, um der 728 Polen und polnischen Juden zu gedenken, die am 14. Juni 1940 eintrafen, sowie der über eine Million im Lager Ermordeten.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Deutsche Welle, wpolityce.pl, Gazeta Krakowska und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
728 polnische politische Häftlinge trafen am 14. Juni 1940 aus Tarnów ein und markierten den Betriebsbeginn von Auschwitz.
Präsident Karol Nawrocki übernahm die Schirmherrschaft; Kulturministerin Marta Cienkowska vertrat die Regierung bei der Gedenkfeier an der Todesmauer.
Zwölf ehemalige Häftlinge nahmen teil; Jugendgruppen und Volkswagen-Auszubildende beteiligten sich, um die Erinnerung zu lernen und weiterzutragen.
Das Lager wurde 1939 von SS-Oberführer Arpad Wigand vorgeschlagen, im April 1940 von Heinrich Himmler befohlen und von Rudolf Höss organisiert.
Über eine Million Menschen wurden in Auschwitz ermordet, hauptsächlich Juden, bevor die Rote Armee das Lager am 27. Januar 1945 befreite.
- 14.06.Erster Massentransport von 728 polnischen Häftlingen aus Tarnów, der den Betriebsbeginn des Lagers markiert.
- 1942Auschwitz II Birkenau wird zum Ort der Massenvernichtung von Juden im Rahmen der 'Endlösung'.
- 27.01.Die Rote Armee befreit Auschwitz; über eine Million Ermordete, darunter etwa 960.000 Juden.
Der erste Transport
Am 14. Juni 1940 trafen 728 Männer aus dem Gefängnis Tarnów im neu errichteten deutschen nationalsozialistischen Konzentrationslager Auschwitz ein. Es handelte sich überwiegend um junge Polen und polnische Juden, von denen viele versucht hatten, aus dem besetzten Polen zu fliehen, um sich im Ausland den Streitkräften anzuschließen. Sie erhielten die Lagernummern 31 bis 758, nachdem im Mai 30 deutsche Kriminelle aus Sachsenhausen als Funktionshäftlinge eingetroffen waren. Der erste registrierte Häftling des Transports war Stanisław Ryniak, der die Nummer 31 erhielt.
Ein Tag des nationalen Gedenkens
Der 86. Jahrestag wurde am Sonntag mit einer Zeremonie an der Gedenkstätte Auschwitz begangen, die unter der Schirmherrschaft des polnischen Präsidenten Karol Nawrocki stand. Die Regierung wurde von der Ministerin für Kultur und nationales Erbe, Marta Cienkowska, vertreten. Die Gedenkfeierlichkeiten begannen an der Todesmauer zwischen den Blöcken 10 und 11, wo zwölf ehemalige Häftlinge, die das Lager überlebt hatten, gemeinsam mit offiziellen Delegationen und Jugendgruppen zusammenkamen.
„Sie begriffen schnell, in welche Hölle aus Hass und Vernichtungswillen sie geraten waren.“
Ursprung und Struktur des Lagers
Das Lager wurde Ende 1939 von SS-Oberführer Arpad Wigand vorgeschlagen, der auf überfüllte Gefängnisse in Oberschlesien und dem Dombrowaer Kohlebecken sowie auf eine wachsende Widerstandsbewegung hinwies. Heinrich Himmler erteilte Anfang April 1940 den Befehl zur Errichtung von Auschwitz, und Rudolf Höss wurde der erste Kommandant. Die Abgeschiedenheit des Ortes, die Eisenbahnanbindung und die vorhandenen polnischen Armeekasernen machten ihn für einen raschen Umbau und eine schnelle Erweiterung geeignet.
Worte am Tor
Kazimierz Albin, einer der 728 Deportierten, erinnerte sich später an die Rede, die Lagerdirektor Karl Fritzsch bei der Ankunft hielt.
„Dies ist das Konzentrationslager Auschwitz. Als ein der deutschen Nation feindlich gesinntes Element werden Sie bis Kriegsende interniert. Jegliche Anzeichen von Auflehnung oder Ungehorsam werden rücksichtslos unterdrückt. Widerstand gegen die Autorität, Fluchtversuch – Todesstrafe.“
Persönliche Erinnerung und Beteiligung der Jugend
Das Internationale Auschwitz Komitee unter der Leitung von Direktor Christoph Heubner betonte die Bedeutung der Einbindung junger Menschen in die Bewahrung der Erinnerung. Eine Gruppe von Auszubildenden der Volkswagen AG nahm teil, ebenso wie Schüler aus Ujazd und die Gruppe 'Tropiciele przeszłości' (Spurensucher). Marta Osińska, eine Enkelin von Lagerhäftlingen und Mitglied der Gruppe, schilderte die Verluste und das Überleben ihrer Familie und wies darauf hin, dass drei Brüder bei Major Hubal und später in der Union des bewaffneten Kampfes dienten.
„Ich bin die Enkelin von KZ Auschwitz-Häftlingen. Mein Großvater Tadeusz starb im KZ Auschwitz, und meine Großmutter Jadwiga überlebte die Hölle des Lagers. Sie wurde von Birkenau nach Flossenbürg transportiert, wo sie von den Amerikanern befreit wurde.“
Das Ausmaß des Verbrechens
Ursprünglich ein Ort des Martyriums für polnische Patrioten, wurde Auschwitz II Birkenau ab 1942 zum Zentrum der Massenvernichtung von Juden im Rahmen der 'Endlösung'. Als die Rote Armee das Lager am 27. Januar 1945 befreite, hatten die Deutschen dort über eine Million Menschen ermordet, darunter etwa 960.000 Juden.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Deutsche WelleMiejsce Pamięci Auschwitz. Upamiętniono pierwszych więźniów
- wpolityce.pl86. rocznica pierwszej deportacji Polaków do Auschwitz
- Gazeta Krakowska86. rocznica pierwszego transportu Polaków do Auschwitz. To on dał początek mrocznej historii obozu
- Nasz Dziennik86 lat temu Niemcy deportowali pierwszych Polaków do Auschwitz
- Christoph Heubner
- Direktor des Internationalen Auschwitz Komitees, kommentierte die Erfahrung der Häftlinge.
- Karol Nawrocki
- Präsident Polens, war Schirmherr der Gedenkfeierlichkeiten zum 86. Jahrestag.
- Marta Cienkowska
- Polnische Ministerin für Kultur und nationales Erbe, vertrat die Regierung bei der Zeremonie.
- Kazimierz Albin
- Einer der 728 Häftlinge des ersten Transports, erinnerte sich an die Rede von Lagerdirektor Karl Fritzsch.
- Marta Osińska
- Enkelin von Auschwitz-Häftlingen, Mitglied der Gruppe 'Tropiciele przeszłości', teilte Familiengeschichte.
- Stanisław Ryniak
- Erster registrierter Häftling des Transports aus Tarnów, erhielt die Lagernummer 31.
- Arpad Wigand
- SS-Oberführer, der Ende 1939 die Errichtung des Lagers Auschwitz vorschlug.
- Heinrich Himmler
- Chef der SS, erteilte im April 1940 den Befehl zur Errichtung des Lagers Auschwitz.
- Rudolf Höss
- Erster Kommandant von Auschwitz, organisierte die Errichtung des Lagers.
- Karl Fritzsch
- Lagerdirektor in Auschwitz, hielt die Rede, an die sich Häftling Kazimierz Albin bei der Ankunft des ersten Transports erinnerte.
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