43 Straßen in Spanien wegen Waldbränden gesperrt – Madrid, Toledo, Ávila und Castellón betroffen
Waldbrände in Zentralspanien haben die Sperrung von 43 Nebenstraßen in vier Provinzen erzwungen, wobei die Sierra Oeste in der Region Madrid die Hauptlast der Beeinträchtigungen trägt.
Brandsituation
Die Waldbrände in Zentralspanien sind am Montag, den 27. Juli 2026, weiterhin aktiv, mit dem stärksten Brennpunkt in der Sierra Oeste von Madrid. Die Regionalregierung Madrids identifizierte das Gebiet um den Fluss Alberche und den Stausee San Juan als die besorgniserregendsten Zonen des Tages. Konkret betreffen die Flammen die Umgebung des Flusses Cofio, die Urbanisation El Encinar del Alberche in Villa del Prado sowie Wohngebiete südlich des Stausees San Juan in San Martín de Valdeiglesias. Das Feuer brennt seit mindestens dem 25. Juli, als Fahrzeuge der Guardia Civil bereits gesperrte Straßen während der Löscharbeiten in Robledo de Chavela überwachten. Die Löscharbeiten werden durch Windböen von bis zu 30 km/h erschwert, trotz einer von der Regierung als intensiv bezeichneten Nachtarbeit zur Stabilisierung des Feuers.
Windböen von bis zu 30 km/h werden die Löscharbeiten erschweren.
Intensive Nachtarbeit, um Fortschritte bei der Stabilisierung des Feuers zu erzielen.
Straßensperrungen in Madrid
Stand 07:45 Uhr am 27. Juli sind laut dem jüngsten Update der Regionalregierung 13 Straßen in der Autonomen Gemeinschaft Madrid ganz oder teilweise gesperrt. Die Sperrungen betreffen wichtige Routen im Westen der Region. Die M-501 ist in beide Richtungen zwischen Navas del Rey und San Martín de Valdeiglesias (km 40-69) gesperrt, während die M-507 zwischen Aldea del Fresno und Villa del Prado (km 28,5-36) gesperrt ist. Die M-510 ist in beide Richtungen von Valdemorillo bis zur Provinzgrenze (km 20,6-54,5) gesperrt. Andere Straßen wie die M-512 sind teilweise gesperrt: Der Abschnitt zwischen Robledo de Chavela und der Einmündung zur M-501 ist in beide Richtungen gesperrt, während der Abschnitt von Santa María de la Alameda nach Robledo de Chavela nur in der Aufwärtsrichtung gesperrt ist. Die M-521 ist in der Abwärtsrichtung zwischen Fresnedillas de la Oliva und Robledo de Chavela sowie in beide Richtungen zwischen Quijorna und Navalagamella gesperrt. Die M-533 und M-855 sind in der Aufwärtsrichtung von Peralejo bzw. Navas del Rey gesperrt. Auch die M-537, M-539, M-541 und M-957 sind betroffen, mit vollständigen Sperrungen in beide Richtungen auf verschiedenen Abschnitten.
Sperrungen in anderen Provinzen
Über Madrid hinaus haben die Waldbrände laut der Dirección General de Tráfico (DGT) die Sperrung von 30 weiteren Nebenstraßen in Toledo, Ávila und Castellón erzwungen, sodass landesweit insgesamt 43 Straßen betroffen sind. In Toledo sind 13 Straßen gesperrt, darunter die CM-5001 in El Cornicabral, die CM-5005 in Escalona und die TO-1560 in Almorox. Ávila hat 12 gesperrte Straßen, wie die AV-502 und AV-512 bei Cebreros und die N-403 bei Las Cruceras. In Castellón sind fünf Straßen gesperrt, darunter die CV-200 in Aín und die CV-215 in l'Alcúdia de Veo.
- Madrid
- 13
- Toledo
- 13
- Ávila
- 12
- Castellón
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Reisehinweise
Die DGT hat Autofahrer aufgefordert, Reisen durch die Sierra Oeste von Madrid und die betroffenen Gebiete von Toledo, Ávila und Castellón zu vermeiden. Die Behörden empfehlen, vor Fahrtantritt den Straßenzustand auf offiziellen Kanälen zu prüfen. Rettungsdienste sind vor Ort, und Autofahrer werden gebeten, deren Anweisungen zu befolgen.


