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Sicherheit·vor 4 Std.

Polnische Pathologin Magdalena H. nach Fund von 34 menschlichen Föten in Lutoryż bei Rzeszów festgenommen

Eine ehemalige Grundstückseigentümerin in Lutoryż, Polen, wurde in Gewahrsam genommen, nachdem die Polizei 34 menschliche Föten und medizinische Abfälle in ihrem Garten sichergestellt hatte. Die Pathologin gab zu, die Überreste vergraben zu haben, und muss nun mit bis zu 12 Jahren Haft rechnen.

Was ausgegraben wurde

Am Mittwoch, den 10. Juni 2026, legte ein Baggerfahrer, der auf einem Privatgrundstück in Lutoryż bei Rzeszów arbeitete, medizinische Abfälle frei, darunter menschliche fötale Überreste. Die Polizei aus dem nahegelegenen Boguchwała wurde zum Fundort gerufen und bestätigte den Fund. Das Grundstück war einige Monate zuvor verkauft worden; die Vorbesitzerin war eine 57-jährige Pathologin, Magdalena H.

Die fünftägige Spurensuche am Tatort

Von jenem Nachmittag bis Samstagabend entfaltete sich ein Großeinsatz der Polizei. Beamte der Stadt- und Provinzpolizei Rzeszów, unterstützt von forensischen Spezialisten, siebten akribisch jede Bodenladung, um Beweise zu sichern. Eine Polizeisprecherin beschrieb den Aufwand:

Jede Bodenladung musste gründlich überprüft und gesiebt werden, damit keine Spur übersehen oder zerstört wurde.

Der Ort wurde rund um die Uhr bewacht, und am Freitag schlossen sich Hunde des Rzeszówer Zweigs des Kynologischen Verbandes der Suche an. Die Hunde arbeiteten in mit Gewebegeruch gesättigtem Boden, der mit winzigen Glassplittern aus dem Labor vermischt war. Die Ermittler setzten zudem ein Georadar ein. Nach der Auswertung der Messwerte ordnete der Staatsanwalt das Ende der Arbeiten vor Ort an und das Grundstück wurde an die derzeitigen Eigentümer zurückgegeben. Die endgültige Zahl der geborgenen Föten variierte je nach Quelle: Die Polnische Presseagentur nannte 34, während frühere Zahlen zwischen 29 und 32 lagen.

Wichtige Ereignisse der Ermittlungen in Lutoryż
  1. Bagger legt medizinische Abfälle und menschliche Föten auf einem Grundstück in Lutoryż frei.
  2. Staatsanwalt ordnet die Festnahme von Magdalena H., der Vorbesitzerin, an.
  3. Magdalena H. wird in Zamość festgenommen und später vernommen; sie gibt zu, die Überreste vergraben zu haben.
  4. Polizei schließt die Suche vor Ort nach Einsatz eines Georadars ab; Grundstück an Eigentümer zurückgegeben.
  5. Gericht ordnet dreimonatige Untersuchungshaft für Magdalena H. an.

Festnahme und Geständnis

Magdalena H. wurde am 12. Juni in Zamość festgenommen. Sie wurde zunächst aufgrund gesundheitlicher Probleme ins Krankenhaus eingeliefert und erschien später vor der Staatsanwaltschaft. Laut dem Sprecher der Regionalstaatsanwaltschaft in Rzeszów, Staatsanwalt Krzysztof Ciechanowski, äußerte sich die Verdächtige nicht dazu, ob sie sich schuldig bekennt, gab aber Erklärungen ab.

Die Erklärungen der Verdächtigen deuten darauf hin, dass sie die auf ihrem Grundstück gefundenen menschlichen Föten und anderen medizinischen Abfälle persönlich transportiert und vergraben hat.

Die Ermittlungen prüfen weiterhin, ob weitere Personen beteiligt waren oder ob der Fall mit Abtreibungspraktiken in Verbindung steht.

Rechtliche Konsequenzen

Magdalena H. sieht sich mit einer Anklage konfrontiert, die die Störung der Totenruhe (Artikel 262 des Strafgesetzbuches) und die illegale Entsorgung gefährlicher Abfälle (Artikel 183) kombiniert, was eine Freiheitsstrafe von bis zu 12 Jahren nach sich ziehen kann. Das Gericht gab dem Antrag der Staatsanwaltschaft auf dreimonatige Untersuchungshaft statt, und sie wird mindestens bis Mitte September 2026 in Gewahrsam bleiben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiterhin das Alter der Föten und wie lange sie vergraben waren. Während der Suche erhielten Hunderte von Beamten Unterstützung aus der lokalen Gemeinschaft, wobei Anwohner Parkplätze und andere Gefälligkeiten zur Verfügung stellten, die den Einsatz unterstützten.

Lutoryż

6 Quellen

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