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Sicherheit·vor 4 Std.

Bus stürzt in Äthiopien 100 Meter in die Tiefe: Mindestens 28 Tote, manche Quellen sprechen von 31

Ein überfüllter Bus ist am frühen Montagmorgen in der äthiopischen Region Amhara von einer kurvenreichen Straße abgekommen und etwa 100 Meter in eine Schlucht gestürzt. Lokale Behörden melden mindestens 28 Tote und Dutzende Verletzte, während die Polizei in Kombolcha die Zahl der Todesopfer auf 31 beziffert.

Das Unglück

Ein überfüllter Bus war am frühen Montagmorgen von Dessie in der nordäthiopischen Region Amhara in Richtung der Hauptstadt Addis Abeba aufgebrochen. Kurz nach Verlassen der Stadt kam das Fahrzeug von einer kurvenreichen, hügeligen Straße ab und stürzte etwa 100 Meter in eine tiefe Schlucht. Die Strecke gilt als gefährlich, wenngleich die genaue Unfallursache noch untersucht wird.

28 Menschen verloren ihr Leben, viele weitere wurden leicht oder schwer verletzt. Es laufen Bemühungen, die Überlebenden in medizinische Einrichtungen zu bringen, und eine Untersuchung zur Klärung der Unfallursache wurde eingeleitet.

Behörden der Region Amhara

Opferzahlen und Rettungseinsatz

In den Stunden nach dem Absturz kursierten widersprüchliche Angaben zur Zahl der Todesopfer. Die Regionalregierung von Amhara teilte auf Facebook mit, dass mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen seien. Die Polizeidienststelle der Stadtverwaltung von Kombolcha gab gegenüber der Associated Press jedoch an, dass mindestens 31 Personen gestorben seien. Beide Quellen berichteten von Dutzenden weiteren Verletzten, von denen sich einige in kritischem Zustand befinden. Einem Bericht zufolge soll sich auch der Fahrer unter den Toten befinden.

Der Rettungseinsatz verzögerte sich, da es in der Gegend an angemessener Infrastruktur und Rettungsdiensten mangelt. Ersthelfer und Passanten nutzten öffentliche Fahrzeuge, um Überlebende in Krankenhäuser in Dessie und Kombolcha zu bringen. Viele der Verletzten werden derzeit wegen schwerer Verletzungen behandelt, die sie beim Sturz erlitten haben.

Chronologie des Busunglücks
  1. Ein überfüllter Bus bricht am frühen Montagmorgen von Dessie nach Addis Abeba auf.
  2. Kurz nach der Abfahrt kommt der Bus von der Straße ab und stürzt 100 Meter in eine Schlucht.
  3. Die Polizei meldet mindestens 31 Tote; die Behörden von Amhara sprechen von 28 Toten und vielen Verletzten.
  4. Überlebende werden in Krankenhäuser in Dessie und Kombolcha gebracht; Ermittlungen eingeleitet.

Gefährliche Straßen und eine Geschichte der Unfälle

Die Region Amhara ist für tödliche Verkehrsunfälle bekannt. Im Dezember 2024 kamen bei einem ähnlichen Unfall in der südlichen Region Sidama 66 Menschen ums Leben, als ein Bus in einen Fluss stürzte. Äthiopische Straßen sind oft schlecht gewartet, und überfüllte Busse sind an der Tagesordnung. Das Land, mit rund 130 Millionen Einwohnern das zweitbevölkerungsreichste Afrikas, verzeichnet eine der höchsten Raten an Verkehrstoten auf dem Kontinent.

Laufende Ermittlungen

Die Behörden haben eine Untersuchung zu den Umständen des Absturzes eingeleitet. Frühe Berichte deuten darauf hin, dass der Bus möglicherweise die Kontrolle verloren hat, bevor er von der Straße abkam, doch eine offizielle Ursache steht noch nicht fest. Die Polizei teilte mit, dass auch die Überladung des Busses als möglicher Faktor geprüft werde.

Dessie · Kombolcha

5 Quellen

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