Lokal · Warschau
Audit des Warschauer Krankenhauses deckt 110-Stunden-Schichten, Phantom-Position und Doppelzahlungen auf
Bürgermeister Rafał Trzaskowski präsentierte am Mittwoch die Prüfung des Warschauer Südkrankenhauses und berichtete über 110-Stunden-Dauerschichten, eine nicht existierende Koordinatorstelle und Zahlungen für überlappende Aufgaben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Wprost, TVN24, Super Express und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Prüfung ergab, dass Ärzte 48, 60 und 72 Stunden ununterbrochen arbeiteten, mit einem Rekord von 110 Stunden, fast fünf Tage, im Warschauer Südkrankenhaus; ein Arzt arbeitete durchschnittlich mehr als 400 Stunden pro Monat.
Die SOR-Koordinatorposition, die Dawid Kacprzyk innehatte, existierte in den Regelungen des Krankenhauses nicht; das Krankenhaus zahlte 1,5 Jahre dafür.
Kacprzyks Stundensatz stieg von 230 auf 330 PLN ohne Begründung in der Dokumentation, über dem Satz erfahrener Spezialisten, während er noch in der Ausbildung zum Anästhesisten war.
Kacprzyk hatte einen separaten monatlichen Vertrag über 10.000 PLN für Aufgaben, die sich mit seinen Schichten überschnitten, was ein Risiko der Doppelzahlung darstellte.
Das Krankenhaus verfügte über ein elektronisches Ein-/Ausgangssystem, zahlte Ärzte aber auf der Grundlage von Dienstplänen und Erklärungen, was die Abrechnung gleichzeitiger Schichten ermöglichte.
44 Empfehlungen ausgesprochen; Warschau wird die Krankenhausaufsicht bündeln, neue Wettbewerbsregeln einführen und ein System zur Arbeitszeitüberwachung implementieren.
Der Arzt hat 33 Rechnungskorrekturen eingereicht und mehr als 500.000 PLN zurückgezahlt. Trzaskowski sagte, die Prüfung bestimme keine strafrechtliche Verantwortlichkeit; die Staatsanwaltschaft hat zwei Ermittlungen laufen, und die Oberste Ärztekammer ermittelt ebenfalls.
Hintergrund
Die Prüfung wurde nach Medienberichten, unter anderem von Zero und Onet, angeordnet, die enthüllten, dass Dawid Kacprzyk, ein Arzt in Weiterbildung zum Anästhesisten und ehemaliger Stadtrat der Bürgerkoalition im Warschauer Bezirk Ursus, im Jahr 2025 am Südkrankenhaus etwa 1,6 Millionen PLN verdiente. Berichten zufolge wurden auch Politiker der Regierungspartei vor gewöhnlichen Patienten aufgenommen. Trzaskowski hatte bereits die Krankenhausleitung und den Aufsichtsrat entlassen, bevor die Prüfungsergebnisse am Montag, dem 3. August, auf seinem Schreibtisch landeten. Die Affäre hatte auch zwei Vizebürgermeister ihre Posten gekostet: Renata Kaznowska und Aldona Machnowska-Góra traten Anfang Juli zurück, und Izabela Marcewicz-Jendrysik übernahm am 15. Juli die Verantwortung für das Gesundheitswesen in der Stadt.
Prüfungsergebnisse
Am Mittwoch präsentierte Trzaskowski die wichtigsten Schlussfolgerungen der Prüfung und unterteilte sie in drei Gruppen: systemische Probleme des polnischen Gesundheitswesens, Managementunregelmäßigkeiten am Südkrankenhaus und Angelegenheiten für die Staatsanwaltschaft. Die Prüfung umfasste alle städtischen Krankenhäuser, aber das Ausmaß der Probleme am Südkrankenhaus wurde als beispiellos beschrieben. Ärzte auf zivilrechtlichen Verträgen, die nicht durch Arbeitszeitregelungen geschützt sind, arbeiteten Schichten von 48, 60 und 72 Stunden ohne Pause. Der Rekord lag bei 110 Stunden, fast fünf Tage. Ein Arzt arbeitete durchschnittlich mehr als 400 Stunden pro Monat.
Der Phantom-Koordinator
Die auffälligste Unregelmäßigkeit betraf die SOR-Koordinatorstelle, die Kacprzyk innehatte. Die Prüfung ergab, dass die Position in den Organisationsregelungen des Krankenhauses nicht existierte.
„Das Krankenhaus zahlte eineinhalb Jahre lang für eine Funktion, die formal nicht in seiner Struktur existierte.“
Kacprzyks Stundensatz stieg von 230 PLN auf 300 und dann auf 330 PLN, mehr als erfahrene Spezialisten, ohne schriftliche Begründung. Das Krankenhaus hatte einen gültigen Vertrag mit ihm, schrieb aber dennoch einen Wettbewerb aus und schloss einen weiteren Vertrag zu einem höheren Satz ab. Er hatte auch einen separaten monatlichen Vertrag über 10.000 PLN für Aufgaben, die sich teilweise mit seinen Schichten überschnitten, was ein Risiko der Doppelzahlung darstellte. Kacprzyk hatte Zugang zum Kamerasystem des Krankenhauses, und es wurden keine Aufzeichnungen darüber geführt, wer es nutzte.
- Anfangssatz
- 230 PLN/h
- Nach erster Erhöhung
- 300 PLN/h
- Nach zweiter Erhöhung
- 330 PLN/h
Daten aus dem Artikeltext
Doppelabrechnung und Aufsichtslücken
Das Krankenhaus verfügte über ein elektronisches Ein- und Ausgangssystem, das jedoch nicht zur Überprüfung der Arbeitszeiten der Ärzte genutzt wurde. Zahlungen erfolgten auf der Grundlage von Dienstplänen und eigenen Erklärungen der Ärzte, „auf ihr Wort hin“, so Trzaskowski. Die Prüfung ergab, dass dieselbe Acht-Stunden-Schicht gleichzeitig zwei verschiedenen Abteilungen in Rechnung gestellt wurde und ein Arzt während der vom Südkrankenhaus bezahlten Stunden in einer anderen Einrichtung Dienst leistete. Der NFZ hatte das Krankenhaus wegen übermäßiger Wartezeiten für Krankenwagen mit einem Bußgeld belegt, und die Dokumentation bestätigte oft nicht die Anwesenheit eines Arztes. Trzaskowski sagte, der im Mittelpunkt des Falles stehende Arzt habe inzwischen 33 Korrekturen seiner Rechnungen eingereicht, die mehr als eine halbe Million Zloty umfassten, die er an das Krankenhaus zurückzahlte.
Reaktion und Reformen
Trzaskowski sagte, er sei „empört“ über Kacprzyk und bestritt, jemals mit ihm über das Krankenhaus gesprochen zu haben.
„Ich bin empört über die Figur des Herrn Kacprzyk und die Leute, die er anrief.“
Trzaskowski betonte die Grenzen der Untersuchung und sagte, die Prüfung beschreibe die festgestellten Unregelmäßigkeiten, bestimme aber keine strafrechtliche Verantwortlichkeit. Die Staatsanwaltschaft hat bereits zwei Ermittlungen eingeleitet, die Oberste Ärztekammer führt ein eigenes Verfahren durch, und der nationale Rechnungshof hat einen kritischen Bericht veröffentlicht. Die Prüfung ergab 44 Empfehlungen, die Arbeitszeitkontrollen, ein Ende der Abrechnung allein auf der Grundlage von Dienstplänen und Erklärungen, klarere Regeln für die Vergabe von Verträgen und stärkere Maßnahmen zur Patientensicherheit umfassen. Vizebürgermeisterin Izabela Marcewicz-Jendrysik kündigte an, dass die Aufsicht über alle Warschauer Krankenhäuser unter einer einzigen Einheit zusammengefasst werde und ein Team von Spezialisten neue Regeln für Ausschreibungen im Gesundheitswesen ausarbeiten werde. Außerdem werde ein Managementsystem zur Überwachung der Arbeitszeit der Ärzte eingeführt.
„Wenn das Management kein wahres Bild zeigt, wird die Eigentümeraufsicht blind. Deshalb werden wir dieses gesamte System ändern.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- WprostSzokujące wyniki audytu w Szpitalu Południowym. Trzaskowski: Rekordowy dyżur to 110 godz. bez przerwy
- TVN24Audyt w Szpitalu Południowym. Rafał Trzaskowski ujawnił wyniki
- Super ExpressAudyt miażdżący dla Szpitala Południowego. Dziesiątki nieprawidłowości
- Polska Agencja Prasowa SATrzaskowski: audyt w Szpitalu Południowym pokazał dyżury po 48, 60 i 72 godziny bez przerwy
- Rafał Trzaskowski
- Bürgermeister von Warschau und stellvertretender Vorsitzender der Bürgerkoalition
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