Für die Osterferien 2026 bietet Rheinland-Pfalz ein vielfältiges Programm mit zwölf unterschiedlichen Ausflugsmöglichkeiten für Familien und Besucher an. Das Angebot reicht von Virtual-Reality-Stadtführungen über mittelalterliche Burgfeste bis hin zu geführten Wanderungen mit Tieren und astronomischen Beobachtungen. Laut einer Vorschau der dpa/lrs erstreckt sich die Auswahl über das gesamte Bundesland, von der Eifel und dem Moseltal bis zum Rheintal und dem Pfälzerwald.

Technologie in der Historie

Virtual-Reality-Angebote in Trier und Saarburg ermöglichen digitale Zeitreisen in die Antike und die Stadtgeschichte.

Mittelalterliche Erlebnisse

Burgen wie die Reichsburg Cochem und die Festung Ehrenbreitstein bieten spezielle Rallyes und Kostümführungen für Familien an.

Natur und Tiere

Wanderungen mit Lamas, Eseln oder Huskies sowie astronomische Touren in der Eifel und im Pfälzerwald ergänzen das Programm.

Rheinland-Pfalz bereitet für die Osterferien 2026 insgesamt zwölf vielfältige Ausflugsoptionen für Familien und Besucher vor. Das Spektrum reicht von Virtual-Reality-Stadtführungen und mittelalterlichen Veranstaltungen auf Burgen bis hin zu Wanderungen mit Tieren und nächtlichen Sternenbeobachtungen. Dies geht aus einer Vorschau hervor, die von dpa/lrs verbreitet wurde. Die Auswahl umfasst die unterschiedlichen Landschaften des Landes, darunter die Mittelgebirge der Eifel, das Moseltal, das Rheintal und den Pfälzerwald, um Reisenden unabhängig von Alter oder Interessen ein breites Spektrum an Aktivitäten zu bieten. Technologie, Geschichte und Natur bilden dabei die drei Säulen des Programms, wobei die Organisatoren darauf abzielen, Besuchern Erlebnisse jenseits herkömmlicher Tagesausflüge zu ermöglichen. Die Ankündigung wurde am 31. März 2026 zeitgleich von mehreren deutschen Medien veröffentlicht. VR-Brillen und Elektro-Kutschen verändern den Blick auf die antike GeschichteUnter den kulturellen Angeboten stechen zwei technologisch gestützte historische Rundgänge hervor. In Trier führt der Stadtrundgang „Treverer Code“ die Teilnehmer mittels Virtual-Reality-Brillen durch die Antike. Besucher können so die Stadt der Römerzeit in ihrer ursprünglichen Gestalt erleben. In Saarburg kommt ein ähnliches Konzept an Bord einer Elektro-Kutsche zum Einsatz, bei der mobile VR-Brillen ein bewegtes Panorama der historischen Stadtentwicklung zeigen. Besucher, die den Hunsrück mit dem Fahrrad erkunden oder in Manderscheid Halt machen, können zudem Apps nutzen, um historische Gebäude vor Ort virtuell zu rekonstruieren. Diese digitalen Überlagerungen sollen das archäologische und architektonische Erbe insbesondere für ein jüngeres Publikum zugänglich machen, dem traditionelle Museumsformate oft weniger zusagen. Dieser Ansatz spiegelt einen allgemeinen Trend im deutschen Kulturtourismus wider, antike Stätten durch interaktive, technologiegestützte Vermittlung erlebbar zu machen.Trier gilt als eine der ältesten Städte Deutschlands mit Wurzeln, die bis zur römischen Besiedlung zurückreichen. Die römischen Baudenkmäler der Stadt, darunter die Porta Nigra und die Kaiserthermen, zählen zum UNESCO-Welterbe. Rheinland-Pfalz wurde am 30. August 1946 gegründet und ist ein Bundesland im Südwesten Deutschlands mit der Landeshauptstadt Mainz. Das Land umfasst mehrere historisch bedeutsame Flusstäler, darunter die Mosel und den Rhein, die seit der Antike Zentren von Handel und Kultur sind. Mittelalterliche Rallyes und Kostümführungen in BurghöfenMehrere historische Befestigungsanlagen des Landes veranstalten zu Ostern Themen-Events, die das Mittelalter für jüngere Besucher greifbar machen sollen. Auf der Reichsburg Cochem können Kinder an Ritterrallyes teilnehmen, während Schloss Arenfels in Bad Hönningen ein Oster-Abenteuerprogramm anbietet. Die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz lädt speziell am Ostersonntag zum „Festungsfrühling“ ein. Die Marksburg in Braubach, die in den Quellartikeln als einzige nie zerstörte Höhenburg am Rhein beschrieben wird, bietet szenische Führungen in historischen Kostümen an. Auch der ehemalige Regierungsbunker im Ahrtal öffnet seine einst geheimen Gänge für Besucher und bietet damit neben dem mittelalterlichen Programm Einblicke in ein jüngeres Kapitel der Geschichte. Diese Veranstaltungen auf Burgen und Festungen ermöglichen es Familien, Besichtigungen mit aktiven historischen Erfahrungen in der gesamten Region zu verbinden. Lamas, Huskies und Sternguckerei ergänzen das Outdoor-ProgrammIn drei verschiedenen Regionen des Landes werden während der Ferienzeit Wanderungen in Begleitung von Tieren angeboten. Touren mit Lamas und Alpakas finden in der Eifel, im Mittelrheintal und in der Pfalz statt, während an der Mosel Eselwanderungen und im Tiererlebnispark Bell Husky-Touren auf dem Programm stehen. Für Familien, die ein nächtliches Erlebnis suchen, werden Sternenführungen am Observatorium Hoher List in der Eifel sowie im Sternenpark Pfälzerwald angeboten, wo Teilnehmer Planeten und Galaxien beobachten können. Der Zoo Neuwied bietet als alternative nächtliche Option spezielle Abendführungen an. Zu den kindgerechten Wanderwegen gehören der Pfad „Nero die Eifelmaus“ bei Neroth in der Region Gerolstein sowie „Goldis Familien-Wanderrätsel“ an der Mosel bei Piesport, die beide körperliche Bewegung mit Spiel und Lernen verknüpfen. Die Familienwanderung an der Hängeseilbrücke Geierlay wird durch eine App-basierte Tiersuche ergänzt, um Kinder unterschiedlichen Alters anzusprechen. Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald und der Naturpark Soonwald-Nahe bieten zudem frühlings- und osterbezogene Ranger-Programme an, darunter eine Kinderveranstaltung mit dem Titel „Wie die Zwerge Ostern feiern“.

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