Sturm Therese hat die Kanarischen Inseln am 18. und 19. März 2026 erfasst und nach Behördenangaben mehr als 100 Zwischenfälle verursacht. Auf den höheren Lagen des Teide fiel Schnee, der Flugverkehr wurde beeinträchtigt und der Unterricht vorsorglich ausgesetzt. Die Auswirkungen trafen Bewohner wie Urlauber auf einem der meistbesuchten Reiseziele Europas.
Mehr als 100 Vorfälle gemeldet
Auf den Kanarischen Inseln wurden während des Durchzugs von Sturm Therese am 18. und 19. März 2026 nach Angaben der Rettungsdienste mehr als 100 Zwischenfälle registriert.
Schnee auf dem Teide
Auf den oberen Hängen des Teide auf Teneriffa fiel Schnee. Der höchste Berg Spaniens war damit eines der sichtbarsten Zeichen des Sturms.
Schulen und Flugverkehr betroffen
Der Unterricht wurde vorsorglich ausgesetzt, zugleich kam es im gesamten Archipel zu Flugausfällen und zu einer schwierigen Landung am Flughafen La Palma.
Sturm Therese hat die Kanarischen Inseln am 18. und 19. März 2026 getroffen, mehr als 100 gemeldete Zwischenfälle im gesamten Archipel verursacht und die oberen Hänge des Teide mit Schnee bedeckt. Das Wettersystem brachte starken Wind, beeinträchtigte den Luftverkehr und veranlasste die Behörden, den Schulunterricht vorsorglich auszusetzen. Wegen der Ankunft des Sturms mussten Rettungsdienste und lokale Verwaltungen auf der gesamten Inselkette mobilisieren, um auf eine Vielzahl wetterbedingter Vorfälle zu reagieren. Die Behörden hatten die Auswirkungen erwartet und Schutzmaßnahmen getroffen, noch bevor die schwersten Bedingungen einsetzten. Die Beeinträchtigungen trafen sowohl Einwohner als auch Touristen an einem der meistbesuchten Urlaubsziele Europas.
Schnee auf dem Teide, Unterricht auf den Inseln ausgesetzt Eine der sichtbarsten Folgen von Sturm Therese war der Schneefall auf dem Teide, dem höchsten Berg Spaniens auf der Insel Teneriffa. Der Schnee verlieh den Auswirkungen des Sturms eine ungewöhnliche optische Komponente in einem Archipel, das eher mit warmem und beständigem Wetter verbunden wird. Der Unterricht wurde auf den gesamten Kanarischen Inseln vorsorglich ausgesetzt. Das unterstrich, mit welchem Ernst die örtlichen Behörden das heranziehende Wettersystem behandelten. Die Entscheidung, die Schulen zu schließen, zeigte, dass die Verantwortlichen beim Schutz der Bevölkerung keine Risiken eingehen wollten, insbesondere mit Blick auf jüngere Einwohner. Das Zusammenspiel aus ausgesetztetem Unterricht und Wetterwarnungen deutete auf eine breit angelegte Reaktion der Verwaltung auf das Herannahen des Sturms hin.
Schwierige Landung am Flughafen La Palma bei starken Böen Besonders stark betroffen war der Luftverkehr: Im gesamten Archipel wurden Flugausfälle gemeldet. Besonders auffällig war ein Vorfall mit einem Flugzeug, das am Flughafen La Palma unter schwierigen Bedingungen landete, weil starke, mit dem Sturm verbundene Winde den Anflug erschwerten. Die Flugausfälle verschärften die Beeinträchtigungen für Reisende, sowohl für diejenigen, die die Inseln verlassen wollten, als auch für jene, die dort ankommen wollten. Die Kanarischen Inseln sind ein bedeutendes Reiseziel, vor allem für Besucher aus Nordeuropa im Winter und in den frühen Frühlingsmonaten. Entsprechend waren die Auswirkungen weitreichend. Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber mussten ihre Pläne und Flugzeiten an die sich verschlechternden Bedingungen durch das Sturmsystem anpassen.
Mehr als 100 Zwischenfälle auf den Kanaren registriert Die Rettungsdienste auf den Kanarischen Inseln registrierten mehr als 100 Zwischenfälle, die auf Sturm Therese zurückgeführt wurden, als das System am 18. und 19. März durch die Region zog. Die Vielzahl der Vorfälle im gesamten Archipel verdeutlichte die große geografische Reichweite des Sturms, der mehrere Inseln gleichzeitig betraf. Die Behörden hatten sich im Vorfeld auf die Ankunft des Sturms vorbereitet und Notfallpläne in Kraft gesetzt, um die erwarteten Beeinträchtigungen zu bewältigen. Die Reaktion erforderte eine abgestimmte Zusammenarbeit zwischen lokalen Verwaltungen, Rettungsdiensten und Verkehrsbetreibern auf der gesamten Inselkette. Der Durchzug des Sturms war zugleich ein Hinweis auf die Verwundbarkeit von Inselgemeinschaften gegenüber Wettersystemen aus dem Atlantik, selbst in einer Region, die gewöhnlich eher mit milden und stabilen Bedingungen verbunden wird.