Italiens Kabinett hat am 18. März 2026 ein Dekret zur Senkung der Verbrauchsteuer auf Kraftstoffe beschlossen. Seit dem 19. März gilt die Maßnahme, während der Dieselpreis auf Autobahnen laut ANSA auf 2,420 Euro je Liter gestiegen war. Die Regierung verbindet den Schritt mit Hilfen für das Transportgewerbe und mit Kontrollen, ob die Entlastung an Verbraucher weitergegeben wird.

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Italiens Kabinett hat am 18. März 2026 ein Dekret beschlossen, das die Verbrauchsteuer auf Kraftstoffe senkt. Nach Angaben von ANSA trat die Maßnahme am folgenden Tag in Kraft, als die Dieselpreise auf Autobahnen auf 2,420 Euro je Liter gestiegen waren. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kündigte die Senkung öffentlich an. In den RAI-TG1-Nachrichten sagte sie laut Ergebnissen einer Websuche, die Regierung reduziere den Kraftstoffpreis für alle Verbraucher um 25 Cent je Liter. Das Dekret wurde im Amtsblatt veröffentlicht und trat am 19. März 2026 in Kraft. Die Maßnahme ist befristet. Die Finanzierung wird auf weniger als eine Milliarde Euro geschätzt. Sie ist Teil einer umfassenderen Reaktion der Regierung auf die gestiegenen Kraftstoffkosten. Zu dem Paket gehören auch Unterstützungsmaßnahmen für das Transportgewerbe, das von den Preissteigerungen besonders betroffen ist.

Italien hat Senkungen der Verbrauchsteuer in der Vergangenheit wiederholt als kurzfristiges Instrument eingesetzt, um Verbraucher gegen starke Preissprünge bei Kraftstoffen abzufedern. An Bedeutung gewann dieses Instrument während des Anstiegs der Energiepreise nach Russlands Invasion in die Ukraine im Februar 2022. Die Verbrauchsteuer auf Kraftstoffe ist in Italien wie in den meisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union ein wesentlicher Bestandteil des Endpreises an der Zapfsäule. Für Regierungen ist sie deshalb ein unmittelbarer Hebel, um rasch für Entlastung zu sorgen. Die aktuelle Maßnahme folgt damit dem Muster zeitlich begrenzter Eingriffe und stellt keine strukturelle Reform der Kraftstoffbesteuerung dar.

Die Senkung der Verbrauchsteuer reduzierte die Abgabe auf Benzin und Diesel laut Ergebnissen einer Websuche unter Berufung auf das Amtsblatt von 672,9 Euro je 1.000 Liter auf 472,90 Euro je 1.000 Liter. ANSA berichtete gesondert, dass der Dieselpreis auf Autobahnen am 19. März auf 2,420 Euro je Liter gestiegen sei, also an dem Tag, an dem die Senkung in Kraft trat. Das deutet darauf hin, dass die Entlastung an den Zapfsäulen zunächst noch nicht vollständig angekommen war. Die Regierung teilte mit, dass nach der anstehenden Sitzung des Europäischen Rates zusätzliche Maßnahmen geprüft werden könnten. Damit blieb die Möglichkeit weiterer Eingriffe abhängig von der Marktlage ausdrücklich offen. Die Gesamtkosten des befristeten Pakets wurden laut ANSA-Berichten vom 18. März mit weniger als einer Milliarde Euro angegeben.

Drei Ministerien beginnen in ganz Italien mit Kontrollen Das Ministerium für Unternehmen und Made in Italy, das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen und die Guardia di Finanza haben laut ANSA am 19. März umfangreiche Kontrollen aufgenommen, um zu überprüfen, ob Kraftstoffhändler die neuen Preisvorgaben einhalten. Die abgestimmte Aktion zeigt, dass die Regierung überwachen will, ob die Senkung der Verbrauchsteuer an den Zapfsäulen an die Verbraucher weitergegeben wird. Adolfo Urso steht seit Oktober 2022 an der Spitze des Mimit. Giancarlo Giorgetti leitet seit Oktober 2022 das MEF. Beide gehören der Regierung von Ministerpräsidentin Meloni an. Die Kontrollen sind eine unmittelbare Reaktion auf die Sorge, dass Großhändler und Tankstellenbetreiber einen Teil der Entlastung einbehalten könnten, statt sie vollständig an die Endkunden weiterzureichen. Zu konkreten Sanktionen oder Ergebnissen der Maßnahmen lagen nach der verfügbaren ANSA-Berichterstattung bis zum 19. März noch keine Angaben vor.

Verbraucherschützer halten die Entlastung für unzureichend Die Verbraucherorganisation Codacons erklärte laut ANSA-Berichten vom 18. März, die Senkung der Verbrauchsteuer müsse mindestens 20 Cent je Liter betragen. Die von Meloni in RAI TG1 angekündigte Reduzierung um 25 Cent je Liter liegt nominal über dieser Schwelle. Die Stellungnahme der Organisation erfolgte allerdings, bevor die endgültigen Zahlen des Dekrets bestätigt waren. Für die tatsächliche Wirkung an der Zapfsäule wird entscheidend sein, wie groß der Abstand zwischen der angekündigten Entlastung und der tatsächlichen Veränderung der Verbrauchsteuer ausfällt, die von 672,9 auf 472,90 Euro je 1.000 Liter sank, sobald Händler ihre Preise anpassen. Die im Dekret vorgesehene Dauer von 20 Tagen, wie sie in Regierungsquellen beschrieben wurde, auf die sich Ergebnisse einer Websuche beziehen, macht deutlich, dass die Maßnahme ausdrücklich kurzfristig angelegt ist. Einen bestätigten Mechanismus für eine Verlängerung gibt es bislang nicht. Ob die Sitzung des Europäischen Rates zusätzliche Abstimmung auf EU-Ebene zu den Energiekosten hervorbringt, bleibt offen. Die italienische Regierung hat weitere nationale Schritte ausdrücklich mit diesem Ergebnis verknüpft.

Italian fuel excise duty cut — March 2026: Verbrauchsteuersatz (je 1.000 Liter) (before: 672.9 euros, after: 472.90 euros); Dauer der Maßnahme (before: Keine Senkung in Kraft, after: Befristete Reduzierung um 20 Tage); Durchsetzung (before: Reguläre Aufsicht, after: Gemeinsame Compliance-Kontrollen von Mimit/MEF/GdF)

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