Die US-Sängerin Madonna hat die Veröffentlichung ihres 15. Studioalbums mit dem Titel „Confessions on a Dance Floor: Part II“ für den 3. Juli 2026 angekündigt. Das neue Werk erscheint beim Label Warner Records und ist die erste vollständige Studio-Produktion seit dem 2019 veröffentlichten Album „Madame X“. Die Ankündigung erfolgte über die sozialen Medien, wobei die Künstlerin sämtliche bisherigen Inhalte ihres Instagram-Profils löschte.

Neues Album im Juli 2026

Madonna kündigt „Confessions on a Dance Floor: Part II“ als Fortsetzung ihres 2005er Erfolgsalbums an.

Zusammenarbeit mit Stuart Price

Für die Neuerscheinung arbeitet die Sängerin erneut mit dem britischen Erfolgsproduzenten des Originalalbums zusammen.

Elektronischer Club-Sound

Erste Teaser deuten auf eine Ausrichtung in den Genres Deep House und Trance hin, ähnlich dem Vorgängerwerk.

Madonna hat die Veröffentlichung ihres 15. Studioalbums „Confessions on a Dance Floor: Part II“ bekannt gegeben, das am 3. Juli 2026 bei Warner Records erscheinen soll. Das Album versteht sich als direkte Fortsetzung ihres Werks „Confessions on a Dance Floor“ aus dem Jahr 2005 und markiert nach einer siebenjährigen Pause seit „Madame X“ (2019) ihre Rückkehr mit einem vollständigen Studio-Longplayer. Die Bekanntgabe erfolgte über Madonnas Social-Media-Kanäle, auf denen sie auch das Cover-Design sowie einen ersten musikalischen Teaser präsentierte. Vor der Enthüllung löschte sie alle bisherigen Beiträge auf ihrem Instagram-Profil, was online für erhebliche Aufmerksamkeit sorgte. Für das neue Projekt arbeitet sie erneut mit dem britischen Produzenten Stuart Price zusammen, der bereits federführend für das Originalalbum von 2005 verantwortlich war.

Manifest beschreibt Tanzfläche als spirituelles Ritual In einer ausführlichen Stellungnahme erläuterte Madonna die kreative Philosophie hinter dem Album und definierte die Tanzfläche als rituellen und spirituellen Raum. Sie eröffnete ihre Ausführungen mit einem Zitat aus dem neuen Lied „One Step Away“. „Die Leute glauben, Tanzmusik sei oberflächlich, aber sie liegen völlig falsch. Die Tanzfläche ist nicht nur ein Ort, sie ist eine Schwelle: Ein ritueller Raum, in dem Bewegung die Sprache ersetzt.” — Madonna via The Guardian Während der Produktion verfassten sie und Price zudem ein gemeinsames Manifest. „Wir müssen tanzen, feiern und mit unseren Körpern beten. Das tun wir seit Jahrtausenden – es sind tatsächlich spirituelle Praktiken. Letztlich ist die Tanzfläche ein ritueller Raum. Ein Ort, an dem man sich mit seinen Wunden und seiner Fragilität verbindet. Zu raven ist eine Kunstform. Es geht darum, Grenzen zu verschieben und sich mit einer Gemeinschaft Gleichgesinnter zu vereinen.” — Madonna via The Guardian Laut einem Bericht des Guardian schloss das Statement mit einer Passage über Klang und Wahrnehmung ab: „Licht, Ton und Vibration verändern unsere Wahrnehmung und versetzen uns in einen tranceähnlichen Zustand. Die Wiederholung des Basses hören wir nicht nur, wir fühlen sie. Sie verändert unser Bewusstsein und löst Ego und Zeit auf.“

Deep-House-Teaser deutet musikalische Richtung an Flankierend zur Ankündigung veröffentlichte Madonna auf YouTube einen tranceartigen visuellen Teaser, der einen ersten Eindruck des Klangbildes vermittelt. Nach Angaben von Warner Records ist der Clip von Trance-Atmosphären und einem Deep-House-Track geprägt. In dem Video spricht Madonna ein Soliloquium über die Musik, in dem sie Themen wie Identität und Freiheit auf der Tanzfläche aufgreift, wie der Guardian berichtet. Zudem wurde ein Ausschnitt eines zweiten neuen Titels namens „I Feel So Free“ geteilt. Die knappe Vorschau deutet darauf hin, dass das Album stark auf Deep House und elektronische Clubmusik setzen wird und damit den Weg des Vorgängers konsequent weiterverfolgt. Details zur vollständigen Titelliste oder weiteren Mitwirkenden liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor, so La Repubblica.

Originalalbum mit Grammy ausgezeichnet und Nummer eins in 41 Ländern Das ursprünglich im Jahr 2005 erschienene Album „Confessions on a Dance Floor“ wurde von der Recording Industry Association of America mit Platin ausgezeichnet und gewann 2006 einen Grammy in der Kategorie „Best Electronic/Dance Album“, wie La Vanguardia berichtet. Die erste Singleauskopplung „Hung Up“, die ein Sample von ABBA enthielt, erreichte in 41 Ländern die Spitze der Charts, darunter auch im Vereinigten Königreich, wo auch die darauffolgende Single „Sorry“ Platz eins belegte. Zudem brachte das Album die Hits „Get Together“ und „Jump“ hervor. Nach dem Erfolg dieser Platte wandte sich Madonna auf ihren folgenden Alben verstärkt Pop, R&B und Hip-Hop zu, bevor sie 2019 das Album „Madame X“ veröffentlichte, das unter anderem Einflüsse aus dem portugiesischen Fado verarbeitete. Bereits im Dezember 2024 hatte sie eine Rückkehr zum Sound von „Confessions“ angedeutet, indem sie auf Instagram ein Video aus dem Studio mit Stuart Price teilte, meldet La Vanguardia. Das neue Album wird somit 21 (Jahre) — nach dem originalen Confessions on a Dance Floor Jahre nach dem Erscheinen des ersten Teils veröffentlicht. Damit stellt das Projekt eine der längsten Zeitspannen zwischen einem Pop-Album und dessen direkter Fortsetzung in der jüngeren Chartgeschichte dar. Ein Termin für die erste Single wurde noch nicht bestätigt, doch das Teaser-Material und die Liedfragmente verweisen auf einen cluborientierten Sound, der an das Erbe des Originals anknüpft.

Madonnas Confessions-Meilensteine: — ; — ; — ; — ; —

Mentioned People

  • Madonna — Amerykańska piosenkarka, autorka tekstów, producentka i aktorka, nazywana Królową Popu
  • Stuart Price — Angielski muzyk elektroniczny, DJ, autor tekstów i producent muzyczny

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