Manchester City hat das Finale des Carabao Cup am Sonntag, 22. März 2026, im Wembley-Stadion mit 2:0 gegen Arsenal gewonnen. Der 21 Jahre alte Nico O'Reilly erzielte beide Tore per Kopf in der zweiten Halbzeit. Für City ist es der erste große Titel der Saison, für Arsenal endet damit die Hoffnung auf das Quadruple.
Manchester City gewinnt den Carabao Cup
City setzte sich am 22. März 2026 im Wembley-Stadion mit 2:0 gegen Arsenal durch. Nico O'Reilly erzielte beide Tore per Kopf in der zweiten Halbzeit.
Arsenals Quadruple-Hoffnung ist beendet
Mit der Niederlage im Finale verpasste Arsenal die Chance auf vier Titel in einer Saison. Es war laut The Guardian erst die vierte Niederlage in 50 Spielen dieser Saison.
Guardiolas Plan über rechts geht auf
City nutzte mit Rochaden von Cherki, Bernardo Silva und Semenyo gezielt den Raum auf der rechten Seite und zog Arsenal damit immer wieder aus der Ordnung.
Titelrennen in der Liga bleibt offen
Arsenal liegt in der Premier League neun Punkte vor City, hat aber ein Spiel mehr absolviert. Ein direktes Duell am 19. April könnte die Ausgangslage deutlich verändern.
City reagiert auf das Aus in Europa
Der Sieg folgte wenige Tage nach dem Ausscheiden gegen Real Madrid in der Champions League und wurde von Spielern als wichtiges Signal gewertet.
Manchester City hat Arsenal am Sonntag, 22. März 2026, im Wembley-Stadion im Finale des Carabao Cup mit 2:0 besiegt. Der 21 Jahre alte Nico O'Reilly erzielte beide Treffer per Kopf in der zweiten Halbzeit und sicherte City damit den ersten großen Titel der Saison. Zugleich endete Arsenals Hoffnung auf ein beispielloses Quadruple. Für City bringt der Erfolg neuen Schwung im Rennen um die Meisterschaft in der Premier League. Der Rückstand beträgt dort neun Punkte, allerdings hat die Mannschaft ein Spiel weniger ausgetragen.
O'Reilly, ein Spieler aus der eigenen Akademie, der zwischen der Position des Linksverteidigers und dem Mittelfeld pendelt, traf kurz nach der Stundenmarke zweimal in rascher Folge. Dem ersten Treffer ging ein Fehler von Arsenals Ersatztorhüter Kepa Arrizabalaga voraus, der eine Flanke fallen ließ. Ausschlaggebend war zudem der taktische Plan von Trainer Pep Guardiola. City nutzte den Raum auf der rechten Seite durch abgestimmte Rochaden mit Rayan Cherki, Bernardo Silva und Antoine Semenyo. So wurde Arsenals Defensive wiederholt aus ihrer Ordnung gezogen. Der Sieg folgte nur wenige Tage nach dem Aus von City in der Champions League gegen Real Madrid und kann daher als wichtiger psychologischer Umschwung gelten.
Arsenal ist in der Premier League in drei aufeinanderfolgenden Spielzeiten jeweils Vizemeister geworden. Diese Serie knapper Verfehlungen hat anhaltende Fragen zur Fähigkeit des Klubs ausgelöst, einen Titelkampf tatsächlich zu Ende zu bringen. Das Finale im Carabao Cup war laut The Guardian erst Arsenals vierte Niederlage in 50 Pflichtspielen dieser Saison. Citys Ausscheiden aus der Champions League erfolgte in der Woche vor dem Finale. Rodri bezeichnete das Gesamtergebnis gegen Real Madrid laut Irish Examiner als „ziemlich hart“. City verlor insgesamt mit 1:5.
Guardiolas Rochaden legten Arsenals Defensivordnung offen Die prägende taktische Entwicklung des Spiels war Citys gezielte Nutzung der Räume auf der rechten Seite. Semenyo rückte dabei häufig in engere Zonen ein, sodass Cherki und Bernardo Silva auf den Flügel ausweichen konnten. Dadurch wurde Arsenals Innenverteidiger Gabriel immer wieder aus seiner zentralen Position gezogen. O'Reilly, der nicht in seiner vertrauteren defensiven Rolle, sondern als zweite Zielstation neben Erling Haaland eingesetzt wurde, timte seine Läufe in den Fünfmeterraum so, dass er die aus diesem System entstehenden Hereingaben verwerten konnte. Rodri, der im Mittelfeld an der Seite von Bernardo Silva spielte, schlug mehrere lange Seitenwechsel, die Arsenals Defensivstruktur öffneten. Dazu gehörte auch der Pass, der dem Führungstor direkt vorausging.
Der erste Treffer entstand schließlich nach dem Fehler von Kepa Arrizabalaga, den Mikel Arteta umstrittenerweise anstelle der Nummer eins David Raya aufgeboten hatte. O'Reilly musste danach nur noch einschieben. Das zweite Tor fiel in der 64. Minute und nahm der Partie weitgehend die Spannung. O'Reilly erläuterte den Plan nach der Begegnung. „Der Plan war, auf der rechten Seite den Raum mit Rayan Cherki zu finden. Wir haben gesehen, dass dort Platz ist, weil Rice gern auf Rodri oder Bernardo herausrückt. Deshalb haben wir gesehen, dass Cherki der freie Mann ist, und von dort kamen die Tore - über die rechte Seite - also hat es funktioniert.” — Nico O'Reilly via The Guardian
[{"side1": "Manchester City", "side2": "Arsenal", "score1": 2, "score2": 0, "round": "Final"}]
O'Reilly wittert seine Chance, Rodri spricht von einem Signal Die Spieler von City verließen Wembley mit demonstrativem Selbstvertrauen im Hinblick auf das Titelrennen in der Premier League. O'Reilly formulierte die Bedeutung des Sieges bei CBS Sports Golazo in sehr deutlicher Weise. „Ja, zu 100 Prozent. Das Gefühl war nie weg - wir haben immer unsere Chance gewittert. Wir sind von uns überzeugt, wir wissen, dass wir es schaffen können, und sie müssen noch zu uns kommen. Das ist, wie in dieser Saison jeder gesehen hat, ein schwerer Ort. Also wittern wir unsere Chance, und wir müssen weitermachen.” — Nico O'Reilly via Irish Examiner Rodri, der 29 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler, sagte, das Ergebnis habe eine Bedeutung, die über den Pokalsieg hinausgehe. „Sehr viel, sehr viel. Deshalb sage ich, dass es ein Spiel nicht nur um diesen Titel war, sondern auch, um zu zeigen, dass wir sie schlagen können. Es gibt noch viel zu tun, und natürlich wollten wir nicht aus der Champions League ausscheiden. Aber wir sind ausgeschieden, und jetzt müssen wir das Positive mitnehmen: Wir haben mehr Zeit, uns auf die Spiele vorzubereiten.” — Rodri via The Guardian Rodri merkte laut The Independent außerdem an, City habe in der zweiten Halbzeit einen körperlichen Abfall bei Arsenal bemerkt. Die Mannschaft habe „das Gefühl gehabt, dass sie körperlich etwas nachgelassen haben“, und darauf reagiert.
Citys nächstes Programm vor dem Premier-League-Duell am 19. April umfasst ein FA-Cup-Viertelfinale gegen Liverpool Anfang April. Arsenal trifft im FA Cup auf Southampton und reist anschließend im Champions-League-Viertelfinale zu Sporting Lissabon.
9 (points) — Arsenals Vorsprung in der Premier League auf Manchester City
Arsenal will die Niederlage als Antrieb im Titelrennen nutzen Die Spieler von Arsenal räumten eine schwache gemeinsame Leistung ein, betonten aber zugleich, die Niederlage werde ihre verbliebenen Ziele eher schärfen als mindern. Viktor Gyökeres, der schwedische Stürmer, der sich im Juli 2025 Arsenal anschloss, sagte, die Kabine sei niedergeschlagen, aber trotz allem entschlossen. „Natürlich geht es uns im Moment nicht gut, aber es ist nicht so, dass wir in drei Tagen schon wieder ein Spiel haben. Sicher ist: Wir werden zurückkommen und für diese Partien noch motivierter sein.” — Viktor Gyökeres via The Guardian Declan Rice schrieb nach Angaben von The Independent auf Instagram, die Niederlage definiere die Mannschaft nicht. Sie mache das Team vielmehr „noch hungriger, wieder anzugreifen und die Saison stark zu beenden“.
Jonathan Wilson vom Guardian schrieb, Arsenal spiele schon seit einiger Zeit nicht mehr wirklich überzeugend. Die Siege gegen Chelsea und Everton hätten jeweils auch auf Fehlern der gegnerischen Torhüter beruht. Das Unentschieden auswärts bei Bayer Leverkusen sei ein weiterer Anlass zur Sorge gewesen. Das Spiel am 19. April im Etihad Stadium könnte nun richtungsweisend werden: Gewinnt City zunächst das Nachholspiel und besiegt dann an diesem Tag Arsenal, würde der Abstand an der Tabellenspitze auf drei Punkte schrumpfen. Arsenal hätte dann noch sechs Partien zu absolvieren. The Guardian schrieb, ein Vorsprung von nur drei Punkten bei noch sechs ausstehenden Spielen würde angesichts der späten Einbrüche des Klubs in drei aufeinanderfolgenden Titelrennen jede verbleibende Arsenal-Partie mit einem erheblichen Gefühl der Unsicherheit versehen.
Manchester City, Arsenal
Mentioned People
- Nico O'Reilly — Angielski piłkarz grający jako lewy obrońca lub pomocnik w klubie Premier League Manchester City oraz w reprezentacji Anglii
- Pep Guardiola — Kataloński trener piłkarski i były zawodnik z Hiszpanii, szkoleniowiec klubu Premier League Manchester City
- Mikel Arteta — Hiszpański trener piłkarski i były zawodnik, szkoleniowiec klubu Premier League Arsenal
- Viktor Gyökeres — Szwedzki piłkarz grający na pozycji napastnika w klubie Premier League Arsenal oraz w reprezentacji Szwecji
- Rodri — Hiszpański piłkarz grający jako defensywny pomocnik w klubie Premier League Manchester City oraz w reprezentacji Hiszpanii
- Kepa Arrizabalaga — Hiszpański bramkarz Arsenalu
- Declan Rice — Angielski pomocnik Arsenalu
Sources: 9 articles
- Miguel Delaney: How Pep Guardiola created new problems for Mikel Arteta to solve that could define title race (Irish Independent)
- The ghost of Aprils past: is Arsenal's title anxiety returning? | Jonathan Wilson (The Guardian)
- Surprise rotations and clever passes: How Pep Guardiola got the better of Mikel Arteta at Wembley (The New York Times)
- 'We smell blood': O'Reilly believes Wembley glory can reignite Manchester City title bid (Irish Examiner)
- Rodri believes Man City's Wembley success sent Arsenal a Premier League warning (The Independent)
- Viktor Gyökeres vows to use Arsenal's Carabao Cup pain as fuel in treble hunt (The Guardian)
- Arsenal will redouble efforts after Cup defeat - Gyokeres (RTE.ie)
- Viktor Gyokeres: Arsenal 'even more motivated' in title pursuit after cup defeat (The Independent)
- A new beginning or an emotional end? Pep Guardiola's Man City future still unclear (The Independent)
- 'We smell blood': O'Reilly believes Wembley glory can reignite Manchester City title bid (The Guardian)