Am 17. April 2026 veröffentlichte die kanadische Sängerin Céline Dion mit „Dansons“ ihr erstes französischsprachiges Werk seit einem Jahrzehnt. Die 58-jährige Künstlerin meldet sich damit nach einer krankheitsbedingten Pause zurück und kündigt zudem eine restlos ausverkaufte Konzertreihe in Paris an.

Erstes französisches Lied seit 2016

Mit der Ballade „Dansons“ kehrt Céline Dion nach zehn Jahren zu ihrer Muttersprache zurück.

Zusammenarbeit mit Jean-Jacques Goldman

Der Song stammt aus der Feder des Erfolgsautors Goldman, der bereits das Rekordalbum „D’eux“ verantwortete.

Ausverkaufte Tournee-Auffakt

Dion wird im Herbst 2026 16 Konzerte in der Paris La Défense Arena vor insgesamt 480.000 Zuschauern geben.

Gesundheitszustand stabil

Trotz ihrer Diagnose des Stiff-Person-Syndroms signalisierte die Sängerin physische Bereitschaft für ihr Bühnen-Comeback.

Céline Dion veröffentlichte am Freitag, den 17. April 2026, mit „Dansons“ ihre erste französischsprachige Single seit zehn Jahren. Dies markiert eine lang erwartete Rückkehr der 58-jährigen kanadischen Sängerin nach Jahren der Abwesenheit aus gesundheitlichen Gründen. Die ruhige Klavierballade wurde bereits 2020 von ihrem langjährigen Weggefährten Jean-Jacques Goldman während der COVID-19-Pandemie geschrieben und in diesem Jahr im Studio „The Palms“ in Las Vegas aufgenommen. Das Stück thematisiert Resilienz, Liebe und das Tanzen angesichts der weltweiten Schwierigkeiten. Co-produziert wurde der Titel von Yann Macé und Luc Leroy, die beide bereits zuvor mit Dion und Goldman zusammengearbeitet hatten. Sony Music veröffentlichte die Single am Freitag um 00:01 Uhr, und innerhalb weniger Stunden verzeichnete der Titel laut BFMTV bereits beachtliche Abrufzahlen auf YouTube.

Goldman verfasste das Lied während des weltweiten Stillstands Die Ursprünge des Liedes liegen in den ersten Wochen der Pandemie, als Jean-Jacques Goldman den Text als Reaktion auf die globalen Kontaktbeschränkungen verfasste. „Es war 2020, die Welt hielt inne und die Menschen tanzten, isoliert in ihren Häusern. Sechs Jahre später gibt es kein Virus mehr, aber kein Wort muss geändert werden; die Welt dreht sich nicht korrekter, und wir tanzen immer noch „über den Abgründen“.” — Jean-Jacques Goldman via 20minutes Das Stück beginnt mit Synthesizern, bevor Dions Stimme einsetzt. Laut Le Figaro ist das Tempo langsam, der Tonfall ernst und die Struktur sehr einfach gehalten, ohne konventionellen Refrain oder eine Brücke. Die erneute Zusammenarbeit zwischen Dion und Goldman hat besonderes Gewicht: Ihr erstes gemeinsames Projekt, das Album D’eux von 1995, gilt mit rund 10 million (verkaufte Exemplare) — weltweiten Verkäufen von D’eux, dem meistverkauften französischsprachigen Album als das meistverkaufte französischsprachige Album aller Zeiten. Laut VRT NWS enthält „Dansons“ eine subtile Anspielung auf ein Lied dieses Rekordalbums von 1995 und schließt damit einen dreißigjährigen Kreis zwischen den beiden Künstlern. Ouest France berichtete, dass Dion die Veröffentlichung bereits Anfang der Woche durch kurze Ausschnitte auf ihrem Instagram-Kanal angedeutet und die Zusammenarbeit mit Goldman erst am Donnerstag formell bestätigt habe.

Kritiker zwischen „reiner Céline Dion“ und „veralteter Seifenoper“ gespalten Die Resonanz der Kritiker in Frankreich fiel unterschiedlich aus. Le Parisien lobte die „sensible und zarte Stimme“ der Sängerin und schrieb, dass die Zuhörer bereits in den ersten Sekunden die Céline Dion wiederentdecken würden, die sie lieben. Die Zeitung bezeichnete den Titel als „reine Céline Dion und reinen Jean-Jacques Goldman“. RTL beschrieb das Lied als eine „umarmende, tröstende Komposition“, deren Stimme im Studio mit einem leichten Filter und verstärktem Echo bearbeitet wurde. Télérama ging noch weiter und nannte „Dansons“ einen „guten alten Familien-Stehblues“, für den ein großer Erfolg vorhersehbar sei. Le Monde hingegen bezeichnete das Stück als „aus der Zeit gefallen“ und verglich es mit dem Vorspann einer Seifenoper, angesiedelt „irgendwo zwischen Nana Mouskouri und Barbra Streisand“. Le Figaro räumte ein, dass das schleppende Tempo das Lied kaum zu einem Radio-Hit machen werde, während Leserumfragen von 20 Minutes ein geteiltes Bild zwischen Anhängern eines „gefühlvollen Liebesliedes“ und jenen zeigten, denen der „Hit-Charakter“ fehlte. Fans merkten an, dass Dions Stimme „gehauchter und zurückhaltender“ klinge; einige wünschten sich mehr stimmliche Kraft, während andere betonten, sie habe an „Nuancen gewonnen“.

Residenz in Paris und neues Album bereiten das Comeback vor Die Single dient als offizieller Auftakt für Dions Rückkehr auf die Bühne und neue Studioaufnahmen. Laut RFI wird „Dansons“ als Vorbote eines neuen Albums beschrieben, dessen Veröffentlichung für Ende 2026 oder Anfang 2027 geplant ist. Für den Zeitraum vom 12. September bis zum 17. Oktober 2026 hat die Sängerin 16 (Konzerte) — ausverkaufte Termine in der Paris La Défense Arena, September–Oktober 2026 in der Paris La Défense Arena terminiert. Die Karten waren innerhalb weniger Minuten vergriffen. Ouest France berichtete, dass rund 480.000 Menschen die Gelegenheit haben werden, sie bei diesen Terminen live zu erleben. Das Musikvideo zu „Dansons“, bei dem Max Allouche Regie führte, hat eine Länge von drei Minuten und 25 Sekunden. Es wurde an verschiedenen Orten in Paris gedreht und zeigt die klassische Tänzerin Victoria Dauberville mit ihrem Partner Mathieu Forget, die Geigerin Esther Abrami, die Komikerin Lola Dubini sowie die junge Künstlerin Oria. Sony Music hatte im Vorfeld angekündigt, dass Dion selbst nicht im Video auftreten werde, was auch eingehalten wurde. Dion leidet seit 2022 am Stiff-Person-Syndrom, erklärte jedoch ihren Fans in einer Videobotschaft am 30. März, dass sie sich „wirklich gut“ fühle und „bereit“ für die Wiederaufnahme der Konzerte sei.

Céline Dions Rückkehr zur Musik: — ; — ; — ; — ; —

Mentioned People

  • Céline Dion — Kanadyjska piosenkarka, przedsiębiorczyni i filantropka, znana jako królowa ballad.
  • Jean-Jacques Goldman — Francuski piosenkarz, autor tekstów, producent i gitarzysta grający muzykę pop-rock.
  • Victoria Dauberville — Tancerka klasyczna występująca w teledysku.
  • Esther Abrami — Skrzypaczka występująca w teledysku.
  • Lola Dubini — Komiczka występująca w teledysku.
  • Max Allouche — Reżyser teledysku do utworu Dansons.

Sources: 29 articles