Andrea Kimi Antonelli hat am Sonntag den Japan-Grand-Prix 2026 in Suzuka gewonnen und damit seinen zweiten Formel-1-Sieg in Folge gefeiert. Der Mercedes-Pilot übernahm mit 19 Jahren die Führung in der Weltmeisterschaft und ist damit der jüngste Fahrer der Geschichte an der Spitze der WM. Hinter ihm kamen Oscar Piastri und Charles Leclerc ins Ziel.

Antonelli übernimmt die WM-Führung

Mit seinem Sieg in Suzuka hat Andrea Kimi Antonelli 72 Punkte und liegt nun neun Punkte vor George Russell.

Unfall von Bearman verändert den Rennverlauf

Der Einschlag von Oliver Bearman löste ein Safety Car aus und verschob die strategischen Optionen im Feld.

Mercedes gewinnt alle drei Rennen der Saison

Russell siegte in Melbourne, Antonelli setzte sich danach in China und Japan durch.

Andrea Kimi Antonelli gewann am Sonntag den Japan-Grand-Prix 2026 in Suzuka und holte damit seinen zweiten Formel-1-Sieg in Folge. Der Mercedes-Pilot, der von der Pole Position gestartet war, überquerte die Ziellinie 13,7 Sekunden vor Oscar Piastri im McLaren, während Charles Leclerc im Ferrari Dritter wurde. George Russell, Antonellis Mercedes-Teamkollege, belegte Platz vier, Lando Norris wurde Fünfter, Lewis Hamilton Sechster. Durch das Ergebnis übernahm Antonelli mit 72 Punkten die Führung in der Fahrerwertung und liegt neun Punkte vor Russell mit 63 Zählern. Der Italiener ist nach Angaben von Reuters außerdem der erste Fahrer seiner Nationalität seit Alberto Ascari im Jahr 1953, der zwei Formel-1-Rennen nacheinander gewinnt.

Bearmans Unfall mit 191 Meilen pro Stunde verändert das Rennen Die Wende im Rennen kam in Runde 22, als Oliver Bearmans Haas in die Leitplanken einschlug, nachdem der britische Fahrer auf das Gras ausgewichen war, um nicht in das Heck des deutlich langsameren Alpine von Franco Colapinto zu fahren. Bearman kletterte aus dem Wrack und entfernte sich humpelnd von der Unfallstelle; ein späteres Röntgenbild im medizinischen Zentrum der Strecke ergab nach Angaben eines von Reuters zitierten Haas-Sprechers eine Prellung des rechten Knies, aber keine Brüche. Der Unfall löste eine Safety-Car-Phase aus, die das strategische Bild des Rennens grundlegend veränderte. Russell war nur eine Runde vor dem Einsatz des Safety Cars an die Box gekommen, um frische Reifen zu holen, und verlor damit den Vorteil eines günstigen Stopps, sodass er im Feld zurückfiel. Antonelli, der noch nicht gestoppt hatte, konnte unter dem Safety Car in die Box fahren, auf harte Reifen wechseln und weiterhin in Führung bleiben – ein Ablauf, den seine Rivalen nicht nachahmen konnten. „Ich hatte Glück mit dem Safety Car, aber das Tempo war am Ende unglaublich.” — Andrea Kimi Antonelli via Reuters

Russells Rückschläge häufen sich von Rennen zu Rennen Russells Frust war nach dem Rennen deutlich spürbar, nachdem der Brite erneut ein Wochenende erlebt hatte, an dem die Umstände gegen ihn liefen. Bereits vor zwei Wochen in China hatte ein Problem im Qualifying Antonelli eine freie Fahrt zur Pole Position verschafft, die dieser in seinen ersten Saisonsieg ummünzte. In Suzuka hatte zudem ein Batterieproblem während des japanischen Rennens dazu geführt, dass sowohl Hamilton als auch Leclerc an Russell vorbeikamen, bevor er sich noch auf Rang vier zurückkämpfte. „Im Moment kommt einfach eine Sache nach der anderen. Rennen können für einen laufen, aber auch gegen einen, und im Moment betreffen alle Probleme, die wir haben, meine Seite der Garage, und ich bin derjenige, der diesen Schmerz durchmacht.” — George Russell via Irish Examiner Russell betonte dennoch, die Meisterschaft sei weiter offen; ein Safety Car eine Runde früher hätte ihm stattdessen den Sieg gebracht. 9 (Punkte) — Antonellis Vorsprung auf Russell in der Weltmeisterschaft Mercedes hat nun alle drei Rennen der Saison 2026 gewonnen, Russell siegte zum Auftakt in Melbourne, bevor Antonelli in China und Japan zwei Siege in Folge einfuhr.

Die Rennstrecke von Suzuka in Japan trägt seit Jahrzehnten den Japan-Grand-Prix aus und gilt als einer der technisch anspruchsvollsten Kurse im Formel-1-Kalender. Charakteristisch ist die schnelle Acht-Form, die hohe Anforderungen an die aerodynamische Balance stellt. Alberto Ascari, der italienische Fahrer, dessen Serie von Siegen Antonelli nun eingestellt hat, war in den frühen 1950er Jahren eine dominierende Figur und gewann nach Angaben der Quellenartikel die Formel-1-Weltmeisterschaft 1952 und 1953. Die Formel-1-Saison 2026 ist Antonellis zweite Saison im Feld, nachdem er nach seinem Debütjahr als Stammfahrer zu Mercedes gewechselt war.

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Antonelli spielt WM-Spekulationen nach Suzuka herunter Antonelli reagierte zurückhaltend auf Fragen nach der Führung in der Weltmeisterschaft und räumte dabei sowohl den Einfluss des Glücks als auch das noch vor ihm liegende Pensum ein. Der 19-Jährige aus Bologna gab zu, dass sein Start schlecht gewesen sei – er fiel in der ersten Kurve auf Platz sechs zurück – und nannte Rennstarts als Schwäche, an der er in der vierwöchigen Pause nach dem Japan-Rennen arbeiten wolle. „Ich fühle mich sehr gut. Es ist noch zu früh, um an die Meisterschaft zu denken, aber wir sind auf dem richtigen Weg. Der Start war nicht gut, dann hat mir das Safety Car geholfen, aber danach war das Tempo unglaublich.” — Andrea Kimi Antonelli via ANSA Leclerc, der Platz drei gegen Russells späten Druck verteidigte, bezeichnete das Rennen trotz des für ihn ungünstigen Safety-Car-Zeitpunkts am Ende als positiv. „Es war am Ende ein positives Rennen und auch ein gutes. Für das Podium musste ich ein wenig schwitzen.” — Charles Leclerc via ANSA Das Rennen hatte zehn Minuten später als geplant begonnen, nachdem Arbeiter eine Leitplanke reparieren mussten, die während einer Trainingseinheit einer Rahmenrennen-Serie im Laufe des Wochenendes beschädigt worden war. Max Verstappen, der viermalige Weltmeister im Red Bull, kam nicht über Platz acht hinaus. Das unterstreicht, wie klar Mercedes und McLaren zu Beginn des Jahres 2026 das Tempo vorgegeben haben.

Andrea Kimi Antonelli: 72, George Russell: 63

Mentioned People

  • Andrea Kimi Antonelli — Włoski kierowca wyścigowy startujący w Formule 1 w barwach Mercedesa
  • Oliver Bearman — Brytyjski kierowca wyścigowy startujący w Formule 1 w zespole Haas
  • George Russell — Kierowca Formuły 1 Mercedesa i zespołowy partner Antonellego
  • Oscar Piastri — Kierowca Formuły 1 McLarena, który zajął drugie miejsce w Suzuka
  • Charles Leclerc — Kierowca Formuły 1 Ferrari, który zajął trzecie miejsce w Suzuka
  • Lando Norris — Obrońca tytułu mistrza świata Formuły 1 jeżdżący dla McLarena
  • Lewis Hamilton — Siedmiokrotny mistrz świata jeżdżący dla Ferrari

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