Die Dreharbeiten zur Prime-Video-Serie „Tomb Raider“ sind nach einer leichten Verletzung von Hauptdarstellerin Sophie Turner vorerst unterbrochen worden. Amazon MGM Studios bestätigte die Pause am 30. März und sprach von einer Vorsichtsmaßnahme, damit sich Turner erholen könne. Unklar bleibt, ob sich die Unterbrechung auf den geplanten Start im Jahr 2027 auswirkt.

Dreharbeiten vorerst gestoppt

Amazon MGM Studios bestätigte eine kurze Pause nach einer leichten Verletzung von Sophie Turner.

Boulevardbericht spricht von Rückenproblemen

The Sun meldete eine Verschlimmerung einer bestehenden Rückenverletzung, ohne Bestätigung durch das Studio.

Große Besetzung und hohes Budget

Für die Serie wird ein gemeldetes Budget von 600 Millionen Dollar genannt; die Besetzung ist prominent.

Turner folgt auf Jolie und Vikander

Die Hauptrolle der Lara Croft wurde zuvor von Angelina Jolie und Alicia Vikander gespielt.

Die Dreharbeiten zur Prime-Video-Serie „Tomb Raider“ sind nach einer leichten Verletzung von Hauptdarstellerin Sophie Turner vorübergehend gestoppt worden, wie die Produktionsfirma Amazon MGM Studios am 30. März bestätigte. Das Studio teilte mit, Turner habe „kürzlich eine leichte Verletzung erlitten“, und die Produktion sei „kurzzeitig pausiert“ worden, um ihr vorsorglich Zeit zur Erholung zu geben. Ob sich die Verletzung am Set oder außerhalb ereignet hat, sagte das Studio nicht. Auch zur Art der Verletzung machte das Unternehmen keine Angaben. Turner, 30, spielt in der Serie die Archäologin und Abenteurerin Lara Croft. Die Serie wird von Phoebe Waller-Bridge entwickelt und geschrieben, der englischen Schauspielerin und Drehbuchautorin, die mit der Comedy-Serie Fleabag bekannt wurde. Die Dreharbeiten begannen im Januar 2026, vor allem im Vereinigten Königreich, und die Serie ist für 2027 angekündigt.

Die Sun spricht von schwererer Rückenverletzung Die britische Boulevardzeitung The Sun berichtete, Turner habe eine bereits bestehende Rückenverletzung verschlimmert, und die Produktion sei durcheinander geraten. Amazon MGM Studios bestätigte diese Angaben nicht. Nach Angaben von The Sun berief sich ein nicht namentlich genannter Informant darauf, dass Turner den körperlichen Anforderungen der Rolle wegen die Belastungsgrenze ihres Körpers erreicht habe. Demnach habe das Produktionsteam befürchtet, Amazon könne gezwungen sein, sie zu ersetzen, was weitere Verzögerungen nach sich ziehen würde. Vertreter von Turner äußerten sich zunächst nicht zu Anfragen von Medien. Turner selbst hatte die Rückenprobleme zuvor öffentlich angesprochen. Sie sagte Moderatorin Julia Cunningham bei SiriusXM, sie habe während monatelangen intensiven Trainings für die Rolle entdeckt, dass sie ein „chronisches Rückenproblem“ habe. „Seit Februar vergangenen Jahres trainieren wir acht Stunden am Tag, fünf Tage in der Woche” — Sophie Turner via N-tv Quellen aus dem Umfeld der Produktion deuteten gegenüber Deadline an, die Unterbrechung könne etwa zwei Wochen dauern. In dieser Zeit solle die Crew weiter bezahlt werden. Offen ist, ob sich die Pause auf den Premierentermin 2027 auswirkt.

Hochkarätige Besetzung und gemeldetes Budget von 600 Millionen Dollar Die Serie verfügt laut der spanischen Seite 20 Minutos über ein gemeldetes Budget, das auf 600 (Millionen Dollar) — gemeldetes mögliches Budget für die Serie „Tomb Raider“ steigen könnte. Für das Studio wäre jeder Produktionsstopp damit ein erheblicher finanzieller Faktor. Neben Turner gehören Sigourney Weaver, Jason Isaacs, Celia Imrie, Martin Bobb-Semple, Jack Bannon, John Heffernan, Bill Paterson, Paterson Joseph, Sasha Luss, Juliette Motamed und August Wittgenstein zur Besetzung. Waller-Bridge ist als Schöpferin, Autorin und ausführende Produzentin beteiligt. Chad Hodge fungiert als Co-Showrunner und Produzent. Jonathan van Tulleken führt Regie und ist ebenfalls ausführender Produzent. Produziert wird die Serie von Amazon MGM Studios in Zusammenarbeit mit Crystal Dynamics, dem Entwickler hinter der ursprünglichen Tomb-Raider-Videospielreihe.

Turner übernimmt eine Rolle, die zuvor zwei Oscar-Gewinnerinnen spielten Turner tritt in eine Rolle, die zuvor von Angelina Jolie verkörpert wurde. Jolie spielte Lara Croft 2001 in „Lara Croft: Tomb Raider“ und 2003 in der Fortsetzung „Lara Croft: Tomb Raider — The Cradle of Life“. Später übernahm Alicia Vikander die Figur im Spielfilm „Tomb Raider“ von 2018. Turner bezeichnete die Rolle als „große Verantwortung“, auch weil beide Vorgängerinnen Oscar-Preisträgerinnen sind. Bekannt wurde Turner mit der Rolle der Sansa Stark in der HBO-Serie „Game of Thrones“, die von 2011 bis 2019 lief. Später spielte sie Jean Grey in der X-Men-Filmreihe. Die Reihe Tomb Raider begann als Videospielserie von Crystal Dynamics, in der die Figur Lara Croft 1996 erstmals auftauchte. Seitdem wurde das Franchise um Filme, Comics und Zeichentrickserien erweitert. Angelinas Jolies zwei Kinoauftritte in den frühen 2000er Jahren zählten zu den bekanntesten Verfilmungen von Videospielen jener Zeit. Die Prime-Video-Serie ist die erste Live-Action-Fernsehadaption des Franchises. Die neue Serie wird als erste nicht animierte Fernsehserie mit der Figur beschrieben. Amazon veröffentlichte im Januar 2026, zum Beginn der Dreharbeiten, das erste offizielle Bild von Turner als Lara Croft. Das Studio erklärte, man freue sich darauf, die Produktion „so bald wie möglich“ wieder aufzunehmen.

Mentioned People

  • Sophie Turner — Angielska aktorka znana z roli Sansy Stark w serialu „Gra o tron” oraz Jean Grey w serii X-Men.
  • Phoebe Waller-Bridge — Angielska aktorka, scenarzystka i producentka; twórczyni seriali „Fleabag” i „Killing Eve”.
  • Sigourney Weaver — Amerykańska aktorka znana z przełomowych ról bohaterek kina akcji w dużych produkcjach.
  • Jason Isaacs — Angielski aktor znany z roli Lucjusza Malfoya w filmach o Harrym Potterze.
  • Celia Imrie — Angielska aktorka znana z ról filmowych, między innymi w serii filmów o Bridget Jones.
  • Chad Hodge — Amerykański scenarzysta i producent, twórca seriali „Wayward Pines” i „Good Behavior”.
  • Chris Martin — Główny wokalista i współzałożyciel zespołu rockowego Coldplay.

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