Die internationalen Finanzmärkte haben am Mittwoch zugelegt, nachdem die Ölpreise nachgegeben hatten und sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf die US-Notenbank richtete. In Tokio eröffnete der Nikkei 0,87 Prozent höher, an der Wall Street schloss der Dow Jones 0,34 Prozent im Plus und der Nasdaq gewann 0,58 Prozent. Der Krieg mit Beteiligung der Vereinigten Staaten, Israels und Irans belastet die Konjunkturaussichten jedoch weiterhin.
Aktienmärkte weltweit im Plus
Sinkende Ölpreise und der Fokus auf die Federal Reserve stützten die Kurse. Der Nikkei eröffnete 0,87 Prozent höher, der Dow Jones schloss 0,34 Prozent im Plus und der Nasdaq gewann 0,58 Prozent.
Australien erwartet schwächeres Wachstum
Das australische Finanzministerium rechnet als Folge des Iran-Kriegs mit höherer Inflation und einer stärkeren Belastung des Bruttoinlandsprodukts.
Japans Exporte steigen weiter
Trotz der Risiken durch den Krieg legten Japans Exporte den sechsten Monat in Folge zu, gestützt von anhaltender Nachfrage aus Asien.
Europäische Börsen ebenfalls fester
Auch in Europa schlossen die Märkte im Plus. Mailand führte die Gewinne an, während Energiewerte deutlich zulegten.
Krieg bleibt Risiko für die Weltwirtschaft
Der Konflikt mit Beteiligung der Vereinigten Staaten, Israels und Irans belastet weiterhin Energieversorgung, Handelsströme und globale Konjunkturaussichten.
Die globalen Finanzmärkte haben am Mittwoch zugelegt, nachdem die Ölpreise gesunken waren und Anleger ihren Blick stärker auf die Federal Reserve richteten. Der Nikkei in Tokio eröffnete 0,87 Prozent im Plus, der Dow Jones an der Wall Street schloss 0,34 Prozent höher und der Nasdaq legte 0,58 Prozent zu. Zugleich überschattet der andauernde Krieg mit Beteiligung der Vereinigten Staaten, Israels und Irans weiterhin die weltweiten Konjunkturprognosen. Die Ölpreise gaben nach, nachdem die US-Rohöllagerbestände gestiegen waren. Das verringerte einen Teil des energieseitigen Drucks, der die Märkte seit Beginn des Konflikts belastet hat. Auch die europäischen Börsen gingen fester aus dem Handel. Mailand führte die Gewinne gemeinsam mit den breiteren europäischen Indizes an, während Energiewerte deutlich zulegten. Die Kombination aus sinkenden Ölpreisen und dem Fokus der Investoren auf die Geldpolitik der Federal Reserve verschaffte den Aktienmärkten damit ein Zeitfenster relativer Ruhe in einem ansonsten von geopolitischen Spannungen geprägten Umfeld.
Australien warnt vor Belastung für BIP und höherer Inflation durch den Iran-Krieg Nach Angaben von Reuters hat das australische Finanzministerium eine neue Analyse vorgelegt, die als direkte Folge des Iran-Kriegs eine höhere Inflation und einen stärkeren Dämpfer für das Bruttoinlandsprodukt prognostiziert. Diese Einschätzung gehört zu den detaillierteren wirtschaftspolitischen Warnungen auf Regierungsebene aus einem nicht unmittelbar am Krieg beteiligten Staat seit Beginn des Konflikts am 28. Februar 2026. An diesem Tag begannen US-amerikanische und israelische Streitkräfte Angriffe, bei denen der damalige Oberste Führer Ali Khamenei getötet wurde. Das australische Finanzministerium nannte in den verfügbaren Berichten keine genauen Angaben in Prozentpunkten. Die Richtung der Prognose ist jedoch klar: aufwärts bei der Inflation, abwärts beim Wachstum. Das spiegelt die breitere Nervosität in rohstoffabhängigen Volkswirtschaften wider, die der Volatilität der Energiepreise besonders ausgesetzt sind. Der Krieg hat die globalen Lieferketten für Öl bereits gestört und eine Reihe überarbeiteter Konjunkturausblicke von Regierungen und multilateralen Institutionen ausgelöst. Australien ist ein bedeutender Energieexporteur und importiert zugleich Industriegüter über Handelsrouten im asiatisch-pazifischen Raum. Das Land ist deshalb sowohl gegenüber Angebotsschocks als auch gegenüber einer nachlassenden Nachfrage bei seinen Handelspartnern exponiert.
Die Militärkampagne der Vereinigten Staaten und Israels gegen Iran mit der Bezeichnung Operation Epic Fury begann am 28. Februar 2026 mit Angriffen, bei denen der Oberste Führer Ali Khamenei getötet wurde. Mojtaba Khamenei, sein Sohn, wurde am 9. März 2026 zum Obersten Führer ernannt. Der Konflikt hat erhebliche Unsicherheit in die globalen Energiemärkte gebracht, weil Iran ein wichtiger Ölproduzent ist und zudem in strategischer Nähe zu zentralen Schifffahrtsrouten im Persischen Golf und in der Straße von Hormus liegt. Suchergebnisse im Internet aus der Mitte des März 2026 deuteten darauf hin, dass der Konflikt andauerte. Iranische Staatsmedien berichteten demnach über Opfer unter US-Streitkräften, und ein ranghoher iranischer Sicherheitsfunktionär, Larijani, war nach bestätigten Angaben bis zum 15. März 2026 getötet worden.
Japans Exporte wachsen den sechsten Monat in Folge trotz Kriegsrisiken Japans Exporte sind den sechsten Monat in Folge gestiegen, getragen von der Nachfrage aus Asien, wie Reuters berichtete. Das anhaltende Exportwachstum unterstreicht die Widerstandsfähigkeit der japanischen Handelsströme, insbesondere in Richtung asiatischer Märkte, die die Störungen infolge des Nahostkonflikts bisher ohne starken Nachfrageeinbruch aufgenommen haben. Japan ist in hohem Maße von Ölimporten aus dem Nahen Osten abhängig. Damit stellt der Iran-Krieg ein erhebliches strukturelles Risiko für die Wirtschaft des Landes dar. Die Exportdaten legen jedoch nahe, dass die regionale Nachfrage, vor allem aus den Volkswirtschaften Südost- und Ostasiens, robust genug geblieben ist, um die Dynamik zu erhalten. Die nunmehr sechs Monate andauernde Phase steigender Exporte verschafft der Regierung von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi einen gewissen wirtschaftlichen Puffer, während sie zugleich mit höheren Energiekosten und möglichen Abschwächungen bei westlichen Handelspartnern umgehen muss. Analysten verweisen darauf, dass der Iran-Krieg ein zunehmendes Abwärtsrisiko für Japans Handelsaussichten darstellt, insbesondere dann, wenn sich der Konflikt ausweitet oder Unterbrechungen der Ölversorgung in den kommenden Monaten zunehmen.
Nikkei (Tokyo open): +0.87, Dow Jones (Wall Street close): +0.34, Nasdaq (Wall Street close): +0.58
Fed-Erwartungen und fallende Ölpreise stützen die Gewinne an der Wall Street Die Wall Street hat am Dienstag im Plus geschlossen, weil Händler nach Angaben von ANSA und Reuters stärker auf den geldpolitischen Ausblick der Federal Reserve als auf geopolitische Schlagzeilen konzentrierten. Der Dow Jones Industrial Average stieg um 0,34 Prozent, der Nasdaq Composite gewann 0,58 Prozent. Der Rückgang der Ölpreise, ausgelöst durch einen Anstieg der US-Rohöllagerbestände, verringerte den Inflationsdruck und stärkte damit die Erwartung einer vorsichtigeren Haltung der Fed. Das hob die Stimmung über verschiedene Aktiensektoren hinweg. In Mailand schlossen die europäischen Märkte ebenso im Plus wie die breiteren europäischen Indizes. Energiewerte verzeichneten dabei einen deutlichen Kurssprung. Das erscheint auf den ersten Blick widersprüchlich, spiegelt nach Einschätzung des Berichts jedoch eher Umschichtungen der Investoren innerhalb des Energiesektors als eine unmittelbare Reaktion auf niedrigere Rohölpreise wider. Die gegenläufige Entwicklung von fallenden Ölpreisen und steigenden Energieaktien verweist auf komplexe Marktdynamiken, in denen Anleger längerfristige Angebotsengpässe einpreisen, während aktuelle Lagerdaten kurzfristig für Entlastung sorgen. Der Nikkei 225 startete am Mittwoch mit einem Plus von 0,87 Prozent in den Handel. Damit setzte sich die positive Tendenz von der Wall Street in den asiatischen Handel fort und deutete darauf hin, dass die Kombination aus niedrigeren Ölpreisen und Fed-Optimismus die globale Risikobereitschaft spürbar, wenn auch anfällig, stützte. 0.87 (percent) — Eröffnungsgewinn des Nikkei am 18. März 2026
Mentioned People
- Gideon Sa'ar — izraelski polityk, obecnie minister spraw zagranicznych Izraela
- Donald Trump — 47. prezydent Stanów Zjednoczonych