Ein sprunghafter Anstieg der Nachfrage nach RAM und SSDs, angetrieben durch die Entwicklung künstlicher Intelligenz, lähmt die Videospielbranche. Valve stoppt den Verkauf des Steam Deck, Sony erwägt eine Verschiebung des Debüts der PlayStation 6 auf das Ende des Jahrzehnts, und die Preise für Computerkomponenten in Polen erreichen Rekordniveau. Experten warnen, dass die Halbleiterknappheit bis 2030 andauern könnte.
Lähmung des Steam-Deck-Verkaufs
Das Unternehmen Valve bestätigte die Nichtverfügbarkeit des Geräts aufgrund eines Mangels an RAM-Modulen und SSDs, die vom KI-Sektor aufgekauft werden.
Verzögerung der PlayStation 6
Sony erwägt, die Veröffentlichung seiner neuen Konsole sogar auf 2029 zu verschieben, um kolossale Produktionskosten während der Speicherkrise zu vermeiden.
Ende des günstigen Spielens
Experten sagen voraus, dass die Hardwarepreise weiter steigen werden und die Krise auf dem Halbleitermarkt ununterbrochen bis 2030 andauern könnte.
Der Markt für Unterhaltungselektronik steht an einem Wendepunkt aufgrund der beispiellosen Nachfrage nach Halbleitern, die vom KI-Sektor generiert wird. Der massive Bau von Rechenzentren durch Technologiegiganten hat zu drastischen Engpässen bei DRAM-Modulen und Speichermedien geführt. Das Unternehmen Valve hat offiziell bestätigt, dass das beliebte Gerät Steam Deck in vielen Regionen, einschließlich Polen, nicht aufgrund logistischer Fehler, sondern wegen fehlender Produktionskomponenten nicht verfügbar ist. Die Situation ist so ernst, dass die Produktion der LCD 256 GB-Version endgültig eingestellt wurde. Die aktuelle Knappheit erinnert an die Chipkrise der Jahre 2020-2022, die durch die Pandemie ausgelöst wurde, doch dieses Mal ist die Ursache nicht unterbrochene Lieferketten, sondern eine strukturelle Nachfrageverschiebung zugunsten von KI-Servern. Die Probleme machen auch vor den Giganten der stationären Unterhaltung nicht halt. Berichten der Agentur Bloomberg zufolge prüft Sony ein Szenario, bei dem die Veröffentlichung der Konsole PlayStation 6 verschoben wird. Während ursprünglich ein Debüt im Jahr 2027 geplant war, scheinen nun die Jahre 2028-2029 realistisch. Zudem gibt es Gerüchte über eine mögliche Reduzierung der technischen Spezifikationen des Geräts, einschließlich der Verwendung einer unvollständigen Version der RDNA 5-Architektur, um die Produktionskosten angesichts eines fünffachen Anstiegs der RAM-Preise zu senken. „Das Steam Deck ist aus dem Shop verschwunden aufgrund der globalen Krise auf dem Halbleitermarkt, die direkt auf einen Mangel an RAM und Datenspeichern zurückzuführen ist.” — Vertreter von Valve Die Krise trifft direkt die Geldbeutel polnischer Verbraucher. Die Preise für Grafikkarten und Speichermodule in lokalen Geschäften sind in den letzten Monaten fast doppelt so hoch geworden. Die Prognosen sind pessimistisch – Analysten in der Sendung ChenTalkShow deuten an, dass die hohen Preise und die begrenzte Verfügbarkeit von Hardware bis 2030 anhalten könnten. In dieser Situation erwägt auch Nintendo, den Preis des kommenden Nachfolgers der Switch-Konsole anzuheben, was die Ära des günstigen Spielens dauerhaft beenden könnte. Prognostizierter Preisanstieg für RAM: 2025-01: 320, 2025-07: 580, 2026-01: 940, 2026-02: 1550 5-facher — Preisanstieg für RAM in den letzten Monaten Auswirkungen der Krise auf Hardware-Veröffentlichungen: Steam Deck: Volle Verfügbarkeit → Verkauf gestoppt; PlayStation 6: Veröffentlichung 2027 → Veröffentlichung 2029; Nintendo Switch 2: Preis ca. 1600 zł → Erwartete Preiserhöhung Betont die Schuld von Technologiekonzernen und KI bei der Einschränkung des Zugangs zu Unterhaltung für den Durchschnittsbürger. | Konzentriert sich auf die Marktmechanismen von Angebot und Nachfrage und die Notwendigkeit, Veröffentlichungspläne an wirtschaftliche Realitäten anzupassen.