Mitte Februar wurde die Küstenfelsformation, bekannt als „Liebesbogen“ in Torre Sant'Andrea, vollständig zerstört. Die Ikone Süditaliens, Ziel zahlreicher Touristen und Symbol der Region Salento, stürzte unter dem Einfluss extremer Wetterbedingungen ein. Heftige Stürme, sintflutartige Regenfälle und starke Wellenschläge führten zur Destabilisierung der fragilen Kalksteinstruktur und beendeten die jahrhundertealte Geschichte dieses natürlichen Felsbogens, der die Identität der lokalen Gemeinschaft prägte.
Zerstörung einer Naturikone
Der berühmte Liebesbogen in Apulien ist vollständig eingestürzt und ins Adriatische Meer gestürzt nach einer Reihe heftiger Stürme.
Einfluss extremen Wetters
Direkte Ursache der Katastrophe waren sintflutartige Regenfälle und starke Winde, die die Kalksteinstruktur der Klippe seit Wochen schwächten.
Symbolisches Datum des Ereignisses
Das Ereignis ereignete sich in der Nacht vom 14. auf den 15. Februar, was mit dem Ende der Feierlichkeiten zum Valentinstag zusammenfiel.
Die Naturkatastrophe an der Küste Apuliens bedeutet einen unersetzlichen Verlust für das italienische Naturerbe. In der Nacht vom 14. auf den 15. Februar, kurz nach den Valentinstagsfeiern, stürzte der Liebesbogen (ital. Arco degli Innamorati), eine der bekanntesten Felsformationen vom Typ Faraglioni im Ort Torre Sant'Andrea, ins Meer. Dieses Objekt war jahrzehntelang ein touristisches Aushängeschild der Region und zog Paare aus der ganzen Welt an, die an die Legende der ewigen Liebe glaubten, besiegelt durch einen Kuss im Schatten des Kalksteingewölbes. Ursache für die Zerstörung der Struktur waren mehrtägige Erosionsprozesse, die durch sintflutartige Regenfälle und Stürme, die Süditalien in den letzten Wochen heimsuchten, stark beschleunigt wurden. Geologieexperten betonen, dass das Verschwinden des Bogens zwar eine Tragödie für die Landschaft darstellt, aber ein natürliches Stadium im Lebenszyklus von Kalksteinklippen ist. Maurizio Cisternino, Bürgermeister der Gemeinde Melendugno, räumte schmerzlich ein, dass die Natur das genommen habe, was sie einst selbst geschaffen hat. Ähnlich sieht es der Regionalpräsident, der betont, dass aus der Landschaft ein Element verschwunden sei, das die Identität der Bewohner der Salento-Halbinsel prägte. Ein ähnliches Schicksal ereilte 2017 das berühmte Azure Window auf der maltesischen Insel Gozo, das ebenfalls während eines schweren Sturms einstürzte und eine globale Debatte über die Notwendigkeit des Schutzes geologischer Naturdenkmäler vor den Auswirkungen des Klimawandels auslöste. Lokale Behörden und Medien, darunter der Dienst Quotidiano di Puglia, weisen auf die Symbolik des Datums des Ereignisses hin. Die Tatsache, dass der Bogen fast genau am Valentinstag zu existieren aufhörte, verlieh der Angelegenheit für die lokale Gemeinschaft eine fast mystische Dimension. Experten hatten bereits zuvor vor der Instabilität der Küste gewarnt, doch das Ausmaß der Wetterphänomene im Februar 2026 erwies sich für die geschwächte Konstruktion als zu groß. Derzeit steht das Gebiet der Faraglioni di Sant'Andrea-Formationen unter geotechnischer Beobachtung, um die Sicherheit der Besucher der verbleibenden Felsformationen zu gewährleisten. „Das ist ein schwerer Schlag für uns. Wir haben eines der bekanntesten Symbole unserer Küste verloren, aber wir müssen uns mit der Macht der Elemente abfinden.” — Maurizio Cisternino 14 lutego — Datum des Einsturzes des berühmten Felsbogens
Mentioned People
- Maurizio Cisternino — Bürgermeister der Gemeinde Melendugno, der tiefe Trauer über den Verlust des natürlichen Symbols der Region äußerte.
- Antonio Decaro — Präsident der Region Apulien, der das Ereignis als Verlust eines Elements der Identität der lokalen Gemeinschaft bezeichnete.