Fernando López Miras, Präsident der Region Murcia in Spanien, hat die Äußerungen der Generalsekretärin der Republikanischen Linken Kataloniens (ERC), Martha Alamany, scharf kritisiert. Der Politiker bezeichnete ihre Worte als „xenophoben Provinzialismus“, nachdem Alamany kommentiert hatte, dass Katalonien „nicht Murcia sei“, in Anspielung auf das Image der Region. In einer scharfen Erwiderung schlug López Miras vor, dass die Politiker der ERC Katalonien ruinieren würden und ihre Kinder dann ausgerechnet in Murcia leben müssten. Der Vorfall fand breites Echo in den spanischen Medien und verdeutlicht die Spannungen zwischen den Regionen sowie den Diskurs über Stereotype.
Vorwürfe der Xenophobie
Fernando López Miras, Präsident von Murcia, nannte die Äußerung von Martha Alamany von der ERC „xenophoben Provinzialismus“. Der Politiker warf der katalanischen Politikerin vor, seine Region herabzuwürdigen und schädliche Stereotype aufrechtzuerhalten.
Alamany's Kommentar über Katalonien
Die unmittelbare Ursache des Streits war ein Kommentar Alamany's an den Anführer der Sozialistischen Partei (PSC), Salomón Illa, in dem sie feststellte, dass „Katalonien nicht Murcia sei“. Die Aussage wurde als Versuch aufgefasst, das entwickelte Katalonien dem weniger wohlhabenden Murcia gegenüberzustellen.
Scharfe Erwiderung des Präsidenten von Murcia
In seiner Antwort erklärte López Miras, dass, wenn die Politiker der ERC „Katalonien in eine Einöde verwandeln, ihre Kinder in Murcia leben werden“. Diese kontroverse Aussage sollte die wirtschaftliche Bedeutung Murcias unterstreichen und die katalanischen Überlegenheitsansprüche diskreditieren.
Widerhall in den spanischen Medien
Der Streit zwischen den regionalen Politikern dominierte am 24. und 25. Februar 2026 die spanischen Medien. Die Zeitung „La Razón“ und die Nachrichtenagentur Europa Press berichteten ausführlich über den Wortwechsel und betonten dessen politische und gesellschaftliche Dimension.
Fernando López Miras, Präsident der Autonomen Gemeinschaft Murcia in Spanien, hat einen politischen Sturm ausgelöst, indem er scharf auf die Äußerungen von Martha Alamany, Generalsekretärin der Republikanischen Linken Kataloniens (ERC), reagierte. Der Konflikt brach aus, nachdem Alamany im Kontext einer Diskussion über Regionalpolitik den Anführer der katalanischen Sozialisten, Salomón Illa, mit den Worten angesprochen hatte: „Katalonien ist nicht Murcia“. Diese am 24. Februar von den Medien breit aufgegriffene Aussage wurde als herablassende Bezugnahme auf Murcia interpretiert, eine Region, die in Spanien oft als wirtschaftlich weniger entwickelt wahrgenommen wird. López Miras, seit 2017 an der Spitze der Region Murcia und Mitglied der Volkspartei (PP), ließ den Kommentar nicht unbeantwortet. Am 25. Februar bezeichnete er in einer Reihe scharfer Stellungnahmen, die von Zeitungen wie „20 minutos“ und „La Razón“ berichtet wurden, Alamany's Worte als „xenophoben Provinzialismus“ (im Original „paletismo xenofóbico“). Dieses starke Schlagwort sollte verdeutlichen, dass seiner Ansicht nach die Aussage der katalanischen Politikerin auf schädlichen Vorurteilen und Verachtung gegenüber den Bewohnern einer anderen spanischen Region beruhte. In einer noch deutlicheren Erwiderung, die von „La Razón“ zitiert wurde, erklärte López Miras: „Wenn sie Katalonien in eine Einöde verwandeln, werden ihre Kinder in Murcia leben.“ Diese kontroverse Antwort sollte die wirtschaftliche Stärke und Attraktivität Murcias veranschaulichen und gleichzeitig andeuten, dass die Unabhängigkeitsbestrebungen der ERC dem katalanischen Wohlstand schaden könnten. Die Spannungen zwischen reicheren und nach mehr Autonomie strebenden Regionen Spaniens wie Katalonien oder dem Baskenland und Regionen, die als ärmer gelten, haben eine lange Geschichte. Nach dem Fall des Franco-Regimes und der Verabschiedung der Verfassung im Jahr 1978 wurde Spanien zu einem „Autonomiestaat“, der den Regionen weitreichende Kompetenzen einräumte. Wirtschaftliche Unterschiede und Identitätsfragen, insbesondere in Katalonien, sind jedoch nach wie vor Quelle politischer Auseinandersetzungen, deren Höhepunkt die Krise um das gescheiterte Unabhängigkeitsreferendum im Jahr 2017 war.Der Wortwechsel zwischen López Miras und Alamany wurde schnell zum Gegenstand einer breiten medialen Debatte. Die Nachrichtenagentur Europa Press und die Tageszeitung „La Vanguardia“ betonten, dass der Angriff des Präsidenten von Murcia von seiner Partei unterstützt wurde, was auf eine institutionalisierte Reaktion der regionalen Behörden hindeutet.