Präsident Donald Trump hat die Möglichkeit einer „freundlichen Übernahme“ Kubas durch die Vereinigten Staaten angedeutet. In seiner Rede bezeichnete der US-Führer die wirtschaftliche Lage der Insel als verzweifelt und verwies auf den Mangel an Finanzmitteln und grundlegenden Ressourcen. Diese Kommentare fallen zu einem Zeitpunkt, in dem die amerikanische Treibstoffblockade zu einem Transportstillstand in Havanna geführt hat und internationale Beobachter vor einer sich vertiefenden humanitären Krise warnen.

Vorschlag einer freundlichen Übernahme

Donald Trump erwägt öffentlich ein Szenario einer friedlichen Übernahme der Kontrolle über Kuba aufgrund ihres wirtschaftlichen Zusammenbruchs.

Treibstoffblockade der USA

Amerikanische Sanktionen haben die Öllieferungen auf die Insel drastisch eingeschränkt, was zu einem Transportstillstand und einer massenhaften Rückkehr zur Nutzung von Fahrrädern geführt hat.

Schatten des Staatszusammenbruchs

Vertreter der UNO und internationale Beobachter warnen, dass Kuba sich in der schlechtesten wirtschaftlichen Lage seit Jahrzehnten befindet.

US-Präsident Donald Trump hat international für Aufsehen gesorgt, indem er ein Szenario einer „freundlichen Übernahme“ Kubas vorschlug. In seinen jüngsten Reden betonte der Politiker wiederholt den katastrophalen Zustand der kubanischen Wirtschaft und behauptete, das Land besitze keine Ressourcen oder Kapital mehr. Diese Rhetorik ist eng mit dem wachsenden wirtschaftlichen Druck verbunden, den Washington auf Havanna ausübt. Derzeit hat das Embargo auf Treibstoff zu einer beispiellosen Energiekrise geführt, die die Bewohner der Insel zwingt, massenhaft auf motorisierte Fahrzeuge zu verzichten und auf Fahrräder umzusteigen. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind seit der kubanischen Revolution von 1959 angespannt. Die Kubakrise von 1962, die nur einen Schritt von einem Atomkrieg entfernt war, definierte jahrzehntelang die Doktrin der Isolation Kubas durch die Regierungen in Washington.Analysten weisen auf die Rolle von Marco Rubio als Schlüsselfigur bei der Gestaltung der neuen Politik gegenüber der Insel hin. Trump, der eine Vision der Übernahme der Kontrolle skizzierte, bezog sich auch auf die regionale Situation und verglich das potenzielle Vorgehen mit dem gegenüber Venezuela. Gleichzeitig warnt die UNO, dass Kuba vor einem humanitären Zusammenbruch steht. Dennoch scheint die Trump-Administration nicht von ihrem harten Kurs abzurücken und sieht die derzeitige Schwäche der Regierung in Havanna als Gelegenheit für eine grundlegende Veränderung des Kräfteverhältnisses in der Karibik. Kritiker und Verbündete des Präsidenten bewerten seine Worte unterschiedlich: Einige sehen darin nur eine rhetorische Figur, andere eine echte Ankündigung einer politischen oder wirtschaftlichen Annexion unter dem Deckmantel humanitärer Hilfe. Stimmen aus Europa und Lateinamerika warnen, dass solche Äußerungen antiamerikanische Stimmungen in der Region verschärfen könnten. In Havanna selbst verändert der Treibstoffmangel das städtische Gefüge und fördert alternative Transportformen, was von einigen Medien als Rückkehr zu den schwierigsten Jahren der sogenannten Sonderperiode nach dem Zusammenbruch der UdSSR beschrieben wird. „Cuba is in really bad shape. They don't have money, they don't have anything. And you know what? We could very well have a friendly takeover.” (Kuba ist in wirklich schlechter Verfassung. Sie haben kein Geld, sie haben nichts. Und wissen Sie was? Wir könnten sehr wohl eine freundliche Übernahme haben.) — Donald Trump

Perspektywy mediów: Hebt die humanitären Auswirkungen der Treibstoffblockade und die Warnungen der UNO hervor und deutet an, dass Trumps Rhetorik ein Versuch ist, einen Regimewechsel auf Kosten der Zivilbevölkerung zu erzwingen. Betonen das wirtschaftliche Versagen des kubanischen Kommunismus und stellt Trumps Vorschlag als einzigen Weg dar, das Land vor dem endgültigen Zusammenbruch zu retten.

Mentioned People

  • Donald Trump — Präsident der Vereinigten Staaten, Autor des Vorschlags zur Übernahme Kubas.
  • Marco Rubio — Amerikanischer Politiker, Schlüsselfigur in der Trump-Administration, verantwortlich für die Politik gegenüber Lateinamerika.