Der tschechische Automobilkonzern Škoda Auto hat eine neue hochtechnologische Systembatteriefabrik im Werkkomplex Mladá Boleslav in Betrieb genommen. Die Anlage entstand in rekordverdächtig kurzer Zeit – der Bau dauerte weniger als ein Jahr. Die Investition, die etwa 100 Millionen Euro kostete, ist Teil der Elektrifizierungsstrategie des Volkswagen-Konzerns. Die Fabrik soll Batteriesysteme für Elektromodelle sowohl der Marke Škoda als auch anderer Marken der VW-Gruppe produzieren, potenziell auch für Seat und Volkswagen.

Škoda Auto, der tschechische Automobilhersteller im Volkswagen-Konzern, hat eine moderne Systembatteriefabrik in Mladá Boleslav, nur 50 Kilometer nordöstlich von Prag, in Betrieb genommen. Die Investition im Wert von etwa 100 Millionen Euro entstand in rekordverdächtig kurzer Zeit, da der Bau weniger als ein Jahr dauerte. Das Werk soll Batteriemodule für Elektromodelle der Marke Škoda sowie anderer Marken der Volkswagen-Gruppe produzieren, was es zu einem wichtigen Element der allgemeinen Elektrifizierungsstrategie des deutschen Konzerns macht. Die Fabrik ist vollständig automatisiert und nutzt fortschrittliche Roboter und intelligente Logistiksysteme. Ihre Eröffnung zielt darauf ab, eine eigene, unabhängige Produktion von Schlüsselkomponenten für künftige Elektrofahrzeuge zu sichern. Die Volkswagen-Gruppe, zu der Škoda seit 1991 gehört, investiert seit einigen Jahren intensiv in die Entwicklung von Batterietechnologien im Rahmen der Strategie „Way to Zero“, die die Erreichung der Klimaneutralität bis 2050 vorsieht. Der Wettbewerb um die Vorherrschaft im Segment der Elektromobilität auf dem europäischen Markt ist eine zentrale Herausforderung für alle großen Automobilhersteller. Der Geschäftsführer von Škoda, Klaus Zellmer, betonte die strategische Bedeutung dieser Investition für die Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. „Mit dieser neuen Fabrik schaffen wir die wichtigsten Kompetenzen der Zukunft direkt bei uns selbst” – so Zellmer. Nach Ansicht des Vorstands ist der Besitz eigener Produktionskapazitäten im Batteriebereich entscheidend für die Kontrolle der Lieferkette, die Senkung der Kosten und die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit auf dem dynamisch wachsenden Markt für Elektroautos. Das neue Werk soll auch die Position der tschechischen Automobilindustrie stärken, die seit Jahren eine der Säulen der Wirtschaft des Landes ist. <porównanie tytuł=