Die beendeten Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 zogen durchschnittlich 23,5 Millionen Zuschauer pro Tag allein in den Vereinigten Staaten vor die Bildschirme. Dies ist das beste Ergebnis seit den Spielen in Sotschi 2014 und ein nahezu doppelter Anstieg im Vergleich zur vorherigen Austragung in Peking. In Europa brachen die Streaming-Plattformen von Warner Bros. Discovery Rekorde, was die Rückkehr des globalen Interesses am Wintersport nach Jahren des Rückgangs bestätigt.
Rekordreichweite der Übertragungen
Durchschnittlich 23,5 Millionen Zuschauer pro Tag, was einem Anstieg von fast 100 Prozent im Vergleich zu den Spielen in Peking entspricht.
Dominanz des Streamings
Digitale Plattformen verzeichneten Rekordzahlen bei Abonnements und die höchste jemals gemessene Sehdauer bei Winterwettkämpfen.
Einfluss des Standorts
Europäische Sendezeiten und die Anwesenheit des Publikums in den Stadien veränderten die Wahrnehmung der Spiele nach Turnieren in Asien.
Klimabedrohung
Trotz des medialen Erfolgs warnen Analysten, dass die Zukunft des Wintersports vom Kampf gegen die globale Erwärmung abhängt.
Die Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 erwiesen sich als großer kommerzieller und medialer Erfolg und durchbrachen den seit einem Jahrzehnt anhaltenden Abwärtstrend in den Zuschauerstatistiken. Laut Daten des Senders NBCUniversal betrug die durchschnittliche tägliche Zuschauerzahl auf allen Plattformen 23,5 Millionen Personen, was einem Anstieg von 96 Prozent im Vergleich zu den Spielen in Peking 2022 entspricht. Experten weisen darauf hin, dass die günstige Zeitzone in Italien und die Rückkehr der Fans auf die Tribünen nach der Pandemie den Enthusiasmus der Zuschauer maßgeblich beeinflussten. Der Erfolg wurde nicht nur im traditionellen Fernsehen verzeichnet, sondern vor allem im digitalen Bereich, wo Streaming zum dominanten Weg des Sportkonsums wurde. Die Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 waren das letzte Turnier vor Mailand, das so hohe Werbeeinnahmen und öffentliches Interesse generierte, bevor die Popularitätskrise im Zusammenhang mit Standorten in Ostasien einsetzte. In Europa meldete der Konzern Warner Bros. Discovery Rekordzahlen bei Abonnements und geschauten Stunden, was mit hervorragenden Leistungen lokaler Sportler und einem innovativen Ansatz bei der TV-Signalproduktion zusammenhängt. Einer der Schlüsselmomente der Spiele, der in den Medien breit kommentiert wurde, war die Rückkehr der Eiskunstläuferin Alysa Liu aufs Eis sowie die Triumphe des US-Teams im Eishockey. Obwohl der sportliche und mediale Erfolg unbestreitbar ist, weisen Experten auf die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel hin, die die Zukunft vieler Wintersportarten in traditionellen Bergregionen in Frage stellen. „These were the most dynamic and engaging Games in the modern media era, blending traditional TV with the power of streaming.” (Dies waren die dynamischsten und fesselndsten Spiele im modernen Medienzeitalter, die traditionelles Fernsehen mit der Kraft des Streamings vereinten.) — NBCUniversal Die Zusammenfassung der Veranstaltung schließt mit einer Liste der denkwürdigsten Momente, zu denen unter anderem innovative, von der Popkultur inspirierte Programme im Eiskunstlauf zählen. Die Organisatoren betonen, dass Mailand und Cortina d’Ampezzo den Winterwettkämpfen ihren klassischen, europäischen Charakter zurückgegeben haben, was sich in einer hohen Dynamik der Übertragungen und einer positiven Wahrnehmung der globalen olympischen Marke niederschlug.
Mentioned People
- Alysa Liu — Amerikanische Eiskunstläuferin, deren Auftritt als einer der bahnbrechenden Momente der Spiele angesehen wurde.