Das Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung hat einen Gesetzentwurf für ein Nationales Register gekennzeichneter Hunde und Katzen vorbereitet, der die obligatorische Chipkennzeichnung aller Hunde sowie eines Teils der Katzen einführt. Ziel der Vorschriften ist es, die Zahl der herrenlosen Tiere und die Kosten für ihre Unterbringung zu reduzieren. In der Zwischenzeit stellen Kommunen wie Breslau Rekordmittel für eigene Sterilisations- und Chipkennzeichnungsprogramme bereit.
Obligatorische Chipkennzeichnung von Tieren
Der Gesetzentwurf verpflichtet zur Implantation von Mikrochips bei allen Hunden und einem Teil der Katzen zur Identifizierung und Registrierung.
Ziel: Kampf gegen Tierheimatlosigkeit
Das neue Gesetz soll das Problem der wachsenden Zahl herrenloser Hunde und Katzen lösen und die Kosten für ihr Einfangen und ihre Unterbringung in Tierheimen senken.
Rekordbudget von Breslau
Breslau hat in diesem Jahr 580.000 Złoty für kostenlose Chipkennzeichnung und Sterilisation von Tieren bereitgestellt, was einen Rekordbetrag darstellt.
Zeitplan der Regierungsarbeiten
Der Entwurf soll am Dienstag vom Ministerrat behandelt werden und anschließend in die parlamentarischen Arbeiten im Sejm gehen.
Regierung und Parlament legen sich gesetzgeberisch mit dem Problem der Tierheimatlosigkeit an. Das Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung hat einen Gesetzentwurf für KROPiK vorbereitet, der die Pflicht zur Chipkennzeichnung aller Hunde sowie ausgewählter Katzen einführt. Der Entwurf soll am Dienstag dem Ministerrat und anschließend dem Sejm zur Beratung vorgelegt werden. Das Ministerium begründet diese Initiative mit der Notwendigkeit, das Problem der wachsenden Zahl herrenloser Hunde und Katzen sowie der damit verbundenen steigenden öffentlichen Kosten zu lösen. Das Problem der Tierheimatlosigkeit und der Verantwortung der Besitzer ist in Polen seit den 1990er Jahren Gegenstand von Regelungen. Das Tierschutzgesetz von 1997 verpflichtete die Gemeinden zur Betreuung herrenloser Tiere, was in der Praxis zu den Kosten für die Unterhaltung von Tierheimen führte. Das Fehlen eines wirksamen Identifizierungssystems erschwerte die Durchsetzung der Verantwortung gegenüber Besitzern, die ihre Tiere aussetzen. Gemäß der Absicht des Gesetzgebers soll die obligatorische Registrierung die Identifizierung der Besitzer erleichtern und das Phänomen des Aussetzens von Tieren einschränken. „” (Das Fehlen eines solchen Systems ist die Hauptursache für die hohen Ausgaben der Kommunen.) — Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung In der Begründung weist das Ministerium darauf hin, dass das Fehlen eines solchen Systems die Hauptursache für die hohen Ausgaben der Kommunen sei. Parallel zu den gesetzgeberischen Maßnahmen entwickeln die Kommunen eigene Förderprogramme. Breslau gab bekannt, dass es in diesem Jahr einen Rekordbetrag von 580.000 Złoty für kostenlose Chipkennzeichnung sowie Sterilisation und Kastration von Hunden und Katzen bereitstellen wird. 580 tys. zł — Rekordbudget von Breslau für Chipkennzeichnung und Sterilisation Das städtische Programm, das von Jahr zu Jahr auf größeres Interesse der Einwohner stößt, zielt darauf ab, Tierheimatlosigkeit präventiv einzudämmen. Diese Maßnahmen zeigen, dass das Problem sowohl auf zentraler als auch auf lokaler Ebene erkannt wird, auch wenn es unterschiedliche Formen annimmt – von gesetzlichem Zwang bis hin zu finanziellen Anreizen. Das neue Gesetz, dessen endgültige Gestalt von den parlamentarischen Arbeiten abhängen wird, könnte die Pflichten von Tierhaltern in Polen erheblich verändern, indem es ein dauerhaftes und zentral erfasstes Identifizierungssystem einführt.