In der chinesischen Finanzmetropole Shanghai ist es zu einem spektakulären Erdfall an einer vielbefahrenen Kreuzung gekommen. Der Vorfall, der sich im Bezirk Minhang während Arbeiten an einer neuen U-Bahn-Linie ereignete, führte zur Entstehung eines riesigen Kraters mit einer Breite von bis zu 20 Metern. Obwohl sich die Erde innerhalb weniger Sekunden senkte und Teile der Straße sowie nahegelegene Strukturen verschlang, gab es dank einer reibungslosen Evakuierung keine Verletzten.
Rohrbruch als Ursache des Erdfalls
Nach ersten Erkenntnissen führte ein Rohrbruch in der Wasserleitung zur Unterspülung des Bodens unter dem im Bau befindlichen U-Bahn-Tunnel, was zu einer Destabilisierung der Kreuzung führte.
Keine Opfer dank Evakuierung
Dank schneller Reaktion und Evakuierung des Gebiets vor dem Höhepunkt des Ereignisses wurde niemand verletzt, trotz des enormen Ausmaßes der Zerstörungen.
Stopp der Großinvestition
Die Arbeiten an der neuen U-Bahn-Linie Jiamin wurden ausgesetzt, um Sicherheitskontrollen in allen benachbarten Gebäuden durchzuführen.
Zu dem haarsträubenden Ereignis kam es am vergangenen Mittwoch im Shanghaier Bezirk Minhang. An der Kreuzung der Straßen Qixin Road und Li'an Road, wo intensive Arbeiten am Bau der neuen U-Bahn-Linie Jiamin durchgeführt werden, brach plötzlich die Fahrbahn ein. Aufnahmen von Überwachungskameras und Amateurvideos, die blitzschnell durch die chinesischen sozialen Medien gingen, dokumentieren den Moment des Auftretens von Rissen im Asphalt und das anschließende plötzliche Absacken der Erdmassen. Der Erdfall mit einer Breite von fast 20 Metern verschlang nicht nur die Fahrbahndecke, sondern auch Elemente der temporären Baustelleninfrastruktur. Die Hauptursache der Baukatastrophe war höchstwahrscheinlich ein Rohrbruch in der Wasser- und Abwasserleitung. Der Wasseraustritt führte zur Unterspülung des Baugeländes der kritischen Infrastruktur, was folglich den Verlust der Stabilität der Unterbauschichten verursachte. Rettungskräfte bestätigten, dass bei dem Vorfall niemand zu Schaden kam. Dies war möglich dank der Wachsamkeit der Arbeiter, die rechtzeitig erste Anzeichen der Gefahr bemerkten und unmittelbar vor dem endgültigen Einsturz des Tunnels der im Bau befindlichen U-Bahn-Hauptstrecke eine reibungslose Evakuierung des Gebiets durchführten. Shanghai, gelegen im Mündungsdelta des Jangtse, kämpft seit Jahrzehnten mit Bodensenkungen, was angesichts des enormen Umfangs der Infrastrukturinvestitionen eine Herausforderung für Ingenieure darstellt. Historisch gesehen konnte die Stadt aufgrund übermäßiger Grundwasserentnahme ihren Standort um mehrere Zentimeter pro Jahr absenken.Derzeit laufen am Ort intensive Sicherungsarbeiten, und Bauexperten führen detaillierte technische Untersuchungen der benachbarten Gebäude durch. Die örtlichen Behörden ordneten die Einstellung der Arbeiten an diesem Abschnitt an, bis die Umstände des Vorfalls vollständig geklärt und die statische Sicherheit der Konstruktion wiederhergestellt sind. Technische Expertisen sollen das Risiko weiterer Erdrutsche ausschließen, die die dichte städtische Bebauung gefährden könnten. Diese Situation wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen beim U-Bahn-Bau im weichen, wassergesättigten Boden, der für die chinesische Küste charakteristisch ist. 20 metrów — beträgt die geschätzte Breite des auf der Straße entstandenen ErdfallsAblauf des Vorfalls in Shanghai: 11. Februar, Mittag — Erste Risse; 11. Februar, 12:15 Uhr — Evakuierung des Gebiets; 11. Februar, 12:30 Uhr — Plötzlicher Erdfall; 12. Februar, vormittags — Gebäudekontrolle