Die Marine der iranischen Revolutionsgarden hat umfangreiche Militärübungen in der strategischen Straße von Hormus begonnen. Die unter dem Codenamen „Intelligente Kontrolle“ stattfindenden Manöver erfolgen angesichts zunehmender regionaler Spannungen und einer verstärkten Präsenz der US-Marine im Persischen Golf. Diese Aktionen gehen vor geplanten diplomatischen Gesprächen zwischen Teheran und Washington über das umstrittene Atomprogramm des Irans, was Experten als deutliches politisches Signal werten.
Start der Manöver der IRGC
Eliteeinheiten des Irans haben Marine- und Luftübungen unter dem Namen Intelligente Kontrolle in der Straße von Hormus begonnen.
Diplomatischer Kontext
Die Machtdemonstration erfolgt einen Tag vor entscheidenden Gesprächen mit den USA in Genf über das Atomprogramm Teherans.
Amerikanische Flotte
In der Region operieren zwei US-Flugzeugträger: die USS Gerald R. Ford und die USS Abraham Lincoln, was die Spannungen verstärkt.
Am Montag, dem 16. Februar 2026, starteten die Revolutionsgarden intensive Militärübungen in der Straße von Hormus. Die offiziell als „Intelligente Kontrolle über die Straße von Hormus“ bezeichnete Operation umfasst die Mobilisierung von Oberflächen- und Luftstreitkräften. Laut der halboffiziellen Nachrichtenagentur Tasnim ist das übergeordnete Ziel der Manöver die Überprüfung der Einsatzbereitschaft zur Abwehr potenzieller militärischer und sicherheitsrelevanter Bedrohungen. Staatliche iranische Medien betonen, dass die Übungen direkt vom Kommando der IRGC überwacht werden. Die Straße von Hormus ist seit Jahrzehnten ein Brennpunkt internationaler Beziehungen. Der Iran hat wiederholt mit ihrer Blockade als Reaktion auf Wirtschaftssanktionen gedroht, was die globalen Energiemärkte lähmen könnte. Die Machtdemonstration findet unter Bedingungen einer erheblichen Konzentration US-amerikanischer Truppen in der Region statt. Washington entsandte vergangene Woche den Flugzeugträger USS Gerald R. Ford mit Eskorte in Richtung Iran, der sich dem bereits dort operierenden Flugzeugträger USS Abraham Lincoln anschloss. Ein solches Ausmaß an US-Marinepräsenz wurde seit Monaten nicht verzeichnet. Die Übungen fallen zeitlich mit der für Dienstag geplanten nächsten Runde der Atomgespräche in Genf zusammen. Experten vermuten, dass Teheran die Manöver als diplomatisches Druckmittel nutzt, um seine Verhandlungsposition vor dem Treffen mit Vertretern der Vereinigten Staaten zu stärken. „Die Manöver zielen darauf ab, die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte für mögliche Szenarien zur Reaktion auf militärische Bedrohungen in diesem strategischen Gebiet vorzubereiten.” — Staatliches iranisches Fernsehen Die Situation bereitet der internationalen Gemeinschaft aufgrund der Schlüsselrolle der Straße für die globale Wirtschaft Sorge. Durch diese schmale Meerenge fließt ein Fünftel des weltweiten Bedarfs an Energierohstoffen. Obwohl der Iran nicht präzisiert hat, wie lange die Übungen dauern werden, deuten ihre Intensität und der gewählte Zeitpunkt auf den Wunsch hin, die vollständige Kontrolle über das Gewässer zu demonstrieren. Es ist erwähnenswert, dass die Europäische Union kürzlich die IRGC als terroristische Organisation eingestuft hat, was den politischen Kontext der Ereignisse weiter verschärft. 20% — des weltweiten Öls fließt durch Hormus Spannungen in der Hormus-Region: 9. Februar — Entsendung der USS Gerald R. Ford; 16. Februar — Beginn der Manöver; 17. Februar — Gespräche in Genf Betont das Recht des Irans, seine Souveränität zu verteidigen und auf provokative Bewegungen der US-Flotte in der Nähe seiner Grenzen zu reagieren. | Akzentuiert die Gefahr für den freien Handel und den destabilisierenden Charakter der iranischen Militärprovokationen vor den Verhandlungen.