Die Marine des Korps der Islamischen Revolutionsgarden hat umfangreiche Militärübungen in der strategischen Straße von Hormus begonnen. Die unter dem Namen 'Intelligente Kontrolle über die Straße von Hormus' stattfindenden Manöver erfolgen in einer Atmosphäre eskalierender Spannungen im Nahen Osten. Die Machtdemonstration Teherans fällt auf den Tag vor der geplanten zweiten Verhandlungsrunde mit den Vereinigten Staaten in Genf über das iranische Atomprogramm und die verstärkte US-Militärpräsenz in der Region.
Beginn der IRGC-Übungen
Das iranische Korps der Islamischen Revolutionsgarden hat Marine- und Lufteinheiten im Rahmen der Operation 'Intelligente Kontrolle' in die Straße von Hormus entsandt.
Diplomatischer Kontext
Die Manöver finden einen Tag vor der zweiten Verhandlungsrunde in der Schweiz zwischen Vertretern Teherans und Washingtons statt.
Verstärkung der US-Streitkräfte
In der Region operieren bereits zwei US-Flugzeugträger: die USS Abraham Lincoln und der neu eingetroffene USS Gerald R. Ford.
Abfangen eines Tankers
Die Vereinigten Staaten haben im Indischen Ozean einen zweiten Tanker wegen angeblicher Verletzung der Ölhandelsblockade festgesetzt.
Am Montag, dem 16. Februar 2026, hat die Marine des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) intensive Militärübungen im Bereich der Straße von Hormus eingeleitet. Wie iranische Staatsmedien, darunter die Nachrichtenagentur Tasnim, berichten, zielt die Operation mit dem Codenamen 'Intelligente Kontrolle über die Straße von Hormus' darauf ab, die operative Einsatzbereitschaft zur Abwehr potenzieller militärischer Bedrohungen und zur Sicherung von Handelsrouten zu testen. Die Übungen umfassen Überwassereinheiten sowie Luftstreitkräfte und konzentrieren sich auf Szenarien einer schnellen Verteidigungsreaktion in dieser strategisch wichtigen Weltregion. Die Straße von Hormus ist einer der wichtigsten Transitpunkte der Welt, durch den etwa 20 % der weltweiten Ölproduktion fließen. Seit den 1980er Jahren ist diese Region regelmäßig Schauplatz internationaler Spannungen, insbesondere in Zeiten verschlechterter Beziehungen zwischen Teheran und Washington.Der Zeitpunkt des Manöverbeginns ist kein Zufall, da er mit der diplomatischen Offensive im schweizerischen Genf zusammenfällt. Bereits am Dienstag werden Delegationen des Iran und der Vereinigten Staaten zu einer zweiten Runde von Gesprächen über das Atomabkommen zusammentreffen. Gleichzeitig hat Washington seine Präsenz im Persischen Golf erheblich verstärkt, indem es den Flugzeugträger USS Gerald R. Ford mitsamt Eskorte in die Region entsandt hat, der sich dem bereits dort operierenden USS Abraham Lincoln anschloss. Teheran wertet diese Maßnahmen als Versuch, Druck auszuüben, und antwortet mit einer eigenen Demonstration seiner Verteidigungsfähigkeiten. 20% — des weltweiten Öls fließt durch die Straße von HormusDie Lage wird durch Vorfälle auf den Ozeanen weiter verschärft. Die US-Marine hat im Indischen Ozean bereits einen zweiten Tanker abgefangen, der angeblich die Handelsblockade umgehen wollte. Angesichts dieses dichten Netzes gegenseitiger Vorwürfe und militärischer Bewegungen weisen Analysten darauf hin, dass die Manöver die Verhandlungsposition des Iran stärken sollen. Obwohl Teheran offiziell den Willen zum Dialog bekundet, erinnern die Übungen in Hormus an die Fähigkeit des Iran, den globalen Energietransport im Falle eines offenen Konflikts mit dem Westen lahmzulegen. „Die Manöver zielen darauf ab, die IRGC auf potenzielle Szenarien zur Reaktion auf militärische Bedrohungen im strategischen Gebiet vorzubereiten.” — Iranische Nachrichtenagentur TasnimBetonung des Rechts des Iran, seine Grenzen vor US-Imperialismus und der Militarisierung der Region durch US-Streitkräfte zu verteidigen. | Weist auf die aggressive Haltung Teherans hin, der Energieschwarze nutzt, um Zugeständnisse in den Atomgesprächen zu erzwingen.