Das Studio Paramount Pictures führt frühe Arbeiten an einem neuen Film der G.I.-Joe-Reihe durch. Unter den beteiligten Machern befindet sich der umstrittene Drehbuchautor Max Landis, dessen Karriere während der #MeToo-Bewegung ins Stocken geriet. Landis schreibt eine neue Version des Drehbuchs. Verschiedenen Berichten zufolge erwägt das Studio auch andere Ansätze für das Franchise, darunter eine Idee von Danny McBride. Landis' Rückkehr zu einem großen Studio nach mehrjähriger Abwesenheit löst Diskussionen in der Branche aus.

Rückkehr eines umstrittenen Drehbuchautors

Max Landis, dessen Karriere in Hollywood nach Vorwürfen von Fehlverhalten während #MeToo zusammenbrach, wurde von Paramount engagiert, um eine neue Version des G.I.-Joe-Films zu schreiben. Dies ist sein erster großer Studioauftrag seit Jahren.

Zwei verschiedene Ansätze bei Paramount

Paramount entwickelt parallel mindestens zwei verschiedene Ideen für das G.I.-Joe-Franchise. Neben Landis' Projekt erwägt das Studio auch ein Konzept von Danny McBride, wobei der Status des letzteren weniger gesichert ist.

Frühe Entwicklungsphase

Beide Projekte befinden sich in einer frühen Entwicklungsphase. Landis schreibt ein 'Treatment' oder Drehbuch, und Entscheidungen über eine Produktionsfreigabe werden später fallen. Dies ist Teil breiterer Bemühungen von Paramount, die Serie wiederzubeleben.

Das Filmstudio Paramount Pictures hat vorläufige Arbeiten zur Reaktivierung des G.I.-Joe-Franchises aufgenommen und dafür den umstrittenen Drehbuchautor Max Landis engagiert. Landis, der Sohn des Regisseurs John Landis, wurde eingestellt, um eine neue Version des Drehbuchs zu schreiben. Seine Karriere in Hollywood brach Ende 2017 abrupt ein, als mehrere Frauen öffentlich seine angeblichen Fehlverhaltensweisen beschrieben, darunter emotionalen Missbrauch und Manipulation. Infolgedessen erhielt er keine Aufträge mehr von großen Studios. Das G.I.-Joe-Franchise, basierend auf den beliebten Spielzeugen der 80er Jahre des Unternehmens Hasbro, erhielt mehrere Filmadaptionen. Die ersten beiden, „G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra“ (2009) und „G.I. Joe: Die Abrechnung“ (2013) mit Channing Tatum, erzielten mäßigen kommerziellen Erfolg. Der letzte Versuch, der Spin-off „Snake Eyes: G.I. Joe Origins“ (2021), erwies sich als Kassenflop. Landis' Rückkehr in den Mainstream nach mehreren Jahren Arbeit an kleineren, unabhängigen Projekten wird in den Branchenmedien breit kommentiert. The Hollywood Reporter, der die Nachricht zuerst meldete, bezeichnete sie als „exklusive“ Rückkehr-Meldung. Deadline enthüllte, dass Paramount gleichzeitig zwei verschiedene Ideen für die Serie entwickelt. Neben Landis' Projekt erwägt das Studio ein Konzept des Schauspielers und Komikers Danny McBride, bekannt aus den Serien „Eastbound & Down“ und „The Righteous Gemstones“. McBride soll angeblich seine eigene Idee für einen G.I.-Joe-Film vorgestellt haben, obwohl nach einigen Quellen sein Engagement weniger fortgeschritten sein könnte. Alle Berichte betonen, dass beide Projekte sich in einem sehr frühen Stadium befinden. Landis soll ein sogenanntes Treatment, also eine detaillierte Skizze des Drehbuchs, schreiben, auf dessen Basis das Studio weitere Entscheidungen treffen wird. Es gibt noch keine Informationen über einen potenziellen Regisseur, Besetzung oder Produktionszeitplan. Diese Nachricht stieß in sozialen Medien und unter Branchenkommentatoren auf gemischte Reaktionen und rief erneut Diskussionen über Verantwortung und die Möglichkeit einer Rückkehr in den Beruf für Personen hervor, die des Fehlverhaltens beschuldigt wurden. Paramount hat die Einstellung von Landis öffentlich nicht kommentiert.

Mentioned People

  • Max Landis — Drehbuchautor, Sohn von John Landis, in das Projekt eines neuen G.I.-Joe-Films involviert. Seine Karriere in Hollywood brach nach Vorwürfen während der #MeToo-Bewegung zusammen.
  • Danny McBride — Schauspieler und Komiker, der Paramount angeblich seine eigene Idee für einen Film der G.I.-Joe-Reihe vorgestellt haben soll.