Das 48. Derby des Dreistädteeck endete mit einem 2:2-Unentschieden, obwohl der Spielverlauf im Stadion in Gdynia den Fans extreme Emotionen bescherte. Arka Gdynia führte bereits mit zwei Toren, doch Lechia Gdańsk schaffte es, den Rückstand unter dramatischen Umständen aufzuholen. Das Spiel, das im Rahmen des 23. Spieltags der PKO BP Ekstraklasa ausgetragen wurde, stand auf hohem sportlichem Niveau und wurde trotz des Fehlens einer organisierten Gästefangruppe auf den Tribünen als eines der besten Derby-Spiele der letzten Jahre bezeichnet.
Dramatische Rückkehr von Lechia
Die Danziger verloren mit 0:2, schafften es aber dank Entschlossenheit und Fehlern des Gegners, einen Punkt aus Gdynia mitzunehmen.
Aufblitzen eines 19-jährigen Talents
Eines der Tore für Arka erzielte ein Teenager mit einem spektakulären Distanzschuss, der als Schmuckstück des Spieltags anerkannt wurde.
Fehlen von Gästefans
Das Spiel fand ohne organisierte Gruppe von Lechia-Gdańsk-Fans statt, was das Ergebnis früherer disziplinarischer Entscheidungen war.
Der Freitagabend in Gdynia bescherte den Fans der PKO BP Ekstraklasa ein Spektakel, das den Anhängern beider Dreistädte-Vereine lange in Erinnerung bleiben wird. Das 48. Derby des Dreistädteeck erwies sich trotz schwieriger Wetterbedingungen und Bedenken über den Zustand des Rasens als eine dynamische Vorstellung voller Wendungen. Arka Gdynia, trainiert von Dawid Szwarga, setzte den Gegnern von Beginn an ein hohes Tempo vor, was zur Ausarbeitung eines Zweitorevorsprungs führte. Besondere Zierde des Spiels war ein kapitales Tor des 19-jährigen Spielers, dessen präziser Distanzschuss die Abwehr der Gäste verblüffte. Als es schien, dass die Gastgeber den Verlauf des Duells kontrollierten und sicher auf den vollen Punktgewinn zusteuerten, kam es zu einem unerwarteten Ruck und zum Erwachen der Danziger Lechia. Die Gäste, die unter großem Druck und ohne die Unterstützung ihrer eigenen Fans im Stadion spielten, zeigten enorme Entschlossenheit. Das Anschlusstreffer veränderte das Spielbild und brachte Nervosität in die Reihen von Arka. Lechia nutzte individuelle Fehler der Verteidiger der Gastgeber und schaffte den Ausgleich, womit das Endergebnis auf 2:2 festgelegt wurde. Journalisten betonen, dass das Spiel äußerst intensiv war und beide Seiten in den letzten Minuten ihre Chancen hatten, die Waage des Sieges zu ihren Gunsten zu neigen. Obwohl einige Nachrichtendienste zunächst fälschlicherweise einen Sieg von Arka suggerierten, spiegelt die letztendliche Punkteteilung den Verlauf dieser Rivalität am besten wider. Experten weisen auf die hervorragende Leistung der Nachwuchsspieler sowie darauf hin, dass das Derby in Pommern erneut seine besondere Marke im polnischen Fußball unter Beweis stellte. Die Rivalität zwischen Arka Gdynia und Lechia Gdańsk reicht bis in die 1960er Jahre zurück und stellt seit Jahrzehnten das wichtigste Sportereignis in der Region dar, das oft mit großer sozialer Spannung und Sicherheitsbeschränkungen verbunden ist. Die Veranstaltung hatte auch eine außersportliche Dimension. Vor dem Spiel wurde viel Aufmerksamkeit der Anwesenheit von Karol Nawrocki, dem Präsidenten des IPN und Kandidaten bei den bevorstehenden Wahlen, gewidmet, der mit einem Arka-Gdynia-Trikot fotografiert wurde, was eine Welle von Kommentaren in den sozialen Medien auslöste. Die Ordnungskräfte und die Straßenverwaltung in Gdynia führten zahlreiche Änderungen in der Verkehrsorganisation ein, insbesondere im Bereich des Stadtteils Witomino, um einen Verkehrskollaps rund um das Stadion zu vermeiden. Trotz Sicherheitsbedenken verlief das Spiel selbst ohne größere Vorfälle auf den Tribünen, obwohl die Fanszene das Auswärtsverbot für die Weiß-Grünen lautstark kritisierte. Das Unentschieden lässt beide Mannschaften im Kampf um die Ligaziele zurück, doch Lechia verlässt Gdynia mit einem größeren mentalen Kapital nach einer erfolgreichen Rückkehr aus einer hoffnungslosen Situation. „W polu karnym może wydarzyć się loteria.” (Im Strafraum kann es zu einer Lotterie kommen.) — Damian Węglarz Zusammenfassend erfüllte das 48. Derby des Dreistädteeck die in es gesetzten Erwartungen in sportlicher Hinsicht. Vier Tore, effektvolle Aktionen und Dramatik bis zum letzten Pfiff des Schiedsrichters sorgten dafür, dass dies einer der hellsten Punkte des 23. Spieltags der Ekstraklasa war. Das 2:2-Unentschieden bedeutet, dass die Fans auf die Entscheidung über die Dominanz in der Region bis zum nächsten direkten Aufeinandertreffen dieser verdienten Marken des polnischen Fußballs warten müssen.
Mentioned People
- Dawid Szwarga — Trainer von Arka Gdynia, der die Mannschaft auf das Derby-Spiel vorbereitete.
- Damian Węglarz — Torhüter von Arka Gdynia, der vor dem Spiel vor einer Lotterie im Strafraum warnte.
- Karol Nawrocki — Präsident des IPN und Kandidat bei den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen, der im Vorfeld des Spiels präsent war.