In Genf hat eine Reihe bahnbrechender Treffen zur nuklearen Rüstungskontrolle mit Vertretern der USA, Russlands und Chinas begonnen. Die Washingtoner Administration hat Peking offiziell beschuldigt, sein nukleares Potenzial drastisch ausgebaut zu haben, was nach Einschätzung des US-Geheimdienstes innerhalb der nächsten Jahre zur Parität mit den größten Großmächten führen könnte. Die Gespräche zielen darauf ab, China in das System internationaler Rüstungskontrollverträge einzubinden, das bisher hauptsächlich auf den amerikanisch-russischen Beziehungen basierte.

Rasanter Anstieg des Arsenals

Die USA behaupten, China verfüge über 600 Sprengköpfe und strebe innerhalb von 5 Jahren nukleare Parität mit Washington und Moskau an.

Atomgipfel in Genf

Die US-Delegation traf sich zunächst mit den Russen und anschließend mit chinesischen Vertretern, um über Rüstungskontrolle zu sprechen.

Neue Silos und Tests

Der US-Geheimdienst veröffentlichte Informationen über den Bau neuer Raketensilos und verdächtige Aktivitäten in chinesischen Basen.

Druck für Transparenz

Washington fordert Peking auf, das Ausmaß der Aufrüstung offenzulegen und sich den durch internationale Verträge auferlegten Grenzen anzuschließen.

Der diplomatische Marathon in Genf hat ein neues Licht auf die rasante Transformation der chinesischen Militärmacht geworfen. Vertreter des US-Außenministeriums präsentierten Beweise, wonach China derzeit über etwa 600 Atomsprengköpfe verfügt, doch das Produktionstempo deutet darauf hin, dass es in extrem kurzer Zeit das Niveau einer Supermacht erreichen könnte. Dies ist ein historischer Wandel, da Peking jahrzehntelang eine Strategie der minimalen Abschreckung verfolgte. Der US-Geheimdienst verweist auf den Bau Hunderter neuer Raketensilos und Spuren einer mysteriösen Explosion in Forschungszentren, was die Intensivierung der Arbeiten an einer neuen Generation von Massenvernichtungswaffen belegen soll. Experten vermuten, dass China bereits in vier oder fünf Jahren mit den USA gleichziehen könnte, was die bisherige globale Sicherheitsarchitektur völlig verändern würde. Der Zeitplan der Gespräche wurde präzise geplant, um maximalen Druck auf die Delegation aus dem Reich der Mitte auszuüben. Am Montag, dem 23. Februar, führte die amerikanische Seite Konsultationen mit den Russen durch, wobei der Fokus auf der Zukunft bilateraler Verträge und der strategischen Stabilität lag. Der Dienstag war hingegen den direkten Gesprächen mit den chinesischen Vertretern gewidmet. Washington argumentiert, dass Peking angesichts des Umfangs der Aufrüstung den Rüstungskontrollmechanismen nicht länger ausweichen könne. Die chinesische Delegation lehnt trotz ihrer Teilnahme an dem Treffen konsequent formelle Verpflichtungen zur Reduzierung ihres Arsenals ab und behauptet, dass ihr Potenzial immer noch nur einen Bruchteil der amerikanischen und russischen Kräfte ausmache. Seit 2010 bildete der New-START-Vertrag die Grundlage der nuklearen Sicherheit, der die Anzahl der stationierten Sprengköpfe auf 1550 für jede Seite begrenzt. Dieses Dokument umfasst jedoch nicht China, was zum Hauptstreitpunkt in den Beziehungen der Großmächte wird.„China has opened a new era in the nuclear arms race.” (China hat ein neues Zeitalter im nuklearen Wettrüsten eingeläutet.) — Vertreter der US-Administration Analysten betonen, dass die derzeitige Situation die komplizierteste seit dem Ende des Kalten Krieges sei. Der Übergang von einer bipolaren zu einer tripolaren Machtkonstellation erfordert die Schaffung völlig neuer rechtlicher Rahmenbedingungen. Die USA fordern von China mehr Transparenz und eine freiwillige Begrenzung der Produktion spaltbaren Materials. Europäische Medien deuten an, dass die amerikanischen Dienste absichtlich einen Teil der Geheimdienstinformationen preisgegeben hätten, um China zum Aufgeben seiner Schweigestrategie zu zwingen. Hinter den Kulissen wird gemunkelt, dass das Fehlen einer Einigung zu einem unkontrollierten Wettrüsten im Pazifik führen könnte, insbesondere angesichts der wachsenden Spannungen um Taiwan und das Südchinesische Meer.