Die französische Staatsanwaltschaft hat einen Nachbarn des Mordes an einem älteren belgischen Ehepaar beschuldigt, der vor vier Monaten in ihrem Ferienhaus in der Region Landes im Südwesten des Landes verübt wurde. Der 33-jährige Mann, der Nachbar der Opfer war, wurde festgenommen und einem Ermittlungsrichter mit dem Vorwurf des "Mordes" vorgeführt. Das Verbrechen ereignete sich im November des vergangenen Jahres im kleinen Ort Saint-Martin-d'Oney. Die Leichen des 70-jährigen Mannes und der 68-jährigen Frau wurden mit zahlreichen Stichverletzungen aufgefunden, und die Ermittlungen deuteten von Anfang an auf ein Raubmotiv hin.

Nachbar des Mordes angeklagt

Ein 33-jähriger Mann, Nachbar der belgischen Rentner, wurde von einem französischen Ermittlungsrichter unter Anklage des doppelten Mordes gestellt. Die Festnahme und Anklage erfolgten nach vier Monaten intensiver Ermittlungen.

Opfer sind belgische Rentner

Die Opfer waren ein 70-jähriger Mann und eine 68-jährige Frau, belgische Staatsbürger, die ein Ferienhaus im Ort Saint-Martin-d'Oney in der Region Landes besaßen. Das Ehepaar kam regelmäßig dorthin, um sich zu erholen.

Tatumstände und Motiv

Die Leichen des Ehepaars wurden im November 2025 in ihrem Haus mit zahlreichen Stichverletzungen aufgefunden. Die Ermittlungen konzentrierten sich von Anfang an auf ein Raubmotiv, obwohl nicht bekannt gegeben wurde, welche konkreten Gegenstände gestohlen wurden.

Verlauf der Ermittlungen

Die Ermittlungen wurden von der französischen Nationalgendarmerie geführt, und ein entscheidender Moment war die Festnahme des verdächtigen Nachbarn. Die Staatsanwaltschaft in Mont-de-Marsan schließt nicht aus, dass noch andere Personen in den Fall verwickelt sein könnten.

Vier Monate nach der grausigen Entdeckung ist die französische Mordermittlung im Fall eines belgischen Rentnerehepaars in der Region Landes in eine entscheidende Phase getreten. Ein 33-jähriger Mann, Nachbar der Opfer, wurde offiziell von einem Ermittlungsrichter unter Anklage des "Mordes" gestellt. Das Verbrechen geschah im November 2025 im kleinen, ruhigen Ort Saint-Martin-d'Oney, wo der 70-jährige Mann und seine 68-jährige Frau, belgische Staatsbürger, ein Ferienhaus besaßen. Ihre Leichen wurden mit zahlreichen Stichverletzungen aufgefunden, was sofort auf den brutalen Charakter der Tat hindeutete. Die Ermittlungen konzentrierten sich von Anfang an auf ein Raubmotiv. Die Bewohner dieser stillen, waldreichen Gegend waren schockiert, und lokale Medien betonten, dass derartige Vorfälle dort äußerst selten sind. Die französische Nationalgendarmerie, die die Ermittlungen führte, lenkte ihre Arbeit nach Analyse von Beweisen und Zeugenaussagen in Richtung der unmittelbaren Nachbarschaft der Opfer. Die Festnahme des 33-Jährigen und seine spätere Vorführung vor einem Ermittlungsrichter in Mont-de-Marsan sind der Höhepunkt dieser mehrmonatigen Arbeit. Die Staatsanwaltschaft, vertreten durch Generalstaatsanwalt Olivier Jannos, informierte in einer offiziellen Mitteilung über die Anklagepunkte, gab jedoch die Personalien des Verdächtigen nicht öffentlich bekannt, was in dieser Phase des Verfahrens der üblichen Praxis der französischen Justiz entspricht. Die Region Landes, bekannt vor allem für den größten Kiefernwald Europas und die Surfküste, ist ein beliebter Ort für den Sommerurlaub, auch für ausländische Touristen und Besitzer von Zweitwohnsitzen. Belgier stellen einen bedeutenden Teil solcher Eigentümer im Süden Frankreichs. Das französische Rechtssystem sieht vor, dass eine Person, die "mise en examen" (unter Anklage gestellt) wird, formell zum Verdächtigen in einem vom Ermittlungsrichter geführten Verfahren wird, was ein ernsterer Schritt ist als eine einfache Festnahme durch die Polizei.Staatsanwalt Jannos betonte in seiner Erklärung, dass die Ermittlungen andauern und nicht ausschließen, dass andere Personen in den Fall verwickelt sein könnten. Es wurden keine Einzelheiten zu den direkten Beweisen bekannt gegeben, die zur Anklage des Nachbarn führten, oder ob die Mordwaffe gefunden wurde. Die Familie der Opfer, die vermutlich aus Belgien stammt, wurde über die Fortschritte der Ermittlungen informiert. Der Fall, obwohl lokal, fand in den französischen Medien aufgrund der Brutalität der Tat, des Alters der Opfer und der Tatsache, dass es sich um Ausländer handelte, ein breites Echo. Die Behörden versichern, alle Anstrengungen zu unternehmen, um alle Umstände dieser Tragödie aufzuklären und Gerechtigkeit zu gewährleisten.

Mentioned People

  • Olivier Jannos — Generalstaatsanwalt aus Mont-de-Marsan, der über die Erhebung der Anklage in dem Fall informierte.