Die Behörden in Havanna meldeten die Beschlagnahmung eines amerikanischen Motorboots, das in kubanische Hoheitsgewässer eingedrungen war. Bei einem Feuergefecht kamen vier Menschen ums Leben, darunter mindestens ein US-Bürger. Die kubanischen Dienste fanden an Bord 14 Gewehre und 13.000 Schuss Munition. Der Vorfall löste erhebliche diplomatische Spannungen aus und zwang die Regierung in Washington zu einer seltenen Ermittlungskooperation mit dem kommunistischen Regime, um die Umstände dieser bewaffneten Expedition aufzuklären.
Der Konjunkturindex des Büros für Investitionen und Wirtschaftszyklen (BIZE) stieg im April um fast 2 Punkte und stärkt den Optimismus hinsichtlich einer wirtschaftlichen Erholung Polens nach einer langen Stagnationsphase.
Der Zukunftsindikator stieg im September im Vergleich zum Juli um fast 2 Punkte und erreichte damit den höchsten Wert seit Januar dieses Jahres. Der Hauptbeitrag zum Anstieg kam aus der verbesserten Finanzlage der Unternehmen sowie der Senkung der Verschuldung und einem besseren Lagerbestandsmanagement. Dies sind Signale einer Belebung nach Monaten der Stagnation.
Die verbesserte Stimmungslage betrifft fast alle Branchen und Unternehmensgrößen, was auf einen allgemeinen Prozess der Überwindung der Sackgasse hindeutet.
Ein Anstieg wurde in fast allen Wirtschaftszweigen verzeichnet, mit Ausnahme von Bekleidungsunternehmen. Auch kleinere Unternehmer, die zuvor stärker von den Auswirkungen hoher Energiepreise betroffen waren, berichten seltener von einer Verschlechterung ihrer Finanzlage.
Der gestiegene Optimismus der Unternehmen schlägt sich in Investitionsplänen nieder, was sich im gestiegenen Bedarf an Betriebs- und Investitionskrediten zeigt.
In den Konjunkturumfragen von GUS und NBP ist ein Trend zur Verringerung der Belastung durch Nachfrage- und Zahlungsbarrieren sowie ein gesteigertes Interesse an neuen Krediten zu erkennen. Unternehmen stellen ihre Tätigkeit immer seltener ein, und die Auftragsbücher beginnen leicht zu wachsen.
Der Vorfall in kubanischen Hoheitsgewässern Ende Februar 2026 wirft ein neues Licht auf die Aktivität paramilitärischer Gruppen, die von Florida aus operieren. Laut offiziellen Mitteilungen der Regierung in Havanna hat die kubanische Grenzschutzbehörde ein schnelles Motorboot abgefangen, das auf die Insel zusteuerte. Als die Einheit sich weigerte anzuhalten, kam es zu einem heftigen Feuergefecht. Dabei kamen vier der zehn Personen an Bord ums Leben. Das US-Außenministerium bestätigte, dass unter den Todesopfern mindestens ein amerikanischer Staatsbürger ist und ein weiterer Verletzter festgenommen wurde. Die übrigen Passagiere sind höchstwahrscheinlich kubanische Emigranten mit ständigem Wohnsitz in Miami. Besondere Aufmerksamkeit erregt das an Bord gefundene Arsenal. Das kubanische Innenministerium präsentierte Beweise in Form von 14 Sturmgewehren und riesigen Munitionsvorräten (etwa 13.000 Schuss), was darauf hindeutet, dass es sich nicht um einen Schmuggelversuch, sondern um einen gescheiterten politisch motivierten bewaffneten Einsatz handelte. Kuba warf Washington jahrelange Untätigkeit gegenüber Exilorganisationen aus Florida vor, die offen zum Sturz der Regierung in Havanna aufrufen. Unterdessen herrscht in Kreisen der kubanischen Diaspora in Miami Verwirrung; viele Exilführer distanzieren sich von „Abenteurertum” und weisen darauf hin, dass solche Aktionen nur den repressiven Staatsapparat auf der Insel stärken und den diplomatischen Dialog erschweren. Die Beziehungen zwischen den USA und Kuba sind seit der Regierungsrevolution von 1959 angespannt. Trotz einer kurzen Entspannung während der Präsidentschaft von Barack Obama haben nachfolgende Regierungen die harte politische Linie wieder aufgenommen, das Embargo aufrechterhalten und die Insel auf die Liste der Terrorismus unterstützenden Staaten gesetzt. Trotz scharfer Rhetorik zeigten beide Staaten eine ungewöhnliche Bereitschaft zur technischen Zusammenarbeit bei den Ermittlungen. Havanna teilte mit, die amerikanische Seite zeige „Bereitschaft zur Kooperation”, um die Organisatoren der Fahrt und die Finanzierungsquellen der Waffen zu identifizieren. Experten weisen darauf hin, dass der Vorfall für die Trump-Administration heikel ist: Einerseits unterstützt sie die antikomunistischen Bestrebungen der Emigranten, andererseits kann sie den illegalen Waffenexport und private Militäroperationen, die von der US-Küste starten, nicht akzeptieren.