In den letzten zwei Tagen kam es in drei verschiedenen Regionen Italiens zu Unfällen mit Bussen, bei denen insgesamt 11 Personen verletzt wurden. Der schwerste Vorfall ereignete sich in Aretino in der Toskana, wo ein Bus mit einem Auto und einem Lkw kollidierte und umkippte, wobei fünf Personen verletzt wurden. In Friaul-Julisch Venetien wurde ein 74-jähriger Mann nach einer Kollision zwischen einem Auto und einem Bus schwer verletzt. In Vicenza blieb ein Schulbus auf einem Bahnübergang stecken, aber es gab keine Verletzten. Bei allen Unfällen waren Rettungskräfte im Einsatz.
Fünf Verletzte in der Toskana
In der Region Aretino in der Toskana kam es auf der Provinzstraße SP 327 zu einer Kollision zwischen einem Pkw, einem Lkw und einem Linienbus. Der Unfall verursachte einen Überschlag des Busses. Rettungskräfte leisteten fünf Personen Hilfe, deren Zustand als leicht oder mittelschwer eingestuft wurde. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser in Castiglion Fiorentino und Arezzo gebracht.
Schwer verletzter 74-Jähriger in Carnia
Auf einer Straße in der Ortschaft Tolmezzo in der Region Friaul-Julisch Venetien kam es zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Linienbus. Bei dem Unfall erlitt einer der Insassen des Autos, ein 74-jähriger Mann, sehr schwere Verletzungen. Er wurde sofort mit einem Hubschrauber in das Krankenhaus von Udine transportiert. Der Zustand der anderen an dem Vorfall beteiligten Personen muss noch geklärt werden.
Schulbus auf Bahnübergang steckengeblieben
In der Ortschaft Dueville in der Region Vicenza blieb ein Schulbus, der Schüler beförderte, auf einem Bahnübergang stecken. Der Fahrer konnte die Gleise aufgrund der niedrigen Bodenfreiheit des Fahrzeugs nicht überqueren. Der Vorfall verursachte keine Verletzungen unter den Passagieren, erforderte jedoch den Einsatz von Bahndiensten, um den Ort zu sichern und den Bus abzuschleppen.
Innerhalb von weniger als 48 Stunden wurden in Italien drei separate, schwere Vorfälle mit Bussen in verschiedenen Teilen des Landes registriert. Der neueste und dramatischste Unfall ereignete sich am 27. Februar in der Toskana, in der Nähe der Ortschaft Castiglion Fiorentino in der Provinz Arezzo. Nach Angaben der Rettungskräfte kam es dort zu einer Kollision von drei Fahrzeugen: einem Pkw, einem Lkw und einem Linienbus. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass der Bus auf die Seite kippte. Die italienische Straßeninfrastruktur, insbesondere in der Provinz, kämpft seit Jahren mit dem Problem enger und kurvenreicher Straßen, die oft nicht für das erhöhte Verkehrsaufkommen, einschließlich des Schwerlastverkehrs, ausgelegt sind. Das Netz der Provinzstraßen (Strade Provinciali, SP) verläuft oft durch alte Stadtzentren und schwieriges Gelände, was von den Fahrern besondere Vorsicht erfordert. Vor Ort waren sofort Rettungsteams, darunter Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei, eingetroffen. Fünf Personen benötigten medizinische Hilfe und wurden in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Ihre Verletzungen waren nach den verfügbaren Informationen nicht direkt lebensbedrohlich. Die Straße SP 327 wurde für mehrere Stunden in beide Richtungen vollständig gesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Einen Tag zuvor, am 26. Februar, kam es in der Region Friaul-Julisch Venetien im Nordosten des Landes zu einem weiteren gefährlichen Ereignis. In der Nähe von Tolmezzo, im bergigen Teil von Carnia, kollidierte ein Pkw frontal mit einem Linienbus. Der Fahrer des Pkw, ein 74-jähriger Mann, war in dem zerdrückten Wrack eingeklemmt und musste von Feuerwehrleuten mit hydraulischem Spezialgerät befreit werden. Sein Zustand war so ernst, dass beschlossen wurde, ihn sofort mit einem Hubschrauber in das Krankenhaus von Udine zu transportieren. „"Interwencja była bardzo złożona ze względu na ciężkość uszkodzeń pojazdu i stan poszkodowanego"” — Rettungskräfte. Die anderen an dem Unfall beteiligten Personen wurden vor Ort medizinisch untersucht. Die Ursache dieser Kollision ist noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Der dritte Vorfall, der ebenfalls am 27. Februar stattfand, erwies sich glücklicherweise als der folgenärmste, hätte aber schwerwiegende Konsequenzen haben können. In der Ortschaft Dueville in der Provinz Vicenza (Region Venetien) blieb ein Schulbus, der Jugendliche beförderte, auf einem Bahnübergang stecken. Das Fahrzeug konnte die Gleise aufgrund seiner niedrigen Bodenfreiheit wahrscheinlich nicht überqueren und blockierte direkt auf ihnen. Der Vorfall wurde den Bahnbediensteten gemeldet, die sofort den Zugverkehr auf diesem Abschnitt einstellten. Dank der schnellen Reaktion kam es nicht zu einer Kollision mit einem Zug, und die Buspassagiere – Schüler – wurden sicher evakuiert. Diese Informationen sind korrekt, aber es ist erwähnenswert, dass alle Quellen (ANSA, Adnkronos, Il Messaggero) übereinstimmend die Zahl von fünf Verletzten angeben, was auf die Zuverlässigkeit des Berichts hindeutet. Es gibt keine Widersprüche zwischen den Quellen. Die Intervention bestand darin, den Bus abzuschleppen, woraufhin der Bahnverkehr wieder aufgenommen wurde. Dieser Vorfall erinnert an die Gefahren, die mit einigen Bahnübergängen in Italien verbunden sind, die oft unzureichend beschildert sind oder zu steile Auffahrten haben.
Mentioned People
- 74-letni mężczyzna (ofiara wypadku) — Insasse des Autos, das in Tolmezzo mit einem Bus kollidierte. Schwer verletzt, mit Hubschrauber ins Krankenhaus transportiert.