An der deutschen Ostseeküste haben die entscheidenden NATO-Manöver unter dem Codenamen Steadfast Dart 26 begonnen. An der Operation nehmen etwa 2600 Soldaten und 15 Kriegsschiffe teil. Hauptziel ist es, die Fähigkeit zu testen, Kräfte der Allied Reaction Force schnell aus Südeuropa in den Norden zu verlegen. Die Manöver finden auf dem Truppenübungsplatz Putlos in unmittelbarer Nachbarschaft zur Insel Fehmarn statt und sind Teil der breiteren Strategie zur Stärkung der Ostflanke des Bündnisses.
Strategische Landung bei Putlos
Fast 2600 Soldaten und 15 Kriegsschiffe nehmen an einer amphibischen Operation an der deutschen Ostseeküste teil, um die Abschreckung gegenüber Russland zu stärken.
Beteiligung der Allied Reaction Force
Das Bündnis testet die schnelle Verlegung von Einheiten der ARF aus Südeuropa in den Norden und simuliert die Verteidigung der bedrohten Ostflanke.
Unterstützung aus Spanien und der Türkei
Eine Schlüsselrolle in den Manövern spielen spanische Kampftaucher und türkische Amphibienpanzer, die unter der Aufsicht von Boris Pistorius operieren.
Im Norden Deutschlands, im Bundesland Schleswig-Holstein, haben intensive Landeübungen der NATO-Truppen begonnen. Die Operation mit dem Codenamen Steadfast Dart 26 konzentriert sich auf den Truppenübungsplatz Putlos. An den Manövern nehmen 15 Kriegsschiffe sowie ein Kontingent von etwa 2600 Soldaten teil. Ein Schlüsselelement der Übungen ist die Überprüfung der Mobilität der Einheiten der Allied Reaction Force (ARF). Das Bündnis simuliert ein Szenario, in dem eine blitzschnelle Unterstützung der Ostflanke durch die Verlegung von Truppen vom Mittelmeerraum in die Ostsee notwendig ist. Bei den operativen Maßnahmen stechen Spezialkräfte und Marineeinheiten aus Spanien und der Türkei hervor. Die Übungen begannen mit der Landung von Kampftauchern und Minenräumeinheiten, die den verschneiten Strand für schwereres Gerät sicherten. Anschließend kamen türkische Amphibienfahrzeuge und spanische Unterstützungshubschrauber an Land. Die gesamte Operation wurde separat vom deutschen Verteidigungsminister Boris Pistorius besucht, der betonte, dass das Bündnis bereit sei, jeden Zentimeter seines Territoriums zu verteidigen. Die Manöver Steadfast Dart 26 umfassen insgesamt fast 10.000 Soldaten an verschiedenen Standorten und demonstrieren die Einheit und technische Effizienz der Mitgliedstaaten angesichts der wachsenden Bedrohung durch Russland. Seit 2014, nach der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch die Russische Föderation, hat das Nordatlantische Bündnis systematisch Umfang und Häufigkeit der Übungen in der Ostsee erhöht und dieses Gewässer in einen Bereich von strategischer Bedeutung für die europäische Sicherheit verwandelt.Beteiligung an den Manövern Steadfast Dart 26: Soldaten in Putlos: 2600, Alle Manöverkräfte: 10000, Kriegsschiffe: 15„Das Bündnis ist geeint, handlungsfähig und auf jede Eventualität vorbereitet.” — Boris Pistorius2600 — Soldaten nehmen an der Landung bei Putlos teil Es ist erwähnenswert, dass parallel andere Initiativen zur Stärkung der östlichen Regionen laufen. Der italienische Außenminister Antonio Tajani betonte in Tirana, wie wichtig für die NATO-Logistik das Projekt Korridor VIII ist, das die Adria mit dem Schwarzen Meer verbinden soll. Die Europäische Union startet die Plattform EastInvest, die Investitionen in die Infrastruktur in Grenzgebieten finanzieren soll. Obwohl diese Ereignisse nicht direkt Teil der Militärübungen sind, ergeben sie zusammen ein Bild der Intensivierung von Maßnahmen für Sicherheit und infrastrukturelle Integration in Osteuropa.
Mentioned People
- Boris Pistorius — Bundesverteidigungsminister Deutschlands, der die Manöver Steadfast Dart 26 beobachtet.
- Ingo Gerhartz — Deutscher NATO-General, der die Landeoperation befehligt.
- Antonio Tajani — Außenminister Italiens, der über Unterstützung für den Balkan und die NATO-Infrastruktur spricht.