Am Freitag, den 27. Februar 2026, hat Frankreich die letzten noch geltenden Beschränkungen für die Tierbewegung aufgehoben, die aufgrund der Lumpy Skin Disease (LSD) eingeführt worden waren. Die für Menschen ungefährliche Infektionskrankheit verursacht erhebliche wirtschaftliche Verluste in der Viehzucht. Die Entscheidung bedeutet eine Rückkehr zur Normalität in der Landwirtschaft nach einer Phase strenger veterinärmedizinischer Kontrollen und Herdenbewegungsverbote, die darauf abzielten, die Ausbreitung des Virus einzudämmen.
Aufhebung der letzten Restriktionen
Am Freitag, den 27. Februar 2026, haben die französischen Veterinärbehörden offiziell die letzte von Beschränkungen im Zusammenhang mit der Lumpy Skin Disease betroffene Zone aufgehoben. Dies bedeutet die Wiederherstellung der Freiheit zur Verbringung von Tieren im gesamten Land.
Charakteristik der Krankheit
Dermatosis nodulaire (Lumpy Skin Disease, LSD) ist eine virale Infektionskrankheit des Rindes, die hauptsächlich durch blutsaugende Insekten übertragen wird. Obwohl sie keine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellt, verursacht sie hohes Fieber, Hautknötchen und einen Rückgang der Milchproduktion, was erhebliche wirtschaftliche Verluste für die Tierhalter verursacht.
Wirtschaftliche Auswirkungen und Kontrollen
Die zuvor eingeführten Beschränkungen, einschließlich Verbote für die Verbringung von Tieren aus infizierten Gebieten und obligatorische Impfungen, zielten darauf ab, Krankheitsherde zu kontrollieren und Verluste im Viehzuchtsektor zu minimieren. Ihre Aufhebung ist ein positives Signal für den Markt.
Der französische Agrarsektor kehrt nach der Aufhebung der letzten Beschränkungen im Zusammenhang mit dem Auftreten der Dermatosis nodulaire, bekannt als Lumpy Skin Disease (LSD), am Freitag, den 27. Februar 2026, zum normalen Betrieb zurück.
Die Verwaltungsentscheidung markiert das Ende einer Phase spezieller veterinärmedizinischer Restriktionen, die unter anderem Verbote für die Verbringung von Tieren aus bestimmten Gebieten umfassten. Die Krankheit, verursacht durch ein Virus aus der Familie der Poxviridae, befällt ausschließlich Rinder und stellt keine direkte Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Ihre Hauptkliniksymptome sind hohes Fieber, die Bildung charakteristischer, harter Knötchen auf der Haut sowie Schwellungen der Lymphknoten. In der Folge führt dies zu einem erheblichen Rückgang der Milchleistung, Gewichtsverlust der Tiere und in einigen Fällen sogar zu ihrem Verenden, was erhebliche wirtschaftliche Verluste für die Tierhalter verursacht.
Die Lumpy Skin Disease wurde erstmals 1929 in Sambia beschrieben. Über Jahrzehnte war ihr Vorkommen hauptsächlich auf Afrika und Teile Asiens beschränkt. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts ist jedoch eine geografische Ausbreitung zu beobachten. Im Jahr 2015 wurde die Krankheit erstmals in Europa, auf dem Gebiet Griechenlands, registriert, von wo aus sie sich auf den Balkan und nach Osteuropa ausbreitete. Ihr Auftreten in Frankreich war Teil dieser breiteren, besorgniserregenden Tendenz in der Region. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, setzten die französischen Veterinärbehörden verschiedene Kontrollmaßnahmen um. Dazu gehörten die obligatorische Beseitigung und Entsorgung verendeter oder kranker Tiere, die Quarantäne infizierter Herden sowie die Desinsektion der Haltungsumgebung zur Reduzierung der Insektenpopulation, die als Vektoren der Krankheit dienen. Ein zentrales Instrument war auch eine intensive Kampagne mit Schutzimpfungen für Rinder in gefährdeten Gebieten. „La dernière zone réglementée pour la dermatose nodulaire sera levée vendredi” — Pressemitteilung Die Aufhebung der letzten Beschränkungen ist das Ergebnis dieser koordinierten Maßnahmen und der Verbesserung der seuchenhygienischen Lage. Für französische Tierhalter bedeutet dies das Ende lästiger Verfahren und die Rückkehr zum standardmäßigen Handel mit Tieren, was sich positiv auf die Stabilität des Fleisch- und Milchmarktes im Land auswirken sollte.