Lech Poznań besiegte Raków Częstochowa mit 4:3 in einem Spiel, das als das beste der aktuellen Saison der PKO BP Ekstraklasa gefeiert wurde. Sieben Tore, Wendungen und ein Jubiläumstreffer von Ali Gholizadeh ermöglichten es dem polnischen Meister, den Rückstand zur Spitze auszugleichen. Das Spiel, das als Werbung für den polnischen Fußball diente, kam nicht ohne schiedsrichterliche Kontroversen aus, die im Lager der Gäste Wut und auf der Pressekonferenz kuriosen Szenen auslösten.
Sieben Tore im Topspiel
Lech Poznań besiegte Raków Częstochowa mit 4:3 in einem Spiel voller Wendungen und spektakulärer Treffer.
Schiedsrichter-Kontroversen
Raków-Trainer Łukasz Tomczyk griff die Schiedsrichter scharf an und deutete eine Begünstigung der Gastgeber an.
Gholizadehs Jubiläum
Der iranische Mittelfeldspieler von Lech erzielte ein schönes Tor aus einem Freistoß und feierte damit seinen Jubiläumstreffer.
Die Sonntagsbegegnung an der Bułgarska-Straße in Posen schrieb sich als außergewöhnliches Spektakel in die Geschichte der Liga ein und endete mit einem 4:3-Sieg von Lech Poznań über Raków Częstochowa. Dieses von Experten als "Meczycha" bezeichnete Spiel lieferte extreme Emotionen für Fans und Trainerstäbe beider Mannschaften. PKO BP Ekstraklasa ist selten Zeuge eines so offenen und torreichen Spiels zwischen Titelanwärtern. Schlüsselfigur der Partie war Ali Gholizadeh, von Fans "Prinz von Persien" genannt, der mit einem phänomenalen Freistoßtor glänzte. Es war sein Jubiläumstreffer, der schließlich den Widerstand der Częstochowa-Mannschaft brach. Die Rivalität zwischen Lech Poznań und Raków Częstochowa hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Derbys der polnischen Liga entwickelt und ersetzt die alten Spannungen auf der Linie Posen-Warschau durch den Kampf um die tatsächliche sportliche Dominanz im Land.Trotz des sportlichen Festes verdichtete sich die Atmosphäre nach dem Schlusspfiff schlagartig. Raków-Trainer Łukasz Tomczyk kritisierte in scharfen Worten das Schiedsrichter-Niveau und deutete an, sein Team habe sich mit "dreizehn Gegnern" messen müssen. Die Emotionen verlagerten sich in den Pressekonferenzraum, wo es zu kuriosen Szenen und Lachausbrüchen von Trainer Niels Frederiksen als Reaktion auf Fragen zur Form von Mikael Ishak kam. Europa Conference League wartet bereits auf beide Rivalen, da die Termine für ihre Achtelfinalspiele bekannt gegeben wurden. Lech bereitet sich auf das Duell mit Schachtar Donezk vor, und Kamil Kosowski sieht das polnische Team als Favoriten in dieser Begegnung. Der Sieg des "Kolejorz" bedeutet den tatsächlichen Einstieg in den Kampf um die Titelverteidigung und den Abbau des Rückstands zum Tabellenführer. Das Team aus Posen setzt seine beeindruckende Serie fort, obwohl Trainer Frederiksen in den kommenden Ligaspielen mit personellen Schwächen umgehen muss. Unterdessen laufen in Glese Analysen zur unglücklichen Verletzung von Paweł Dawidowicz, der blutend das Feld verließ. Beide Teams müssen sich schnell erholen, denn vor ihnen liegt die entscheidende Phase der Saison, einschließlich der Spiele im Viertelfinale des Polnischen Fußballpokals, wo Lech auf Górnik Zabrze und Raków auf Avia Świdnik treffen wird.„Det var en ekstraordinær kamp. Jeg håber, alle nød det.” (Das war ein außergewöhnliches Spiel. Ich hoffe, alle haben es genossen.) — Niels Frederiksen
Mentioned People
- Niels Frederiksen — Trainer von Lech Poznań, der das Spektakel lobte, trotz der kuriosen Atmosphäre auf der Pressekonferenz.
- Łukasz Tomczyk — Trainer von Raków Częstochowa, der nach der Niederlage die Arbeit der Schiedsrichter kritisierte.
- Ali Gholizadeh — Iranischer Fußballspieler von Lech Poznań, Schütze eines effektvollen Freistoßtores.
- Kamil Kosowski — Ehemaliger polnischer Nationalspieler, nun Experte, der Lech als Favoriten in den Pokalwettbewerben sieht.
- Paweł Dawidowicz — Verteidiger der polnischen Nationalmannschaft, der sich während des Spiels eine Verletzung zuzog.