Die Stadt Aschaffenburg in Deutschland hat einen künstlerischen Wettbewerb für den Entwurf einer Gedenkstätte ausgeschrieben, die an die Opfer eines tragischen Messerangriffs Anfang 2025 erinnern soll. Der Anschlag im Schöntal-Park kostete einen Mann und ein kleines Kind das Leben. Die Stadtverwaltung hat für die Umsetzung des ausgewählten Projekts 300.000 Euro bereitgestellt und die Fertigstellung für Januar 2028 festgelegt.
Wettbewerb für künstlerischen Entwurf
Die Stadt Aschaffenburg hat einen offenen Wettbewerb für Künstler zur Konzeption einer Gedenkstätte ausgeschrieben. Die Entscheidung über das siegreiche Projekt soll im Herbst dieses Jahres fallen.
Fertigstellungstermin und Budget
Die Arbeiten zur Umsetzung des Gedenkorts sollen spätestens am 22. Januar 2028 abgeschlossen sein. Für das gesamte Vorhaben hat der Stadtrat ein Budget in Höhe von 300.000 Euro bereitgestellt.
Hintergrund der tragischen Ereignisse
Der Ort soll an die Opfer eines brutalen Messerangriffs im Schöntal-Park erinnern, der Anfang 2025 stattfand. Damals kamen ein Mann und ein kleines Kind ums Leben.
Der Stadtrat von Aschaffenburg in Bayern hat einen formalen Beschluss zur Errichtung einer dauerhaften Gedenkstätte, eines sogenannten Gedenkort, für die Opfer des tragischen Messerangriffs von 2025 gefasst. Der Anschlag, der die lokale Gemeinschaft erschütterte und bundesweit große Resonanz fand, ereignete sich im städtischen Schöntal-Park. Die konkrete Gestaltung des Gedenkens soll durch einen künstlerischen Wettbewerb für Kreative und Designer ermittelt werden. Das siegreiche Konzept wird im Herbst 2026 ausgewählt. Die Stadtverwaltung hat ein Projektbudget von 300.000 Euro geplant. Diese Mittel sollen sowohl für das Honorar des Wettbewerbsgewinners als auch für die Materialkosten der Werkumsetzung verwendet werden. Der Stadtrat hat auch einen endgültigen Fertigstellungstermin für die Gedenkstätte festgelegt – sie soll spätestens bis zum 22. Januar 2028 fertiggestellt sein. Diese Entscheidungen fielen während der Montagssitzung des Stadtrats, was den formalen Start des Prozesses markiert.Die Tradition, Gedenkstätten für Opfer zeitgenössischer Tragödien zu schaffen, hat in Deutschland eine lange Geschichte, die bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zurückreicht. Besonders nach der Wiedervereinigung des Landes 1990 entstanden viele Denkmäler und Kunstinstallationen, die an die Opfer des Nationalsozialismus, der deutschen Teilung, aber auch an einzelne Gewalttaten wie die Terroranschläge der 1970er oder 1980er Jahre erinnern. Dieser Prozess hat sich in den letzten Jahrzehnten intensiviert und umfasst auch Opfer von Alltagskriminalität mit besonders hoher gesellschaftlicher Resonanz. Alle vier analysierten Informationsquellen nennen dieselben Schlüsselfakten, was auf ihre Glaubwürdigkeit und die Übereinstimmung der Berichterstattung hinweist. Der Anschlag, der Gegenstand des Gedenkens ist, wurde als „tödlicher Messerangriff” beschrieben. Die Opfer waren ein erwachsener Mann und ein kleines Kind, meist als „Kleinkind” bezeichnet. Die Tragödie löste damals eine Welle der Solidarität und eine Debatte über Sicherheit im öffentlichen Raum aus. Die neue Gedenkstätte soll nicht nur den Verstorbenen gedenken, sondern auch zu einem Ort der Reflexion und Einkehr für die Bürger werden. Ihr Standort im Schöntal-Park – dem Tatort – hat besondere symbolische Bedeutung, entsprechend der Praxis vieler zeitgenössischer Gedenkformen.