Die französische Telefonhotline 3919, die für Frauen bestimmt ist, die Gewalt erfahren, verzeichnete im Jahr 2025 einen Anstieg der Anrufe um fast 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und erreichte über 108.000 Kontakte. Die überwiegende Mehrheit, nämlich 92 Prozent aller Anrufe, betraf häusliche Gewalt im Rahmen von Partnerschaften. Diese Daten deuten auf eine Fortsetzung des besorgniserregenden Aufwärtstrends hin, trotz sozialer Kampagnen und institutioneller Anstrengungen.
Rekordzahl an Anrufen
Die Notrufnummer 3919 für Gewaltopfer verzeichnete im Jahr 2025 über 108.000 Anrufe. Dies ist ein weiteres Jahr, in dem die Rekordzahl der Meldungen gebrochen wurde, was auf ein wachsendes Bewusstsein der Opfer und eine zunehmende Inanspruchnahme von Hilfe hindeutet.
Dominanz häuslicher Gewalt
Eine detaillierte Analyse der Meldungen zeigt, dass bis zu 92 Prozent der Kontakte bei der Hotline Gewalt in Paarbeziehungen betrafen, also physische, psychische oder sexuelle Gewalt, bei der der Täter der Partner oder Ex-Partner ist.
Stetiger Aufwärtstrend
Der Anstieg der Anrufzahl um fast 8 Prozent innerhalb eines Jahres fügt sich in einen langfristigen Trend zunehmender Aktivität dieser Hotline ein. Diese Daten zeigen sowohl das wachsende Ausmaß des Problems als auch die Wirksamkeit von Informationskampagnen über verfügbare Hilfe.
Die französische Notrufnummer 3919, die Frauen gewidmet ist, die Gewalt erfahren, nahm im letzten Jahr über 108.000 Meldungen entgegen. Diese Zahl bedeutet einen Anstieg von fast 8 Prozent im Vergleich zum Jahr 2024 und stellt einen weiteren Rekord in der Geschichte dieser kostenlosen, rund um die Uhr erreichbaren Hotline dar. Diese Daten, die in den ersten Märztagen 2026 vom Betreiber der Hotline veröffentlicht und von den größten französischen Medien zitiert wurden, bestätigen das anhaltend hohe Ausmaß des Phänomens der Gewalt gegen Frauen in Frankreich. Die detaillierte Statistik offenbart ein erschreckendes Bild der vorherrschenden Form dieser Gewalt. Fast 92 Prozent aller entgegengenommenen Anrufe betrafen Situationen von Gewalt in Paarbeziehungen. Das bedeutet, dass in der überwiegenden Mehrheit der Fälle der Aggressor der Partner oder Ex-Partner der anrufenden Frau war. Dieser hohe Anteil bestätigt, dass der häusliche Raum, anstatt ein sicherer Ort zu sein, oft zum Umfeld der größten Gefahr wird. Die Mitarbeiter der Hotline 3919 bieten sofortige psychologische Unterstützung, rechtliche Informationen und leiten Frauen an entsprechende lokale Dienste weiter – 3919 erfüllt somit die Funktion eines zentralen Erstkontaktpunkts im System der Gewaltprävention. Die veröffentlichten Zahlen fügen sich in einen langfristigen Aufwärtstrend der Aktivität dieser Hotline ein, der seit Jahren beobachtet wird. Einerseits könnte dies auf ein gestiegenes gesellschaftliches Bewusstsein für das Problem und eine größere Bereitschaft der Opfer hinweisen, Hilfe zu suchen. Andererseits deutet der kontinuierliche Anstieg der Meldungen darauf hin, dass das Ausmaß der Gewalt, insbesondere der häuslichen, trotz der von den öffentlichen Behörden und Nichtregierungsorganisationen unternommenen Präventions- und Hilfsmaßnahmen nicht abnimmt. Frankreich, ähnlich wie viele andere europäische Länder, kämpft mit der Herausforderung, Opfer wirksam zu schützen und die Gewaltspirale in Familien zu durchbrechen. Die Daten der Hotline 3919 sind einer der wichtigsten Indikatoren zur Überwachung dieses sozialen Problems.