Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Kathrin Eder (Grüne) hat ein gemeinsames ökologisches Programm für Rheinland-Pfalz und das Saarland unter dem Motto „Baum für jedes Kind“ vorgestellt. Im Rahmen des Grünen Aktionsprogramms wird für jedes neugeborene Kind in diesen Bundesländern ein Baum gepflanzt. Bei der Vorstellung der Initiative verglich die Ministerin ihren Politikstil mit Rock and Roll und betonte die Notwendigkeit von Energie und dem Brechen von Konventionen. Das Programm, das in den Wahlkampf eingebettet ist, hat sowohl ein ökologisches als auch ein imagebildendes Ziel und spricht umweltbewusste Wähler an.

Neuer Baum für Geburten

Das Programm „Baum für jedes Kind“ sieht vor, für jedes neugeborene Kind in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Saarland einen Baum zu pflanzen. Eltern können einen solchen Wunsch anmelden, und die Pflanzungen sollen von lokalen Gemeinden in Zusammenarbeit mit den Landesbehörden durchgeführt werden.

Politik wie Rock and Roll

Ministerin Kathrin Eder verglich bei der Vorstellung des Programms ihren Stil der Politikgestaltung mit Rock-and-Roll-Musik. Sie betonte, dass sowohl in der Musik als auch in der Politik Energie, Engagement und die Bereitschaft zum Brechen von Konventionen nötig seien, was zu einem eingängigen Element der Medienberichterstattung wurde.

Kontext des Wahlkampfs

Deutsche Medien weisen eindeutig darauf hin, dass die Präsentation des Programms mit dem laufenden Wahlkampf zusammenhängt. Die Initiative ist Teil eines größeren Pakets, des Grünen Aktionsprogramms, und dient nicht nur ökologischen Zielen, sondern auch dem Aufbau eines politischen Images und der Gewinnung von Wählern.

Umsetzungsherausforderungen

Der Erfolg des Programms hängt von einer reibungslosen Koordination zwischen den Landesbehörden und den Kommunen ab. Entscheidend werden sein: die Auswahl geeigneter, einheimischer Baumarten, die Suche nach Flächen für Pflanzungen, die Festlegung der Finanzierungsquellen sowie die langfristige Pflege der gepflanzten Bäume.

In Südwestdeutschland wurde eine gemeinsame ökologische Initiative der beiden Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland gestartet. Das Programm, das die rheinland-pfälzische Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Klimaschutz und Verbraucherschutz, Kathrin Eder (Grüne), vorstellte, trägt den Namen „Baum für jedes Kind“ (dt. Ein Baum für jedes Baby). Sein Prinzip ist einfach: Für jedes neugeborene Kind in der Region wird ein neuer Baum gepflanzt. Die Eltern erhalten die Möglichkeit, einen solchen Wunsch anzumelden, und die Umsetzung der Pflanzungen übernehmen in Zusammenarbeit mit den Landesbehörden die lokalen Gemeinden. Die Präsentation des Projekts nahm einen persönlichen und ungewöhnlichen Ton an. „Musik und Politik: Eder vergleicht ihren Politikstil mit Rock'n'Roll” — Kathrin Eder Die Ministerin verglich ihren Stil der Politikgestaltung mit Rock-and-Roll-Musik und betonte die Notwendigkeit von Energie, Leidenschaft und dem Brechen eingefahrener Schemata sowohl auf der Bühne als auch im öffentlichen Leben. Dieser Vergleich wurde zu einem medialen Hit, lenkte die Aufmerksamkeit auf die Art der politischen Kommunikation und verlieh der gesamten Initiative einen wiedererkennbaren Charakter. Die Idee, Geburten mit dem Pflanzen von Bäumen zu verbinden, hat eine lange Tradition in verschiedenen Kulturen der Welt. In Israel läuft seit Jahrzehnten das Programm „Baum für das Kind“, das eng mit dem jüdischen Neujahrsfest der Bäume – Tu B’Schwat – verbunden ist. In Europa gab es ähnliche, wenn auch meist weniger formalisierte Initiativen lokal, zum Beispiel in der Schweiz oder Österreich, wo Gemeinden Setzlinge für frisch Vermählte oder Eltern von Neugeborenen anboten. Selten nahmen sie jedoch die Form einer offiziellen, regional übergreifenden öffentlichen Politik an, die von einer Landesregierung unterstützt wird. Das Programm „Baum für jedes Kind“ ist ein Schlüsselelement eines größeren Pakets namens Grünes Aktionsprogramm (Grünes Aktionsprogramm). Deutsche Medien, darunter ZEIT ONLINE und Süddeutsche Zeitung, weisen direkt auf den Wahlkampfkontext dieser Präsentation hin. Überschriften wie „Umwelt im Wahlkampf“ lassen keinen Zweifel daran, dass ökologische Themen aktiv als Instrument im Kampf um Wähler eingesetzt werden. Die Initiative hat somit ein doppeltes, untrennbares Ziel. Einerseits dient sie der realen Steigerung der grünen Infrastruktur, der Unterstützung der biologischen Vielfalt und der Milderung der Auswirkungen des Klimawandels. Andererseits baut es das Image engagierter, pro-ökologischer Behörden auf und spricht direkt umweltbewusste Wähler an, die für die Grünen besonders wichtig sind. Die Umsetzung des Programms ist mit einer Reihe organisatorischer Herausforderungen verbunden, die über seinen endgültigen Erfolg entscheiden werden. Erforderlich ist eine enge Koordination zwischen dem Ministerium in Mainz (der Hauptstadt von Rheinland-Pfalz), den zuständigen Behörden in Saarbrücken (der Hauptstadt des Saarlands) und Hunderten von Gemeinden in diesem Gebiet. Entscheidend bleiben praktische Fragen: die Auswahl geeigneter, einheimischer und klimaresistenter Baumarten, die Bereitstellung geeigneter Standorte für Pflanzungen (kommunale Flächen, Schulgelände, Straßenränder), die genaue Festlegung der Finanzierungsquellen (ob es der Haushalt der Länder, der Gemeinden oder vielleicht eine öffentlich-private Partnerschaft sein wird) sowie die Entwicklung eines Systems für die langfristige Pflege der gepflanzten Bäume, damit die Initiative nicht zu einem symbolischen Akt verkommt. Das Programm stieß auf Medieninteresse, vor allem dank des eingängigen Vergleichs mit Rock and Roll, der helfen könnte, die ökologische Botschaft einem breiteren Publikum zu vermitteln.

Mentioned People

  • Kathrin Eder — Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Klimaschutz und Verbraucherschutz von Rheinland-Pfalz von den Grünen, Initiatorin des Programms Baum für jedes Kind.