Ein plötzlicher Temperaturanstieg und die damit einhergehende Schneeschmelze haben eine Welle lokaler Überschwemmungen in Zentralpolen ausgelöst, insbesondere in Masowien, wo der Fluss Wkra die Alarmpegel überschritten hat. Die Situation wird durch Eisstaus verschärft, die den Einsatz von Rettungskräften erfordern. Parallel dazu kam es in Breslau zu einem umfangreichen Ausfall des Fernwärmenetzes, der Tausende von Bewohnern ohne Heizung ließ, während Straßenarbeiter im ganzen Land mit den durch den schmelzenden Schnee freigelegten Winterfolgen kämpfen.

Hochwasserkrise in Masowien

Eisstaus an der Wkra verursachten ein Überlaufen des Flusses und die Überflutung mehrerer Dutzend Haushalte; der Einsatz von Dynamit wird erwogen.

Fernwärmeausfall in Breslau

Ein massiver Ausfall des Fernwärmenetzes ließ die Hälfte der Stadt in der Hochsaison des Winters ohne Heizung und Warmwasser.

Bedrohung für landwirtschaftliche Kulturen

Stehendes Schmelzwasser auf den Feldern bedroht die Winteraussaat, was Landwirte zu kostspieligen Nachsaaten im Frühjahr zwingen könnte.

Desaströser Straßenzustand nach dem Winter

Die Schneeschmelze legte im ganzen Land zahlreiche Schäden an den Fahrbahnen frei und löste eine Welle der Kritik von Bewohnern, u.a. in Gdynia, aus.

Der Übergang vom Februar zum März 2026 brachte einen abrupten Wetterumschwung mit sich, der zum Auslöser einer hydrologischen Krise in vielen Regionen des Landes wurde. Die schwierigste Situation herrscht in Masowien, wo der Fluss Wkra über die Ufer getreten ist und mehrere Dutzend Grundstücke überflutet hat. Ursache für den plötzlichen Wasseranstieg sind Eisstaus, die den freien Fluss blockieren. Die Rettungskräfte erwägen den Einsatz von Sprengstoff zum Brechen des Eises, und auf der Weichsel sind bereits Spezialeinheiten im Einsatz. Eisbrecher versuchen, das Flussbett freizulegen, um ein Aufstauen des Wassers und weitere Überschwemmungen in Niederungsgebieten zu verhindern. Eisstaus erzwangen ein sofortiges Eingreifen der Regierung, und die Situation wird persönlich vom Innen- und Verwaltungsminister überwacht. Die meteorologischen Dienste haben rote Warnungen für den Fluss Mławka ausgegeben sowie Warnungen für die Region Pommern, wo die Schneeschmelze bald zu einer Überschreitung der Warnpegel führen könnte. Polen kämpft seit Jahrzehnten mit systematischen Überschwemmungen während der winterlichen Schneeschmelze, was auf die geografischen Gegebenheiten der Einzugsgebiete von Weichsel und Oder sowie die fortschreitende Regulierung der Flüsse zurückzuführen ist. Gleichzeitig mit den hydrologischen Problemen kämpft Breslau mit einem massiven Ausfall kritischer Infrastruktur. Der nördliche und zentrale Teil der Stadt wurde nach einem Bruch der Fernwärmetrasse von Warmwasser und Heizung abgeschnitten. Die technischen Dienste des Unternehmens Fortum arbeiten an der Beseitigung des Ausfalls, jedoch werden laut offiziellen Prognosen die Wärme- und Warmwasserversorgung erst am Samstag, dem 28. Februar, gegen 22:00 Uhr wiederhergestellt. Die Verkehrssituation in der Hauptstadt Niederschlesiens wird zusätzlich durch für das Wochenende geplante Reparaturarbeiten an der Kreuzung der Straßen Kamienna und Ślężna erschwert, die sich mit der Beseitigung der Ausfallfolgen überlagern. Ähnliche Behinderungen melden Bewohner von Stettin und Posen, wo Reparaturen und Rohrbrüche Änderungen im öffentlichen Nahverkehr erzwungen haben. kilkadziesiąt — Grundstücke in Masowien standen unter Wasser Im gesamten Land haben die Schneeschmelzen den katastrophalen Zustand von Straßenbelägen und Gehwegen offengelegt. In Gdynia und Koszalin beschweren sich die Bewohner über allgegenwärtigen Schlamm und Schlaglöcher auf den Fahrbahnen, deren Reparatur – aufgrund der Wetterbedingungen – erst für April geplant ist. Die Probleme machen auch vor der Landwirtschaft nicht halt; stehendes Wasser auf den Feldern bedroht die Winteraussaat und kann zu deren „Ersticken“ führen. Experten empfehlen Landwirten, geeignete Drainagemaßnahmen durchzuführen, um die Ernten vor der Notwendigkeit des Umpflügens und erneuten Aussäens zu bewahren. „Sytuacja na Wkrze jest poważna, służby są w pełnej gotowości i podejmują działania w celu ochrony mienia mieszkańców.” (Die Situation an der Wkra ist ernst, die Rettungskräfte sind in voller Bereitschaft und ergreifen Maßnahmen zum Schutz des Eigentums der Bewohner.) — Innen- und Verwaltungsminister, der in die Hochwassersituation in Masowien eingreift Trotz zahlreicher infrastruktureller Unannehmlichkeiten bereiten sich die Städte auf ein intensives Kulturwochenende vor. In Breslau sind exotische Märkte und ein Marathonlauf geplant, in Posen und der Dreistadt zahlreiche Attraktionen für Familien mit Kindern. Die Veranstalter appellieren jedoch, aktuelle Mitteilungen zu Verkehrsänderungen aufgrund der laufenden Reparaturen an den Versorgungsnetzen zu verfolgen.

Mentioned People

  • Marcin Kierwiński — Innen- und Verwaltungsminister, der in die Hochwassersituation in Masowien eingreift