Am Montag begann in Delhi der vierte globale Gipfel AI Impact Summit 2026, der etwa 20 Staatschefs und Führungskräfte der größten Technologiekonzerne versammelt. Die von Premierminister Narendra Modi eröffnete Veranstaltung konzentriert sich auf Regulierung, Kindersicherheit und die Auswirkungen der Automatisierung auf den Arbeitsmarkt. Obwohl Indien eine Führungsrolle im Globalen Süden anstrebt, wurde die Eröffnung durch organisatorische Probleme und das Fehlen hochrangiger Vertreter der USA und Chinas überschattet.

Indiens strategische Ziele

Premierminister Narendra Modi strebt danach, Indien zu einem Zentrum für KI-Innovationen zu machen, indem er globales Kapital anzieht und die Technologie als Weg zu allgemeinem Wohlstand fördert.

Präsenz der globalen Elite

Am Gipfel nehmen 20 Staatschefs, darunter Emmanuel Macron, sowie die CEOs von OpenAI, Google und Nvidia teil, obwohl die Führer der USA und Chinas fehlen.

Startschwierigkeiten

Der erste Tag der Veranstaltung wurde durch logistische Probleme beeinträchtigt, einschließlich langer Warteschlangen und Überfüllung, was zu Kritik unter den Delegierten führte.

In der indischen Hauptstadt hat der prestigeträchtige AI Impact Summit 2026 begonnen. Die Veranstaltung soll eine Plattform zur Erarbeitung einer gemeinsamen Roadmap für das globale Technologiemanagement werden. Der Gastgeber, Premierminister Narendra Modi, versucht, Indien als Schlüsselakteur im Technologiewettlauf zu positionieren, und kündigte private Investitionen in Höhe von 68 Milliarden US-Dollar bis 2030 an. Zu den anwesenden Gästen gehören unter anderem der französische Präsident Emmanuel Macron sowie die CEOs von Tech-Giganten aus dem Silicon Valley: Sam Altman (OpenAI) und Sundar Pichai (Alphabet). Macrons Präsenz ist auch mit der Vertiefung der Verteidigungsbeziehungen verbunden, einschließlich Verhandlungen über den Verkauf von 114 Rafale-Kampfflugzeugen. Trotz der Großmachtambitionen war der erste Tag des Gipfels von organisatorischem Chaos geprägt. Teilnehmer beschwerten sich über lange Warteschlangen und fehlende klare Sicherheitsanweisungen. Diese Kritik steht im Kontrast zur optimistischen Kampagne der indischen Regierung, die künstliche Intelligenz als Instrument zur Armutsbekämpfung fördert. Experten weisen jedoch darauf hin, dass Indien derzeit keine eigenen Sprachmodelle besitzt, die mit denen aus den USA oder China konkurrieren können. Stattdessen setzt Delhi auf Massenimplementierung und Demokratisierung des Zugangs zu KI-Werkzeugen in Landwirtschaft und Bildung. Seit 2023, als Indien der G20 vorsaß, bemüht sich das Land intensiv um den Status eines Führers des sogenannten Globalen Südens und fordert einen größeren Einfluss der Entwicklungsländer auf globale digitale Standards.Die Debatte in Delhi findet im Schatten von Sorgen um den Arbeitsmarkt und die Sicherheit der jüngsten Internetnutzer statt. Während Europa und die USA restriktive Vorschriften einführen, versucht Indien, eine Balance zwischen Regulierung und Innovation zu wahren. Ein polnischer Akzent auf dem Gipfel ist die Teilnahme von Mati Staniszewski, Mitbegründer des Erfolgs von ElevenLabs, der an Expertenpanels teilnimmt. Die Abwesenheit von Joe Biden und Xi Jinping wird als Signal interpretiert, dass die Hauptmächte ihre eigenen Spielregeln lieber außerhalb breiter internationaler Foren gestalten wollen. „Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, reale Alltagsprobleme zu lösen und Wohlstand für jeden Bürger zu sichern.” — Narendra Modi68 mld USD — werden die Technologieinvestitionen in Indien bis 2030 betragenKalendarz AI Impact Summit 2026: 16. Februar — Eröffnungszeremonie; 17. Februar — Ankunft der französischen Delegation; 19. Februar — Technologiepanels; 20. Februar — Abschluss des GipfelsBetonte die Notwendigkeit strenger KI-Regulierung zum Schutz von Arbeitnehmern und Kindersicherheit vor Unternehmensmissbrauch. | Akzentuiert Indiens Ambitionen als Technologiemacht und die Wachstumschancen durch geringere Bürokratie.

Mentioned People

  • Narendra Modi — Premierminister Indiens, Gastgeber des Gipfels, der die Vision des Landes als Technologiemacht fördert.
  • Emmanuel Macron — Präsident Frankreichs, Teilnehmer des Gipfels, der KI-Themen mit Gesprächen über den Verkauf von Rafale-Kampfflugzeugen verbindet.
  • Sam Altman — CEO von OpenAI, der an Panels zur Regulierung künstlicher Intelligenz teilnimmt.
  • Mati Staniszewski — Polnischer Unternehmer, Mitbegründer von ElevenLabs, der als Experte auf dem Gipfel auftritt.