Die Familie der siebzehnjährigen Zoe Trinchero, die in Nizza Monferrato brutal ermordet wurde, bricht ihr Schweigen nach den tragischen Ereignissen in der Nacht zum 7. Februar. Der derzeit neunzehnjährige Täter, Alex Manna, befindet sich in Haft, und seine Verteidiger bereiten eine Verteidigungsstrategie vor, die auf der Beurteilung seiner Zurechnungsfähigkeit basiert. Die Staatsanwaltschaft analysiert Beweise, darunter die Ergebnisse der Autopsie, die darauf hindeuten könnten, dass das Teenager-Mädchen noch lebte, als sie in den Fluss geworfen wurde.

Antrag auf psychiatrische Begutachtung

Die Verteidiger von Alex Manna streben eine psychiatrische Begutachtung an und stellen die volle Zurechnungsfähigkeit des Neunzehnjährigen zum Tatzeitpunkt in Frage.

Bewegendes Geständnis der Mutter

Mariangela Auddino, die Mutter der ermordeten Zoe, sagte in den Medien, dass sie nur Wahrheit und Gerechtigkeit für ihre Tochter wünsche.

Mögliche neue Beweise

Die technische Analyse soll klären, ob die Siebzehnjährige noch lebte, als der Täter sie in den Fluss Rio Nizza warf.

Die tragischen Ereignisse in Nizza Monferrato haben die italienische Öffentlichkeit erschüttert. Die siebzehnjährige Zoe Trinchero verlor in der Nacht vom 6. auf den 7. Februar 2026 ihr Leben. Der Verdächtige, Alex Manna, hat gestanden und wartet derzeit in Isolationshaft auf weitere rechtliche Schritte. Der Anwalt Rocco Giuseppe Iorianni, der den Angeklagten vertritt, kündigte an, einen Antrag auf eine psychiatrische Begutachtung zu stellen. Die Verteidigung strebt an, festzustellen, ob der Neunzehnjährige zum Tatzeitpunkt voll zurechnungsfähig war, was das Strafmaß oder die rechtliche Einordnung der Tat beeinflussen könnte. Die Mutter des Opfers, Mariangela Auddino, trat in der Fernsehsendung „Storie Italiane” auf, wo sie bewegend den Schmerz über den Verlust ihrer Tochter beschrieb. Sie betonte, dass ihr Leben zu einem Überlebenskampf für das Wohl ihrer verbliebenen Kinder geworden sei, und dass das Einzige, was sie vom Angeklagten erwarte, die volle Wahrheit über den Ablauf der Ereignisse sei. Das italienische Strafgesetzbuch sieht strenge Strafen für vorsätzlichen Mord vor, doch die Feststellung organischer psychischer Störungen oder verminderter Zurechnungsfähigkeit kann zu einem Antrag auf außerordentliche Strafmilderung oder Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung anstelle eines Gefängnisses führen. Die Ermittler konzentrieren sich nun auf eine präzise Tatrekonstruktion. Es gibt Hypothesen, dass Zoe möglicherweise noch lebte, als sie in das Flussbett des Rio Nizza gelangte, was die Bewertung der Brutalität der Tat des Täters grundlegend verändert. Der Vater des Opfers, Fabio, erinnert sich an den Namen seiner Tochter als „Essenz des Lebens” und weist auf die immense Leere hin, die die Siebzehnjährige hinterlassen hat. Der Fall hat eine breite gesellschaftliche Debatte über Jugendgewalt und Sicherheit in kleinen städtischen Zentren der Provinz Asti ausgelöst. Die Staatsanwaltschaft kündigt an, dass trotz der Anträge der Verteidigung das gesammelte Beweismaterial, einschließlich früherer Aussagen von Manna, auf sein bewusstes Handeln unmittelbar nach dem Ereignis hindeutet, als er Spuren der Tat verdeckte. 17 Jahre — hatte das Opfer zum Zeitpunkt des tragischen TodesAblauf der Ermittlungen im Fall Zoe Trinchero: 7. Februar 2026 — Festnahme des Täters; 16. Februar, Mittag — Auftritt der Mutter; 16. Februar, Abend — Antrag der VerteidigungLiberale Medien legen größeren Wert auf das Trauma der Familie des Opfers und die psychologischen Aspekte des Täterverhaltens. | Konservative Medien konzentrieren sich auf die Strenge der Strafverfahren und die Notwendigkeit der Verhängung der Höchststrafe.

Mentioned People

  • Alex Manna — Neunzehnjähriger, der des Mordes an Zoe Trinchero beschuldigt wird, derzeit in Haft in Asti.
  • Zoe Trinchero — Siebzehnjähriges Mordopfer in Nizza Monferrato.
  • Mariangela Auddino — Mutter des ermordeten Mädchens, die die vollständige Wahrheit über das Verbrechen fordert.
  • Rocco Giuseppe Iorianni — Anwalt, der den Angeklagten Alex Manna vertritt.