Das Ende des Februars steht in Mitteleuropa im Zeichen einer deutlichen Erwärmung, während das Mittelmeerbecken und Frankreich mit heftigen Wetterphänomenen zu kämpfen haben. In Polen zeigen die Thermometer in Küstenregionen bis zu 15 Grad Celsius an, was die Bewohner zu Spaziergängen veranlasst. Unterdessen haben die Wetterdienste in Spanien und Frankreich Warnungen vor starkem Wind, Kalima und Überschwemmungen herausgegeben und kündigen einen dynamischen Eintritt in die meteorologische Frühlingszeit an.

Frühlingswärme in Polen

Die Temperaturen in der Region Pommern stiegen auf 15 Grad Celsius an und ermutigten trotz kühler Nächte zu Freizeitaktivitäten im Freien.

Wetterwarnungen in Spanien

Wind mit Geschwindigkeiten von fast 100 km/h sowie Staub aus der Sahara führten zur Ausrufung von Alarmzuständen auf den Kanarischen Inseln.

Hochwassergefahr in Frankreich

Drei Départements wurden mit der orangefarbenen Warnstufe belegt, da die Gefahr besteht, dass Flüsse über die Ufer treten.

Der letzte Tag im Februar 2026 bringt Europa extrem unterschiedliche Wetterbedingungen, die in den Trend immer wärmerer Winter passen. In Polen beobachten wir eine Wetterberuhigung und den Zustrom milder Luftmassen, was tagsüber zu Temperaturen von bis zu 15 Grad Celsius führt, insbesondere in den nördlichen und westlichen Regionen. Obwohl die Nächte kühl bleiben und Bodenfrost möglich ist, lockte die sonnige Witterung am Tag zahlreiche Spaziergänger in Kurorte wie Ustka. Die Meteorologen betonen, dass dies ein Vorspiel zum am 1. März beginnenden meteorologischen Frühling ist, warnen jedoch vor wechselhaftem Wetter in den kommenden Tagen. Eine völlig andere Situation herrscht im Süden des Kontinents und in den Überseegebieten Spaniens. Die Regierung der Kanarischen Inseln hat den Alarmzustand aufgrund zerstörerischer Windböen aufrechterhalten, die in San Bartolomé de Tirajana Geschwindigkeiten von 96 Kilometern pro Stunde erreichten. Eine zusätzliche Erschwernis ist das Phänomen Kalima, das, obwohl es langsam nachlässt, die Luftqualität in der Region Valencia und Murcia weiter verschlechtert. Das kontinentale Spanien bereitet sich auf einen Temperaturrückgang und Regenfälle vor, die aus dem Norden heranziehen und die Phase unnatürlich hoher Temperaturen beenden sollen. Der meteorologische Frühling, der am 1. März beginnt, ist ein fester, für statistische Zwecke festgelegter Termin, im Unterschied zum astronomischen Frühling, dessen Beginn vom Zeitpunkt der März-Tagundnachtgleiche abhängt.In Frankreich ist die Lage ebenso angespannt, wo in drei Départements die orangefarbene Alarmstufe wegen Überschwemmungsgefahr ausgerufen wurde. Intensive Regenfälle haben zu Hochwasser in den Flüssen geführt, was die örtlichen Behörden zur Überwachung der Deiche zwang. In Deutschland hingegen, insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern, wird wechselhaftes Wetter mit vorherrschender Bewölkung und Schauern prognostiziert, was einen Kontrast zur wärmeren Witterung in Polen darstellt. Die spanische Wetterbehörde AEMET wies in ihrem jüngsten Bericht darauf hin, dass der Klimawandel in dieser Region Europas zu einer deutlichen Verringerung der Tage mit Rekordtiefsttemperaturen geführt habe, was die ungewöhnlichen Thermometerwerte Ende Februar/Anfang März bestätige. „El cambio climático ha reducido los días récord de frío en España.” (Der Klimawandel hat die Rekord-Kältetage in Spanien reduziert.) — AEMET

Perspektywy mediów: Liberale Medien legen starken Wert auf den Zusammenhang extremer Wetterphänomene mit der globalen Erwärmung. Nachrichtendienste konzentrieren sich hauptsächlich auf praktische Aspekte des Wetters und auf Warnungen für Touristen und Landwirte.