Inter Mailand, Tabellenführer der Serie A und letztjähriger Champions-League-Finalist, schied nach einer doppelten Niederlage gegen den norwegischen Klub Bodo/Glimt in der Ausscheidungsrunde für den Einzug ins Achtelfinale sensationell aus dem Wettbewerb aus. Nach einer 1:3-Auswärtsniederlage unterlagen die Schützlinge von Cristian Chivu auch im Rückspiel auf dem San Siro mit 1:2. Diese Niederlage löste nicht nur eine Welle der Kritik in den italienischen Medien aus, sondern verursachte auch ein riesiges Loch im Klubbudget, das im Vergleich zur Vorsaison auf 65 Millionen Euro geschätzt wird.
Historische Niederlage des Serie-A-Führers
Inter Mailand schied nach zwei Niederlagen (1:3 und 1:2) gegen Bodo/Glimt aus, was als eine der größten Blamagen in der Vereinsgeschichte gilt.
Finanzieller Schlag für das Budget
Das frühe Ausscheiden bedeutet 65 Millionen Euro weniger Einnahmen als im Vorjahr, was einen Verkauf von Stars erzwingen könnte.
Situation von Piotr Zieliński
Trotz Kritik an seiner Leistung im Rückspiel bleibt der Pole ein Schlüsselelement in den Plänen von Inter und muss sich keine Sorgen um seine Zukunft machen.
Der italienische Fußball versank in Trauer, nachdem Inter Mailand, der als Hauptkandidat für den Kampf um europäische Trophäen galt, vom norwegischen Team Bodo/Glimt gedemütigt wurde. Das Team aus der Polarregion gewann das Hin- und Rückspiel mit 5:2 und besiegelte den Aufstieg mit einem 2:1-Sieg im legendären San Siro. Die entscheidenden Tore für die Gäste erzielten Jens Hauge und Hakon Evjen, die fatale Fehler der Abwehr der Gastgeber ausnutzten, insbesondere den kostspieligen Fehler von Manuel Akanji beim Herausspielen des Balls. Das Ehrentreffer von Alessandro Bastoni in der Schlussphase des Spiels konnte das Schicksal des Duells nicht mehr wenden, das als einer der größten sportlichen Erschütterungen des Jahrzehnts in die Geschichte eingehen wird. Die Situation von Piotr Zieliński, dem polnischen Nationalspieler, der für die „Nerazzurri” aufläuft, bleibt trotz der allgemeinen Enttäuschung über die Mannschaftsleistung stabil. Obwohl der Mittelfeldspieler im Rückspiel in der 62. Minute ausgewechselt wurde und von der Fußballlegende Zvonimir Boban kritisiert wurde, berichten die Medien, dass seine Position im Klub nicht gefährdet ist. Die italienische Presse deutet jedoch an, dass das Ausscheiden in einem so frühen Stadium den Vorstand zu drastischen Kürzungen zwingen wird. Das Fehlen von Einnahmen aus den weiteren Wettbewerbsphasen, das auf Dutzende Millionen Euro geschätzt wird, könnte den Oaktree-Fonds dazu zwingen, Schlüsselspieler wie Marcus Thuram oder Denzel Dumfries zu verkaufen, um die Finanzen des Klubs unter Aufsicht von Aufsichtsbehörden auszugleichen. Bodo/Glimt ist ein Klub, der in den letzten Jahren zum Symbol für modernes Scouting und Effizienz geworden ist, trotz eines bescheidenen Budgets und der schwierigen klimatischen Bedingungen Nordnorwegens.Trainer Cristian Chivu genießt trotz der schmerzhaften Niederlage weiterhin das Vertrauen der Klubführung, und die Verhandlungen über die Verlängerung seines Vertrags bis 2028 sollen fortgesetzt werden. Inter muss jetzt schnell wieder zu alter Stärke finden, denn trotz des europäischen Debakels bleibt der Klub mit einem zehn Punkte Vorsprung vor dem AC Mailand entschiedener Tabellenführer der Serie A. Die nächste Ligahürde wird das Spiel gegen Genua sein, das von Daniele De Rossi trainiert wird und angekündigt hat, dass sein Team sich nicht mit Mittelmäßigkeit zufriedengeben und in Mailand um alle drei Punkte kämpfen wird. „I Nerazzurri erano troppo scolastici. È mancata la cattiveria. È mancato qualcosa in più per passare il turno contro un avversario chiaramente inferiore.” — Zvonimir Boban
Perspektywy mediów: Die Medien konzentrieren sich auf den Mangel an Erfahrung von Trainer Chivu und die Notwendigkeit von Kaderänderungen aufgrund der finanziellen Verluste. Konservative Kommentare betonen die Schmach der Niederlage gegen einen kleinen Klub und den Verfall des Prestiges des italienischen Fußballs auf internationaler Bühne.
Mentioned People
- Piotr Zieliński — Polnischer Mittelfeldspieler von Inter Mailand, im Rückspiel in der 62. Minute ausgewechselt.
- Cristian Chivu — Trainer von Inter Mailand, für mangelnde Europaerfahrung kritisiert.
- Manuel Akanji — Schweizer Verteidiger, dessen Fehler zum ersten Gegentor führte.
- Zvonimir Boban — Ehemaliger Fußballer und Experte bei Sky Sport, der die Haltung von Inter scharf kritisierte.